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Seelisch gestört

und schuldgemindert. Siehst Du, siehst Du, das ist es, was ich meine mit Täterindustrie, die immer neue Täter hervorbringt und die bisherigen ermuntert, fröhlich weiter auf Leute einzuschlagen, bis zum Tode, auf daß sich salbadernde Politiker hinstellen können, um zu sprechen, er oder sie starben für uns, fürs Vaterland, dafür, daß wir auch fürderhin den öffentlichen Raum betreten können, ohne Angst und ihn nicht dem schlägernden Abschaum überlassen müssen. Und als Trost erhält die Leiche, die hätte von deutscher Justiz und Täterindustrie verhindert werden müssen, ein Bundesverdienstkreuz.

Vor der 2. Strafkammer des Landgerichts Dessau-Roßlau hat am Dienstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Hauptverhandlung gegen zwei 17 Jahre alte Wittenberger begonnen. Staatsanwalt Olaf Braun wirft dem Duo versuchten Totschlag, gefährliche Körperverletzung und schweren Raub vor. … Fortsetzen wird die Kammer den Prozess zunächst am 8. und 13. Oktober. Möglicherweise ist aber noch ein weiterer Termin erforderlich. Noch nicht erstattet worden ist zum Beispiel der Bericht von Prof. Andreas Marneros. Der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersuchte die beiden 17-Jährigen hinsichtlich der Paragrafen 20 (Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störung) und 21 (Verminderte Schuldfähigkeit) im Strafgesetzbuch.

Was hat das noch mit Recht und Gerechtigkeit zu tun, wenn es schon Ritual geworden ist, zur Routine sozusagen? Den Totschläger erst einmal zu untersuchen, ob er noch richtig im Kopf ist, sozusagen, den entlastenden Beweis. Heureka, er kann nichts dafür! Wo schützt der Staat da noch seine Bürger mit Verhinderung weiterer Straftaten durch Wegssperren dieser Totschlägerlehrlinge? Ah, ich vergaß, Wegsperren und härtere Strafen sind keine Lösung, nur, diese Leute wieder freizulassen. Außerdem werden sie ja noch nach dem Jugendstrafrecht streng angesehen. „Du, Bub, daß das aber nicht wieder vorkommt. Und schönes Schlägern noch, gell.“
Manchmal wünschte man sich wirklich, die Schläger wären alles Rechtsextremisten, da hätte man noch die Hoffnung, daß eine der Tat angemessene Strafe verhängt wird, statt wie bei Linksextremisten zu fragen, wie können wir Euch helfen, sollen wir die Molotowcocktails tragen, wenn sie zu schwer sind oder bei den totschlschlägernden Migranten, die von Hause aus als unzurechnungsfähig angesehen werden und auch so behandelt werden. Von Medien, Politik und Justiz. Wie Unzurechnungsfähige, durch die Bank.
Die Frage übrigens, ob man alle Schläger, Treter, Flaschen- und Steinewerfer einfach so über einen Kamm scheren kann, wäre das nicht mal eine Hart aber Fair-Sendung wert, von der ich mir nur mal kurz die Gästebuchverlesung angehört habe, dann mußte ich dem Brechreiz nachgeben?
Herr Plasberg, wäre das nichts als Thema für die Sendung:  Darf man alle Gewalttäter über einen Kamm scheren? Viele angesehene Politiker sagen nein. Es sei ein Unterschied, ob man, für eine bessere Welt ins Koma getreten wird, wie die entwickelte sozialistische Gesellschaft, der Ehre des türkischen Mannes wegen, aus purer Habgier oder aus rechtsextremistischen Motiven.  Zu Gast: Gregor Gysi, Wolfgang Ströbele, posthum Dominik  Brunner, Franziska Drohsel, Kenan Kolat und Mohammed der Gesandte Allahs, der versprochen hat, aus dem wahren Koran zu zitieren, so, wie Allah ihn diktierte.
Aber darauf können wir lange warten.

Täterindustrie in Aktion


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