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Vor 90 Jahren

farbige Franzosenzitiert die *Freiburger Zeitung vom 08. Juli 1923* ausländische Stimmen zur Rheinlandbesetzung durch die Franzosen.

… „Über „rassenpsychologische Momente bei der Ruhrbesetzung“ schreibt Cläre Miöen, die ebenso wie Keilbau, Wogens und andere Mitarbeiter dieser skandinavischen Zeitschrift (Nordisce Race) sich persönlich von den Zuständen im besetzten Gebiet überzeugt hat und auch das Schicksal hatte, von der französischen Soldateska verhaftet und übel behandelt zu werden. Cläre Mjöen betont vom biologisch – ethischen Standpunkt aus die tiefe Kluft, die rassenbiologisch die nordischen Westphalen von ihren Unterdrückern trennt, den biologisch minderwertigen, stark negriden Südfranzosen. Das instinktive Gefühl, rassebiologisch minderwertiger zu sein, als die Völker mit mehr nordischer Blutmischung, läßt die mit südlicherem Blute vermischten Franzosen einen Haß und eine Grausamkeit zeigen, gegen alles germanische, biologisch Stärkere, daß auch dem unbeteiligten Zuschauer grausen muß.

Dr. med. Jacobi, Assistent im Winderen Laboratorium schreibt über die Zunahme der Geschlechtskrankheiten, die die französischen Truppen über die Rhein – und Ruhrlande gebracht haben und zwar namentlich durch die farbigen  Franzosen. …“

Neue Bluttaten. Nach Meldung der Voss. Ztg. wurde in Trier ein taubstummes Kind, das nach dem Verlassen der Kirche in eine Abteilung farbiger französischer Soldaten hineingeriet, weil es die heranmarschierenden Truppen nicht gehört hatte, von einem Spahi durch einen Kolbenschlag auf den Kopf getötet. Ein Passant, der den die Abteilung führenden Offizier auf den Vorfall aufmerksam machte, wurde sofort verhaftet.

Der Blogwart sagt, daß diese Theorie vom Minderwertigkeitsgefühl Farbiger gegenüber Weißen absurd, haltlos und ohne jeden wissenschaftlichen Wert ist. Sie fühlen sich einfach ausgegrenzt und fern jeder Teilhabe am Umgang der Deutschen untereinander und wenn weiße Frauen vor ihnen schreiend wegrennen, dann ist das schon entwürdigend. Das ist keine Willkommenskultur!

Bild: Genüßlich veröffentlicht 1940 die NS – Presse Bilder von geschlagenen Franzosen, die bereits 1923 als Kulturdiplomaten in Deutschland ihre Sitten und Traditionen ins Rheinland einbrachten, die die Rheinländer damals aber nicht zu schätzen wußten. Heute wissen wir, es gibt keine Menschenrassen, nur verschiedenfarbige Pigmentierung oder Physiognomien, die werden aber lediglich durch die gesellschaftlichen Verhältnisse herbeigeführt. Damals schwarze Franzosen, die in heute Frankreich leben, sind bereits weiß, bzw. ihre Urenkel, und auch so intelligent wie Henri Becquerel, und wenn wir nur einige Generationen warten, entwickeln sich auch unsere farbigen Einwander so vorteilhaft, gesetzt den Fall, man höbe erst einmal den Nachzug weiterer benachteiligter Familienangehörigen auf, die diesen Prozess naturgemäß behindern. Das aber, ist der Blogwart sich sicher, können wir uns einfach nicht leisten.

Der Fluch der bösen Tat

Die Franzosen im Ruhrgebiet 1923Am 14. Januar 1923 wird in Freiburg der nationale Trauertag anläßlich der Invasion des französischen Heeres in das Ruhrgebiet begangen. Auf ihr hält der badische Arbeitsminister Dr. Engler eine Rede. Die *Freiburger Zeitung* schreibt: … Der Versailler Vertrag sei unerfüllbar und ein Dokument brutalster Gewalt, auf das man das Wort Schillers anwenden könne, vom Fluch der bösen Tat, die fortlaufend nur böses gebären kann, das immer wieder den Franzosen Gelegenheit gäbe, „absichtliche Verfehlungen Deutschlands“ bei Erfüllung der überhaupt niemals restlos einzuhaltenden Forderungen zu konstruieren und gewaltsam gegen Deutschland vorzugehen. So hat man uns Kohlelieferungen auferlegt, die für das deutsche Wirtschaftsleben unerträglich sind. Allen ist bekannt, wie schwer die deutsche Industrie durch Beschneidung der äußerst notwendigen Kohlenmengen leidet, und daß es auch für viele Privatpersonen ein unerschwinglicher Luxus geworden ist, sich ein geheiztes Zimmer zu leisten.

Frankreich, das auf Grund des Versailler Vertrages nur soviel Kohle zu beanspruchen hat, als der Ausfall der Förderung der nordfranzösischen Gruben ausmacht, verlangt heute von Deutschland viel mehr Kohle, als es verbrauchen kann. Die Franzosen verkaufen die uns zum billigen Inlandspreis abgepresste Reparationskohle zum Weltmarktpreis wieder an andere Länder, liefern andererseits der französischen Industrie sehr billiges Brennmaterial und können für sie günstige Konkurrenzverhältnisse auf dem Weltmarkt schaffen.

Genauso verhält es sich mit den Holzlieferungen. Wenn wir die gesamten Holzanforderungen Frankreichs erfüllen wollten, so würde in den deutschen Wäldern bald kein Baum mehr stehen. Und trotzdem hat Deutschland erfüllt, was im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit möglich war.

Mit den Kohlenlieferungen sind wir mit einem Fünftel im Rückstand und der Rest der Kohlenlieferungen ist so gering – neunzehn Zwanzigstel haben wir erfüllt – daß es kaum der Rede wert ist. Während Frankreich im Überschuß an Material schwelgt, leidet die deutsche Wirtschaft bitterste Not.

Zum Verständnis für die heutige Generation, damals mußte das Sozialsystem finanziert werden, aus dem Steueraufkommen,  und bei den Abgaben, die dem deutschen Staat zur Begleichung der Forderungen des Versailler Vertrages abgepresst wurden, blieb für die Wohlfahrt praktisch nichts übrig. Heute steht ein Goldesel im Keller des Kanzleramts, und unterm Dach ein „Tischlein deck Dich!“, Lebensmittel wachsen im Supermarktregal, wo sie mit vollen Händen an DIE TAFELN abgegeben werden, damals war das nicht so. Wenn die Wirtschaft keine Arbeitsplätze anbieten konnte, mußte der arbeitslose Mensch hungern. Sich aus der Mülltonne zu bedienen, war keine alternative Lebensform, sondern Massensport. Nur, um einmal die Situation zu begreifen.

Der Versailler Vertrag glich etwa dem Vertrag, den ein Räuber und sein Opfer abschliessen. Der Räuber verspricht dem Opfer, es nicht weiter mit Fäusten und Messer zu traktieren, wenn es ihm nur regelmäßig Schutzgeld zahlt. Also eine faire Sache. Das ist der Nährboden, auf dem die krude Ideologie eines Adolf Hitler gedeiht, der meint, Deutschland müsse wieder so stark werden, daß es keiner ungestaft herumschubsen kann.  Zur Not gibt es eben eins auf die Nase. Daß so ein Denken nie wieder aufkommen darf, das versteht sich ja von selbst. Unsere Regierungen lassen uns gerne herumschubsen. Und wir sind froh darüber. Sonst würden ja nicht immer dieselben hervorragenden Persönlichkeiten gewählt.

Und trotzdem ist Frankreich unzufrieden und ergreift wegen geringer angeblicher Verfehlungen Deutschlands sogenannte wirtschaftliche Maßnahmen mit einem riesigen, bis an die Zähne bewaffneten Heer und besetzt weite Gebiete deutschen Bodens. Derartige Gewaltmaßnahmen, wie sie in der Besetzung des Ruhrgebietes ihren Ausdruck finden, sind nie und nimmer weder völkerrechtlich noch gemäß dem uns aufgezwungenen Versailler Diktat zulässig.

Aber Frankreich will ja nicht Reparationen, es verfolgt ganz andere, nämlich politische Ziele und erstrebt die Verwirklichung alter, schon seit Ludwig XIV. gehegter Pläne, nämlich die Losreißung des Rheinlandes von Deutschland. Den Rhein als natürliche Grenze Frankreichs und zur Sicherung dieser Grenze die Besitzergreifung weiterer rechtsrheinischer Gebiete. …

Redner ging dann dazu über, die in der deutschen Presse erscheinenden ausländischen Blätterstimmen zu kritisieren, die zu der optimistischen Auffassung verführen, daß uns vielleicht das Heil von Amerika oder von einer anderen Ententemacht, die den Vormarsch ins Ruhrgebiet nicht mitgemacht habe kommen könne. Diese Auffassung sei irrig. Niemand werde Deutschland helfen, denn jeder trachte, aus Deutschland soviel als möglich herauszuholen, wenn auch mit verschiedenen Methoden …

Bild: 1923. Unsere französischen Befreier besetzen Essen. Viele Essener leiden dadurch Einbuße in ihrer Lebensqualität aber im Namen deutsch – französischer Freundschaft ist ihnen kein Opfer zu groß. Recht so, meint der Blogwart. Der Demokratie Amerika ging diese Völkerrechtsverletzung übrigens am Allerwertesten vorbei, weshalb sie heute auch unserer engster Freund ist.

Neger angeschossen

Kleine Mai-Nachlese aus der FREIBURGER ZEITUNG 02. Mai 1924.

Berlin, 1. Mai. Der 1. Mai ist in Berlin bis zur Mittagsstunde ohne Zwischenfälle verlaufen. Die kommunistischen Versammlungen wiesen keine erhebliche Beteiligung auf. Die Polizei ist in erhöhter Alarmbereitschaft. Zu Zusammenstößen ernster Art ist es nicht gekommen.

Berlin, 1. Mai. In der Prinzessinnenstraße kam es Mittags zu schweren Zusammenstößen mit einem Zug von etwa 1000 Personen. Hierbei gab ein schwerbedrängter Oberwachtmeister in der Notwehr einen Schuß ab. Die Kugel traf einen Neger, dem die Lunge durchbohrt wurde und verletzte eine zweite Person leicht. Die Demonstration stob darauf auseinander, sammelte sich aber wieder am Luisen- und Elisabet-Ufer wo sie von einem stärkeren Polizeiaufgebot endgültig mit Gummiknüppeln auseinandergetrieben wurde.

Königsberg, 1. Mai, Bei einem von den Kommunisten trotz des Verbots veranstalteten Demonstrationszuges kam es zwischen den Demonstranten und der Polizei zu schweren Zusammenstößen. Ein Schuß aus den Reihen der Kommunisten verwundete einen Polizeioberwachtmeister schwer am Hals, worauf ein anderer Beamter den Täter niederschoß. Sobald Schüsse gefallen waren, stob die Menge auseinander.

Dortmund, 1. Mai. Die Maifeier hatte hier einen ruhigen Verlauf. Straßenkundgebungen und versammlungen fanden nicht statt. Auf den Zechen waren etwa 50 Prozent und in den Fabriken etwa 10 – 20 Prozent der Arbeiter zur Arbeit nicht erschienen.  Quelle.

Abbildung: Kulturbild aus dem besetzten Gebiet. Deutsche Eisenbahner werden durch Afrikaner aus Trier vertrieben.*

*1923 besetzen französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet und übernehmen gleichzeitig auch die Eisenbahnen im Rheinland. Die Regiezeit mit etwa 11.000 französischen Eisenbahnern beginnt. In dieser schweren Zeit entschließen sich viele Jünkerather Eisenbahner zum „passiven Widerstand“. Die Franzosen reagieren darauf mit Ausweisungen, die in den meisten Fällen über zwei Jahre dauern. In die leer stehenden Wohnungen der Eisenbahner ziehen nun französische Beamte ein. Mit dem Ende des „passiven Widerstandes“, am 26. September 1924, kehren nur ganz allmählich die Ausgewiesenen wieder zurück und melden sich bei den französischen Vorgesetzten zum Dienst, werden aber meistens erst Monate später eingestellt.

Als Frankreich zusammenbrach – fast

Heute werden wir durch den Zeitungszeugen mit der Besetzung des entmilitarisierten Rheinlands durch die deutsche Wehrmacht konfrontiert, das zuvor die englische und französische Armee besetzt hatte und die in Selbstverteidigung 19 deutsche Arbeiter erschiessen musste. Das Rheinland war mit dem Frieden von Versaille dem Völkerbund unterstellt worden, was praktisch hiess, England, Frankreich und den USA, und durfte mithelfen, die festgelegten Alleinkriegsschulden des deutschen Kaisserreichs abzutragen. Und jetzt kommt es:  Doch die Reichsregierung betreibt seither in der Reparationsfrage eine Hinhaltetaktik, die Frankreich nahe an den Rand des Ruins bringt. So wächst jenseits des Rheins die Angst vor dem zwar besiegten, wirtschaftlich aber übermächtigen Nachbarn. Als sich Deutschland dann auch noch im Vertrag von Rapallo mit dem kommunistischen Russland verbündet, ist für Frankreichs Ministerpräsident Raymond Poincaré das Maß voll. Zur Sicherung der Reparationsansprüche beschließt er, das industrielle Herz Deutschlands, das Ruhrgebiet, unter französische Kontrolle zu bringen. Nein, wer hätte das gedacht. Dass Frankreich wirtschaftlich völlig von den Reparationen abhängig war.  Und dass der Nachbar so übermächtig war, wirtschaftlich, dass sogar die Leute noch bis weit nach Kriegsende verhungerten. Aus Jux und um schlanker zu werden. Armes Frankreich, während Millionen Arbeitslose in Deutschland sich weigerten, in die leerstehenden Unternehmen zu eilen, um dort für das Wohlergehen Frankreichs zu arbeiten, darbten die französischen Arbeiter und Bauern und warteten auf den wöchendlichen Reparationsscheck. Das musste ja ins Auge gehen! Geschichte wird eben gemacht, beim WDR.

Köln zeigt Gesicht und Arsch


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