Posts Tagged 'Vietnamesen'

Obama bestürzt

Was sich der neue Friedensfürst leistet, das hat schon fast Kanzlerinnenqualitäten. Nachdem ein Wachmann im Washingtoner Holocaustmuseum von einen 88 jährigen erschossen wurde, äusserte er, Obama, der Vorfall zeige, dass Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus und Vorurteilen aller Art notwendig sei. Gemeinplätziger geht es ja wohl kaum noch. Hat es der erschossene Wachmann vielleicht daran fehlen lassen, an Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus und Vorurteilen aller Art? Hört sich fast so an. Aber wenn die in Greisengestalt daherkommen, die Vorurteile und der Antisemitismus, in der Hülle von 88jährigen, wo wir wissen, 88jährige werden nur so alt, um mit den beiden 88 zu protzen, die für die Buchstaben H im Alphabet stehen und weswegen die Hansestadt Hamburg seit langem von der Welt gemieden wird, ausser der terroristischen, dann sind die schon schwer zu erkennen, der Antisemitismus und die Vorurteile aller Art. Jedenfalls ist es gut daran zu erinnern, dass wir immer wieder wachsam sein müssen, gegen Vorurteile aller Art, zum Beispiel, dass Weisse dreckige Kolonialisten und Nazis sind, Frauen nicht Autofahren können oder Schnecken zu verspeisen und Austern einfach eklig ist. Zur Not werden eben Stellen für VorurteilsbeauftragtInnen eingerichtet. Das schafft dann Arbeitsplätze in der Konjunktur und wäre 1:1 für Deutschland anwendbar.

Bestürzt ist auch DIE LINKE über den Integrationsbericht der geliebten Staatssekretärin für illegale Einwanderung und Integrationsverweigerung und von dem die BILD schreibt: Die Kriminalitätsquote bei Zuwanderern lag 2007 mit 5,4 Prozent doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung (2,7 Prozent). Bei ausländischen Jugendlichen (14–17 Jahre) lag sie sogar bei 12 Prozent (gesamt: 7,8 Prozent). Auch bei der Gewaltkriminalität (Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung) ist die Quote mit 0,7 Prozent bei Ausländern höher als bei der Gesamtbevölkerung (0,3 Prozent). Jeder weiss, dass der Bericht so nicht stimmen kann, werden doch alle Zuwanderer in einen Topf geworfen, um die Gruppe der Faulen, Integrationsresistenten, die, die andauernd durch ihre Vertreter heult, sie würden sich fühlen, wie die Juden nach 1933, wenn sie aufgefordert werden, die deutsche Sprache zu lernen, möglichst zu schonen. Vietnamesen in Brandenburg, zum Beispiel, sind überragend integriert, nur interessieren sich die Medien nicht dafür, die interessieren sich eher für die Rotte Kolat und ihr penetrantes Herumgegreine.

Sevim Dagdalen, deren Name für ihre Herkunft steht, lehnt jede persönliche Verantwortung der Zugewanderten für ihr Verhalten und Fortkommen ab und behandelt sie genauso, wie DIE LINKE das immer Rassisten und weissem Abschaum vorwirft:

Zu thematisieren wäre etwa das selektive Bildungssystem, in dem Kinder mit Migrationshintergrund aufgrund von Sprachschwierigkeiten überproportional oft in eine Sonderschule überwiesen werden oder trotz gleicher Leistungen keine Weiterempfehlung erhalten. Zu kritisieren ist auch ein Ausbildungssystem, das seit Mitte der 90er Jahre einen ungebrochenen Negativtrend bei der Ausbildungsbeteiligung von Migrantinnen und Migranten aufweist. Und was ist von einem Arbeitsmarkt zu halten, auf dem die durchschnittliche Erwerbsquote von Frauen ohne Migrationshintergrund um 10,6 Prozent höher liegt als die von Frauen mit Migrationshintergrund, obwohl dies in den 70er Jahren noch umgekehrt war?

Sie behandelt die Zugewanderten als unmündige Neandertaler, die geistig auf der Schwelle von Einzellern stehen und von denen natürlich nicht verlangt werden kann, kommen sie in unser Land, zu lernen und sich zu integrieren, um vollwertige Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Wie überhaupt DIE LINKE, den Menschen von jeglicher Verantwortung frei spricht, ausgenommen den Millionär, der muss dann zur Kasse gebeten werden, wobei die Definitionshoheit von Millionär ganz bei der LINKEN liegt. Dass Sevim Dagdalen so spricht, wie sie heisst, sollte keinen verwundern. Kommt sie doch direkt aus dem Biotop, in dem die Parallelgesellschaft wächst und gedeiht. Und meine Güte, sie hat sogar die Hochschule und das Studium geschafft oder sind diese Abschlüsse ihr geschenkt worden? Ich vermute mal ja. Nach dem, was sie so von sich gibt.

Um aber noch mal auf den Topf zurückzukommen, in dem die Schützlinge der Sevem Dagdalen vor sich hinköcheln und in den die Vietnamesen mit hineingeworfen werden und die anderen Zugewanderten, die sich integrieren, rechnete man die heraus, und würde diesen Bericht nur auf die Türken beziehen, mit ihrer wunderbaren Blutrachekultur, Christophobie und dem Anspruch auf doppelte Staatsbürgerschaften, es würde noch erbärmlicher aussehen.

Der Studie zufolge besuchen 74 Prozent der Kinder vietnamesischer Einwanderer im Sekundarschulalter das Gymnasium, 17 Prozent die Gesamtschule und neun Prozent die Realschule. Und das, obwohl ihre Eltern oft schlecht Deutsch sprechen, meistens sieben Tage in der Woche arbeiten und wenig freie Zeit haben, weil sie Textilgeschäfte, Imbissstände und ähnliche Kleinunternehmen betreiben, um sich aus wirtschaftlicher und sozialer Randständigkeit herauszuarbeiten, wie Weiss erklärt.

Zu den erwähnten Vietnamesen heisst es, damit zeige die Studie, dass es auch in einer wirtschaftlich schwierigen Situation möglich sei, hervorragende Bildungsergebnisse zu erzielen, sagt Weiss, die vor ihrem Amtsantritt als Integrationsbeauftragte Professorin für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Potsdam war. Gesicherte Erklärungen für den schulischen Erfolg der Migrantenkinder gibt es bisher nicht, «aber einen Haufen Ideen», erklärt Weiss, die auch andere Migrantenkinder in Ostdeutschland für ähnlich erfolgreich hält. Eine Erklärung sieht sie darin, dass die Familien aus Kulturkreisen kämen, die traditionell großen Wert auf Bildung legten.

Ja, lernen, Frau Dagdalen, das muss schon jeder selbst, aber wenn das Lernen nur aus dem Einpauken des Koran besteht, dann bleibt natürlich keine Zeit mehr für die Wissenschaft. Doch die wird in absehbarer Zeit sowieso nichts mehr Wert sein, wo LINKE Gymnasiumsplätze verlosen, wie Kaffeefahrten und sich in NRW Schüler über das niedrige Niveau der Prüfungsfragen beschweren.

Bestürzt ist auch der Zentralrat der Juden, womit es der Bestürzten heute genug sein soll. Der Berufsbestürzte Stephan Kramer, der den Deutschen immer wieder die „Zyklon B“ – Büchse aus der Hand schlagen muss, damit sie ihre 1945 gewaltsam unterbrochenen Judenvergasungen nicht wieder aufnehmen, bemängelte, die Volksvertreter der NPD würden bereits als Volksvertreter gesehen. Dennoch sei er dagegen die NPD zu verbieten, wahrscheinlich, damit sie weiter das mecklenburgische Volk vertreten kann, solange es der Zentralrat der Juden nicht schafft. Der kann ja nicht überall seinen mahnenden Zeigefinger hineinstecken.  Ob demnächst Gespräche zwischen der NPD und dem Zentralrat der Juden stattfinden, um die Volksvertretung in Abwesenheit des ZDJ durch die NPD zu regeln, liess Herr Kramer offen. Auch, wie sich das mit den anderen Parteien verhält oder ob deren Volksvertreter immer noch um die Anerkennung kämpfen müssen, das Volk zu vertreten. Muss man sich die eigentlich direkt bei Stephan Kramer abholen? „Vom ZDJ genehmigter Volksvertreter“? Keine Ahnung. Auf jeden Fall bleibt, dass Wachsamkeit gegenüber Vorurteilen aller Art weiterhin notwendig ist. Und natürlich gegenüber Antisemitismus.

Volksvertreterin vertritt ihr Volk

Fehlende Kultur

Trotz Brandanschlags auf einen türkischen Imbiss in Leuna am Samstagabend, blieben die, im Westen so beliebten, Lichterketten aus. Da fragt sich doch der Beobachter besorgt, wenn heute schon Dönerbuden brennen, weil Kunden mit dem fetten Essen unzufrieden sind, wo soll das künftig enden? Mit der Beschwerdekultur? Und wo sind all die wackeren Leunaer Märzkämpfer, die eben noch tapfer Kapp und Lüttwitz trotzten, auf dem Rathausplatz Bunt statt Braun zelebrierten und nun ist nicht mal mehr jemand da, der ein brennendes Teelicht hält und Blowing in the Wind singt? Wo waren die grünen Vorzeigekrötengesichter, um Betroffenheit abzusondern, wie  klebrige Sekrete? Wo die ANTIFAs? Daheim bei Eisbein mit Sauerkraut?

Ist die Wahl nun gelaufen? Dürfen Antidönerfraktionen in Ostdeutschland künftig so walten, wie Berliner Anti Mac Donalds-Fraktionen? Unbehelligt, wenn auch noch nicht beklatscht? Und was heisst, ob ein fremdenfeindlicher Anschlag vorliege, werde noch geprüft? Ja, seit wann denn das? Ist das denn nicht klar? Wo ein Döner brennt, liegt doch wohl ein fremdenfeindlicher Anschlag vor. Oder? Und wo sind die, die sofort ein Lynchen wittern? Ist Herr Kramer etwa im Urlaub? Haben die anständigen Bürger jetzt, nach dem Rechtsruck in Europa, kapituliert? War das das Ergebnis der Europawahl, schweigend zusehen, wie Dönerbuden, die türkischen Hochtechnologiezentren in Deutschland zerstört werden? Ich hoffe nicht!

In Halle ist die Partei, die der Bundesinnenminister nicht verbieten will, weil seine Mitarbeiter sonst auf der Strasse sässen,  in den Stadtrat eingezogen. Damit sind es schon drei Parteien, die den Sozialismus herbeikämpfen wollen, mit SPD, LINKE und eben dieser. Ob aufgerufen wurde, nun die Sachsen-Anhaltinische Landeshauptstadt vom Tourismus abzuschnüren, wurde nicht vermeldet. Auch nicht, ob eine Aktion Zivilcourage gebildet wird, um die Hallenser vor drohender Verachtung zu bewahren und zu verhindern, dass sich Geschichte wiederholt. Jedenfalls nicht so, wie sie schon einmal abgelaufen ist.

Dass die Anfänge bereits gegessen sind, demonstrierte die hartherzige Abschiebung von 104 Ersatztürken aus Berlin, die sich alle illegal im Lande aufhielten, wo doch kein Mensch illegal ist. Ein Regierungssprecher erklärte, man habe  statt der Türken, Libanesen und Araber 104 Vietnamesen genommen, weil die nicht berüchtigt dafür wären, gleich zu rufen, sie würden vergast. Ausserdem wäre ihr Verhalten weniger geprägt durch Stammes- und Clandenken und wo sonst ein Türke, Araber oder Libanese, die wir zärtlich Südländer nennen, bis zu hundert Mann Verstärkung mobilisieren könne, so dass die Polizei mit gut zehntausend erbitterten Kämpfern hätte rechnen müssen, würden Vietnamesen diese Gewaltkultur nicht aufweisen. Die vietnamesische Regierung wäre ausserdem nicht NATO Partner, liege der US-Regierung besonders am Herzen und wäre nie dadurch aufgefallen, sich in penetranter Form in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Und das, mit den Roten Khmer war doch wohl berechtigt. Sollte die Aktion erfolgreich verlaufen, so der Sprecher, würden künftig bei intensivtäterischen Gewalttaten durch Südländer weitere Vietnamesen abgeschoben, schliesslich müsse der Staat hart durchgreifen. Und, so fügte er hinzu, sollten uns die Asiaten ausgehen, die wir statt der Türken abschieben können, dann nehmen wir Deutsche. Strafe muss sein!

Zeit, ein neues Jägerverbot zu diskutieren. Gerade werden die Wölfe, jetzt nicht die GRAUEN, mit denen der Kanzlerkandidat Steinmeier röhrt, sondern die echten,  wieder auf einem Truppenübungsplatz heimisch, da kommt ein Arsch im grünen Rock daher und knallt den Rüden ab. Wo wir doch wissen, seit Lt. Dunbar, Wölfe wollen im Grunde genommen nur spielen. Und Schafe reissen oder Kühe, weil die im Angebot sind. Wenn mal die Mäuse ausgehen. Wird die Politik das Thema aufnehmen oder sich weiter in Selbstmitleid suhlen?

In Selbstmitleid suhlen können sich nun auch die Spioninnen in Reporterverkleidung, die loszogen, die grossartige nordkoreanische Revolution zu diskreditieren und ihre Erfolge madig zu machen. Jetzt dürfen sie zum ersten Mal in ihrem Leben die befreiende Wirkung körperlicher Arbeit verspüren, die im Sozialismus nicht nur adelt, sondern auch den neuen Menschen erzieht. Wenn sie dann doch nicht herangezogen werden, mit der Feder für die Menschen Nordkoreas zu streiten, die nur unter Einem leiden, der unbarmherzigen Abschnürung durch die USA. Möge ihnen das eine Lehre sein und was heisst, der Grenzfluss wäre zugefroren und weder Mauer und Stacheldraht zu sehen! Ist es nicht das, was sonst immer kritisiert wird? Ich glaube ja.

Golden Eye

Was ist denn heut bei Findigs los?

Lautete eine immer wiederkehrende Morgensendung in der DDR und wiederkehrend sind auch die besorgten Anfragen der LINKSPARTEI warum die Einbürgerung ihres Wählerklientels zu schleppend vorangeht. Immer wieder gibt es besorgte Erkundigungen von LINKEN-Funktionären, denn wer wird ihre Partei künftig wählen, die Allen alles verspricht und weiss, dass Rat kommt, wenn auch die Zeit gekommen ist, die alte Ordnung hinwegzufegen und jedem Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen auf das Frühstücktablett zu legen. Ausser denen, denen es dafür weggenommen werden muss.

Die beantragten und genehmigten deutschen Staatsangehörigkeiten sind zurückgegangen, schreibt DER TAGESSPIEGEL, und das ist es , was uns alle besorgt machen sollte. Ist Deutsch doch schwieriger zu erlernen als Kantonesisch? Oder hat, deutscher Staatsbürger zu sein, an Strahlkraft verloren?

Das könnte sein, denn wozu brauche ich in Deutschland die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn ich auch Türke sein kann. Und zwar ein stolzer Türke, der  von Zeit zu Zeit den Deutschen die Pulsadern öffnet, um nachzusehen, ob die Brühe darin immer noch braun ist.  Darum hat sie zwar keiner gebeten, die stolzen Türken, dennoch sind wir dankbar dafür, denn es hält uns demütig und bescheiden und wir wissen, mit dem nackten Finger auf die hingeschlachteten Armenier zu zeigen, das schickt sich nicht, das könnte an den Stolz dieser grossen Nation rühren, die sonst nichts vorzuweisen hat als eben diesen und den Ruf, der weltgrösste Jammerlappen zu sein.

Natürlich ist es unerhört, und das Zeigen die Anfragen der besorgten LINKSPARTEI, dass Kriminellen der Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft verwehrt wird und, klagt die Zeitung, gerade Jugendliche sind davon betroffen. Dabei braucht Deutschland nichts so sehr wie weitere Kriminelle. Und hat nicht jeder schon einmal „90 Tagessätze“ bekommen? Wobei man natürlich wissen muss, ehe ein Jugendlicher, vor allem ein nichtdeutscher, 90 Tagessätze bekommt, da muss er bereits früh begonnen haben, mit seiner Karriere als Dieb oder Einbrecher oder Schläger, denn auch schon vor der Strafmündigkeit, ist das Kind dazu in der Lage und was Hänschen nicht lernt, wie soll später der Mehmet zu seinen BMW und den drei Lagen Goldketten um den Hals kommen? Durch Zeitungaustragen? Weg also mit den Hürden für kriminelle Jugendliche, die dann, nach erfolgreicher Einbürgerung die Kriminellenunterstützungsparteien wählen dürfen und frei sein werden von der Furcht, mit schönen Erinnerungen, bis zum EU-Beitritt der Türkei, ihre Tage inmitten anatolischer Ziegen verbringen zu müssen, nach dem der zehnte Abschiebeversuch endlich gelungen ist.

Auch die inhumane Praxis, die deutsche Staatsbürgerschaft  zu verweigern,wenn nur der Beruf Hartzvier ausgeübt wird, ist etwas, was DIE LINKE längst hätte vor den UNO-Menschenrechtsrat bringen müssen. Hat die Welt nicht ein Recht darauf, am deutschen Tisch Platz zu nehmen und von uns kostenfrei bewirtet zu werden? Nun ja, was heisst kostenfrei. Es kostet schon, nämlich Arbeit und Kraft, die die Deutschen aufbringen müssen, wofür ein Grossteil sich noch aus den Betten erheben muss, um abends todmüde wieder hineinzufallen, aber ist das nicht eigentlich irrelevant? Die Welt hat ein Recht darauf. Sagen die LINKEN und wenn die es sagen, dass wir verantwortlich sind für die Beköstigung der Welt, dann wird es stimmen.

Alles sehr, sehr schlimme Nachrichten, für die, die einwandern, die deutsche Staatsangehörigkeit aber nicht einmal, wie im Sommerschlussverkauf, nachgeschmissen haben wollen. Wer will auch zugeben, dass er Deutscher ist, bei diesem Führungspersonal und einer Armee, deren Hauptwaffe die Gulaschkanone geworden ist und deren schwierigstes  Manöver darin besteht, ein Zehn-Gänge-Menü für Allahs Küstenwache zu kochen oder den Taliban  zu ignorieren, der gerade losmarschiert, um eine Schule abzubrennen, die dann natürlich mit deutschem Geld wiedererrichtet wird. Wer traut sich schon, zu sagen, ich bin stolz, ein Deutscher zu sein. Worauf denn, kommt da die Frage zu Recht und beschämt muss man eingestehen, die ruhmreichen Tage, da deutsche Forscher Spitzenerzeugnisse ertüftelten sind vorüber. Unsere Zukunft sind die Analphabeten. Denn auch in der Schule liegen bekanntlich die Hürden zu hoch. Genau wie bei der Einbürgerung.

Die müssen nun weiter gesenkt werden. Aber wie meine Oma schon sagte, billig, das taugt nichts. Und damit hat sie immer noch Recht.

Vietnamesen sind die besseren Türken

 

Übers Lernen

Kahle: Warum sind die Verhältnisse so schwierig? Ich möchte auf einen Punkt kommen, der in der Debatte immer so ein bischen heruntergespielt wird, nämlich die Frage kultureller Unterschiede und die gibt es. Schon die Pisa-Forscher beschrieben die türkischen Schüler als die bei weitem schwierigste und gefährlichste Gruppe, ähnlich die Libanesen, nun kann man noch die neuere Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung ranziehen, man kann aber auch einfach mal in Berlin kucken, dass es z.B.Vietnamesen gibt, die geradezu Leistungsbringer sind und warum wurde das eigentlich noch nicht entdeckt, warum gibt es diese ganz starken Unterschiede, warum werden sie nicht benannt und warum werden da keine Konsequenzen daraus gezogen? Tenorth: Warum das nicht getan worden ist, ich glaub eine Zeit lang hat man sich davor gescheut, das in dieser Detailliertheit zu sagen, dass es innerhalb der Migrantengruppen selber Unterschiede gibt, kulturelle , soziale, im BILDUNGSINTERESSE und in der Bildungsbeteiligung, weil man Sorge hatte, man würde stigmatisieren und stigmatisieren liegt natürlich immer als Risiko nahe. Aber ich glaub, man muss so arbeiten, wie man ja auch gegenüber Älteren deutscher Bildungsverhältnisse anfing, Arbeiterkinder besonders zu fördern, Stipendien auszusetzen, Anreize zu geben, Schulen besser auszustatten. Kahle: Was machen Sie denn, wenn wir die gesamte Unterentwickeltheit des muslimisch-arabischen Raumes, die Buchproduktion dieses ganzen Raumes entspricht der Finnlands, wenn wir die also jetzt hier haben, weshalb wird das nicht benannt? Warum wird nicht geredet über patriarchalische Strukturen, warum wird darüber nicht geredet? Tenorth: Na, wir beide reden ja darüber, das finde ich schon mal wichtig. Und dass parallel geht mit fehlender eigener Anstrengung, mit einem anderen Wertesystem, das für die Kinder blockierend ist, mit Barrieren, die die Kultur selber, sich selbst aufbaut und dass das keineswegs in der Opferrhetorik alleine angemessen verstanden ist. Das wäre einfach falsch. Das kann man inzwischen, glaube ich, deutlich sagen. Das kann man auch insofern deutlicher sagen, weil es auch innerhalb des türkischen Millieus, das darf man ja nicht ignorieren, die Hälfte meiner Examenskandidaten sind Migranten mit türkischem Hintergrund. Die machen inzwischen Examen und wir reden ihnen zu, werdet Lehrer, geht in die Schulen, damit auch sichtbar wird, es geht auch anders. Das ist eine Minorität aber die fängt an, zu exitieren. Und da mag das vielleicht eine historische Zeitperspektive sein, ich glaub nicht, dass das von einem Tag zum anderen, relativ rasch geht, sondern wir müssen da systematisch und langfristig daran operieren aber natürlich müssen wir ganz klar machen, alle Bildungsbeteiligungsmuster, alle Erfolge in Bildungskarrieren stellen sich überhaupt nicht ein, wenn das nicht ein aktives Verhalten gegenüber Lernprozessen ist, wenn das nicht das Suchen von Lerngelegenheiten ist, die aktive Wahrnehmung von Lernchancen. Kahle: Das heisst, Bildung muss ein Wert sein! Tenorth: Und Anstrengungsbereitschaft. Dass man das individuell für sich und den Lebenslauf als Wert erkennt, man muss sich selbst, seinen Lebenslauf als Lernprozess vorstellen und konstruieren wollen. Sonst wird das nichts. Ich kann nicht für einen anderen lernen. Das ist ausgeschlossen.

Das ganze Gespräch.


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