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Separatisten in der Pfalz

Heinz Orbis1924 versucht Frankreich, Teile des von Frankreich völkerrechtswidrig besetzten Deutschlands, aus dessen Staatsgebiet herauszureissen. Es bedient sich dabei heimischer Verräter in sogenannten Separatistenbewegungen. Heute würde man sagen Opposition. So wie in der  in der Ukraine. Oder Syrien.

*Die Freiburger Zeitung vom 28. Januar 1924*: Die Sonderbündlerbewegung in der Pfalz. Nach dem Berliner Lokalanzeiger geht durch die ganze Pfalz nach dem Besuche des englischen Generalconsuls Clive eine neue Bewegung, die durch eine Abstimmung in den einzelnen Ortschaften eine vollständige Ablehnung der Separatisten durch die pfälzische Bevölkerung aufs neue darlegen soll. In der Nordpfalz, der Heimat des erschossenen Separatistenführers Heinz Orbis, hat in vielen Orten nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung zugunsten der Separatisten gestimmt. Die Bürgermeister von 43 Landkreisen der Nordpfalz faßten einen einstimmigen Beschluß, wonach sie die Regierung der autonomen Pfalz in Speyer nicht anerkennen.. Ferner erklärten  in dieser Entschließung diejenigen Bürgermeister, die eine Loyalitätserklärung an die sogenannte autonome Regierung abgegeben haben, daß sie diese Erklärung unter dem Zwang abgaben, und sich in Zukunft auch nicht mehr durch Androhung von Zwangsmaßregeln zu einer solchen Erklärung herbeilassen würden. Der Beschluß ist von allen Bürgermeistern eigenhändig unterzeichnet worden.

Am Donnerstag abend meuterte die separatistische Besatzung des Regierungsgebäudes in Speyer, weil ihre Forderungen auf höhere Entlohnung und bessere Verpflegung nicht bewilligt worden waren. Die anwesenden Regierungsmitglieder Eber, Schmitt und Epper mußten flüchtig gehen, sie flohen in eine französische Kaserne. (!)  von dort zogen sie mit dem berüchtigten separatistischen Stoßtrupp dem sog.en. „Fliegenden Ems“, und einer Kompanie Marrokaner vor das Regierungsgebäude. Die Separatisten drangen von vorne, ihre Helfer von der Hinterseite ein. Die Meuterer, etwa 60 Mann, wurden an Händen und Füßen gefesselt und in den Keller gesperrt, wo sie bei Wasser und Brot festgehalten werden.

Gedenkt der hungernden deutschen Kinder

Nach Blättermeldungen aus Koblenz ist der Separatistenführer Schlick aus Bell am Donnerstag abend auf der Landstraße zwischen Adenau und Mayen erschossen worden. Schlick wurde von acht Kugeln durchbohrt, aufgefunden. Die Attentäter sind spurlos entkommen. Schlick spielte während der Separatistenherrschaft in Mayen als „Landrat“ eine große Rolle; schon vor Jahr und Tag war er in der ganzen Gegend äußerst verhaßt wegen einer Reihe von Untaten, die er unter der Separatistenherrschaft ausführte. Infolge der Ermordung Schlicks hat die französische Besatzungsbehörde über Mayen und Umgebung die Verkehrssperre verhängt.

Bild: Heinz Orbis. Leitete die Abspaltungsbewegung zugunsten Frankreichs in der Pfalz. Er wurde, schreibt „Das interessante Blatt“, mit mehreren Begleitern in einem Restaurant in Speyer von deutschen Nationalisten erschossen. Der Blogwart meint, zum Glück sind solche Zeiten vorbei, in denen die Waffe gebraucht wurde, gegen Verräter am Deutschen Volk. Heute schicken wir solche Leute ins EU – Parlament, wo sie vor dem Zugriff deutscher Nationalisten sicher sind.

Bild 2: Ein Opfertag des Holländischen Roten Kreuzes für die hungernden deutschen Kinder: Der Zug mit der riesigen Sammelbüchse in den Straßen von Hertogenbosch, dem Hauptort der holländischen Provinz Brabant. – Das Ergebnis des Sammeltages, an dem sich fast sämtliche Bewohner der Stadt beteiligten war ein ganz bedeutendes.


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