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Klimawandel bedroht München

Hochwasser. Aus München, 9. Mai (1912), wird berichtet: Fortwährend treffen neue Hochwassermeldungen aus allen Kreisen Südbayerns ein, daß das Hochwasser bedeutende Schäden anrichtete. Aus Bad Tölz werden schwere Wolkenbrüche gemeldet, die gestern niedergingen und der Isar große Wassermassen zuführten und die niedriggelegene Straße nach Lenggrieß unter Wasser setzten. Die Wassermassen führten etwa 500 Floßbalken im Wert von 10 000 Mark mit sich. Aus Garmisch wird Steigen der Loisach, Partnach und Kanker gemeldet. Aus Rosenheim traf die Nachricht ein, daß der Inn den Höchststand seit der Katastrophe von 1899, nämlich 3,75 Meter Höhe erreichte. Wangfall, Traun, Prien, Salzach und Weißbach führen Hochwasser. Der Spiegel des Tegernsees ist im Steigen begriffen. Wenn der Regen und die Schneeschmelze andauern, ist eine Katastrophe, ähnlich 1899 zu befürchten. Der Lech steigt weiter. In Burghausen setzte die Salzach bereits den unteren Stadtteil unter Wasser. Das Hochwasser von Salzach und Inn ist derartig, daß der Bahnverkehr zwischen Bischofshofen, Zellamsee und Wörgl eingestellt werden mußte. Die internationalen Schnellzüge über Bayern werden von Kufstein aus nach Salzburg geleitet.

Infolge 24 stündigen Regens herrschen im Bezirk Zell am See große Überschwemmungen. Die Staatsbahnbrücke bei Gerling wurde vom Hochwasser weggerissen. Der Verkehr zwischen Maishofen und Kitzbühl ist unterbrochen. Die Lokalbahn Zell am See – Krimml ist mehrfach unterbrochen. Mehrere Reichsstraßenbrücken im Oberprinzgau wurden weggeschwemmt. Mittersill ist teilweise überschwemmt. Der Regen hat heute nachgelassen. *Freiburger Zeitung 10.09.1919*

Guadalajara (Mexiko), 9. Mai. Hier sind zahlreiche Erdstöße vorgekommen, die die größte Aufregung hervorgerufen haben. mehrere Gebäude wurden beschädigt. In Tepic sollen mehrere Personen umgekommen sein. Newyork, 10. Mai. (D.-B. G) Bei einem Ausbruch des Vulkans Colima in Mexiko wurden die Städte Zapotlan und Guzman vollständig zerstört. 50 Menschen wurden getötet, viele verletzt.

Newyork, 10. Mai. (W. T-B.) Nach Blättermeldungen ging dem Ausbruch des Vulkans Pico del Colima ein heftiges Erdbeben voraus, das die Stadt Zapatlan teilweise zerstörte, wobei 84 Personen getötet wurden. In Ciudad – Guzman wurden 16 Personen getötet und 18 verletzt. *Freiburger Zeitung 10.09.1919*

Der Blogwart ist erschüttert, verstört, traurig, eben die ganze Gefühlspalette, die grüne PolitikerInnen heute so zu leisten imstande sind und er fragt sich, wie, um Gottes Willen, konnten die Menschen damals damit leben, ohne stündliche Liveberichte vom Hochwassertreiben oder inmitten der Vulkanausbruchsopfer, und die Frage steht anklagend im Raum: Sind die Bürgermeister der betroffenen Städte schon zurückgetreten? Und wenn nein, warum nicht?

Bild: Schutz der Umwelt? Mülltrennung? Jutebeutel beim Einkaufen statt unverrottbarer Plaste? Deutsche Monarchen spuken auf elementarste Klimaschutzregeln. Die Folge: Regen, Hochwasser, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Daß von sowas sowas kommt, lernen heute schon die Kleinen in der KITA und dank Demokratie gibt es auch kaum noch Plattentektonik. Nur immer höhere Abgaben. Die sind aber notwendig. Sagen die Nutznießer der Steuergelder.


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