Posts Tagged 'Wahlen'

Überwältigender Vertrauensbeweis

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Auch in den Bezirken Magdeburg und Halle lieferten am gestrigen Wahltage die Bürger unserer Republik wieder den überzeugenden Beweis, daß der Kurs der Sozialistischen Einheitspartei richtig ist, weil die Theorien von Marx, Engels und Lenin wahr sind. Bei milden Temperaturen  und Sonnenschein, einem Geschenk der Großen Vorsitzenden, holten die Kleingärtner das letzte Obst von den Bäumen,  ehe sie in die Wahllokale eilten, um mit ihrem „Ja“ ihr Vertrauen den Kandidaten der Nationalen Front auszusprechen.

Obwohl von den Kirchen, als Relikten einer vergangenen, überwundenen Zeit,  gegen die Wahl geläutet wurde, ließen sich die klassenbewußten Arbeiter, Bauern und Angehörigen der werktätigen Intelligenz nicht darin beirren, für die Fortführung der Deindustrialisierung und  Deelektrifizierung ihres Landes und ein gesichertes Grundeinkommen zu stimmen, das insbesondere in den westlichen Teilen unserer größeren Republik erarbeitet werden soll, als sozial gerechter Ausgleich und Buße für die Beschäftigten, willige Helfer des Kapitals und der ewig Gestrigen gewesen zu sein.

Im Gegensatz zu den vergangenen Wahltagen lag die Wahlbeteiligung nur bei 60 Prozent. Das war der Anwesenheit der OSZE-Wahlbeobachter geschuldet, viele Bettlägerige, Kranke und Alte konnten so, wie sonst üblich, nicht in die Wahllokale getragen werden, auch wurde darauf verzichtet, säumige Wähler zur Wahl zu komplimentieren, obwohl sich die sozialistischen Jugendorganisationen dazu freudig verpflichtet hatten.

Nun jährt sich auch wieder der Tag, als die Arbeiter und Bauern Westdeutschlands machtvoll dafür stimmten, der Deutschen Demokratischen Republik, dem ersten Arbeiter und Bauern-Staat auf deutschem Boden beizutreten. Zwanzig Jahre wird es nun her sein, als die Bürger Westdeutschlands forderten, ihnen den Antifaschistischen Schutzwall zu öffnen, um unter den Schutz der Antifaschisten der DDR zu treten und den Segnungen des Sozialismus teilhaftig zu werden.

Noch sind aber die Reste des parasitären Kapitalismus im Westen zu mächtig, der nicht müde wird, zu faulen und abzusterben, noch ist das ökonomische Niveau der DDR des Jahres 1989 nicht wieder erreicht, aber unsere Menschen waren damals bereit, das Opfer zu bringen und darauf zu verzichten, auf einen PKW-Ersatz zwanzig Jahre zu warten, um die Umwelt zu schonen, und sie wissen auch heute, viele Anstrengungen sind nötig, um das Gesicht unseres Landes wieder so zu gestalten, wie es vor der Aufnahme unserer Klassengenossen aus dem Westen war. Grau, trostlos und dunkel. Der gestrige Wahltag war ein richtiger Schritt auf dem Weg dahin.

Unverständnis damaliger sogenannter Journalisten

heute dagegen überzeugte Anhänger der Theoretiker des Marxismus-Leninismus. Ein schöner Erfolg sozialistischer Selbsterziehung.

Noch was zur Aufmunterung

an unsere Kandidaten der Nationalen Front

Wie Ernst Thälmann – treu und kühn

Reichstag 6. Sitzung, Mittwoch den 4. Juni 1924

Ernst Thälmann: … Wir werden kämpfen gegen alle Feinde, vorwärts marschieren und niemals rückwärts. Wir werden die Arbeiter nicht in der Illusion bestärken, wie es die Sozialdemokraten und die Bürgerlichen tun, daß man mit dem Stimmzettel die politische Macht erobern kann.

(Rufe in der Mitte: Sondern?)

Man wird mit den Stimmzetteln schon deshalb nicht die politische Macht erobern können, weil die finanziellen Verhältnisse im bürgerlich-kapitalistischen Staate so stehen  und der großangelegte Schwindel bei den Wahlen durch das Gift der Propaganda eine solche Wirkung ausübt, daß es nicht möglich ist, trotz des Grundsatzes der allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts bei den Wahlen solche Abstimmung im Resultat zu bekommen, die der Objektivität, die der Stimmung der Massen des werktätigen Volkes in Deutschland entspricht.

(Sehr richtig, bei den Kommunisten.)

Wir erklären von der Tribüne: wir werden unser Ziel nie verleugnen. Vor uns steht als Ziel die Eroberung der politischen Macht, und in dem Zusammenhang stellen wir konkret die Aufgabe der Organisierung der Revolution. … Der bürgerlich kapitalistische Staat als Instrument der Bourgeoisie ist weiter nichts und hat sich im allgemeinen stets so gezeigt als die Unterdrückungsmaschine gegen die Mehrheit der Bevölkerung, gegen das Proletariat und wer der Meinung ist, daß im bürgerlich kapitalistischen Staat der Klassenkampf sich vermeiden läßt, der hat sich geirrt. Die materialistische Geschichtsauffassung besagt, daß der Klassenkampf unvermeidlich ist, daß die Gegensätze sich nicht aussöhnen lassen ohne bewaffnete Kämpfe. Es wäre geradezu ein Frevel, in diesem Zusammenhang zu erklären, daß wir irgendwie den bewaffneten Aufstand ablehnen.

(Hört, hört. In der Mitte.)

… Es ist unsere Aufgabe, dem deutschen Proletariat zu zeigen, wo der Feind steht. Der Feind steht  nicht nur rechts, sondern der Feind steht überall da, wo man der Klassenfront der deutschen kommunistischen Partei, der einzigen Partei des Proletariats, sich gegenüber stellt. …

Was nun auch die PIRATEN-Partei bitter erfahren mußte.

Hamburger Aufstand – angezettelt von Teddy

verfilmt von den sozialistischen Studios der DEFA.

Wo sind wir nur hingekommen!

Feinde der Demokratiev. Kardorff: … Aber nicht bloß hat sie (die Sozialdemokratie) eine Macht den Herren gegenüber, die sich zur Sozialdemokratie bekannt haben, und, wenn sie nicht ihre Existenz aufs Spiel setzen wollen, niemals mehr von der Sozialdemokratie loskommen können, weil sie dann nirgends Arbeit bekommen, sondern sie hat auch eine Macht über weite Kreise des bürgerlichen Lebens, die sie einfach mit Boykottierung bedroht, wenn sie nicht sozialdemokratische Stimmen abgeben.

Ich weiß das zum Beispiel aus Schönebeck, Magdeburg, Barby. In Magdeburg sind Kaufleute von den sozialistischen Wählern geradezu bedroht: „Wenn Du nicht sozialistisch stimmst, werden wir auch nicht von Dir kaufen“. Weß Brot ich eß, des Lied ich sing! Wenn wir uns in diesem Sinne früher aussprachen, wie haben Sie dann getobt! Wenn wir hier sagten, die unser Brot essen, haben doch die Verpflichtung, mit uns zu wählen, – so ist die Sache dort ganz anders, nicht wahr, Bauer?

Man soll sich keinen Illusionen hingeben über die Macht der Sozialdemokratie. Ich habe die Meinung, daß wir uns ungefähr auf dem Eilzuge befinden, der mit Windeseile in den sozialdemokratischen  Zukunftsstaat hineinfährt und daß wir manches auch durch die Gesetzgebung getan haben, um diese Fahrt zu beschleunigen. Ich meine nicht die gesetzlichen Maßnahmen, wie sie jetzt zu unserer Freude im Etat stehen, wo wir sehen, daß für die niederen Beamten bei der Eisenbahn und Post Wohnungen gebaut werden: das sind praktische Maßregeln. Bezüglich der Gewerbegerichte bin ich schon sehr bedenklich gewesen und habe meine Bedenken auch seinerzeit dem Abgeordneten Trimborn geäußert. Ich glaube, er wird anerkennen müssen, daß meine Befürchtungen sich hin und wieder als richtig erwiesen haben.

Selbst wenn man von den 3 Millionen sozialdemokratischer Stimmen die Mitläufer mit 1  1/2  Millionen in Abzug bringt, so darf man nicht vergessen, daß unter den verbleibenden 1  1/2 Millionen, die wirklich Sozialdemokraten sind, nicht bloß Mitläufer, leider auch ein großer Teil von Leuten sind, die in Staatsbetrieben beschäftigt sind, zum Teil sogar Beamtenstellung haben bei der Eisenbahn, Post usw., die es nicht offen sagen aber wirklich Sozialdemokraten sind. …

Meine Herren, ein Staat, der sich nicht selbst aufgibt, darf solche Bewegungen wie sie in der  Sozialdemokratie in Deutschland heute bestehen, einen solchen organisierten Staat im Staate, zu seinem Umsturz gegründet, nicht dulden.

Nun bin ich mit dem Abgeordneten Schädler ja in dem einen Punkte ganz einverstanden: es wird schließlich nur das Christentum sein, welches die Sozialdemokratie überwindet, und es ist ja zu hoffen, daß die Lehren, die sie dem Volke geben, die Aufhetzerei der niederen Klassen gegen die höheren Klassen, des Ungebildeten gegen den Gebildeten, des Armen gegen die Reichen, die ganze Art und Weise, wie Sie auch in Ihren Blättern zu dem Volke sprechen, mit der Zeit doch nicht mehr so verfängt bei dem Volke, daß es sich an solche Kost gewöhnt und sie nachher doch vielleicht einmal ekelhaft findet.

Ja, meine Herren, Sie haben sich – ich hielt das immer für eine Blasphemie – immer mit den Christen verglichen. Die ersten Christen, sagen Sie, waren auch Sozialisten. Ja, aber die ersten Christen haben dabei von vornherein Arbeitsamkeit, Mäßigkeit, Güte, Barmherzigkeit, Milde gelehrt. Das habe ich nie aus sozialdemokratischem Munde gehört. …

Reichstag. – 5. Sitzung. Freitag den 11. Dezember 1903

Wahlkampfgetöse

FDPIhre Frauen wären keine Wichsvorlage, meinen die FDP-Männer und sind sauer über einen GRÜNEN Blog-Eintrag, der von weissen Flecken spricht. Der Wahlkampf um die absurdesten Vorwürfe geht anscheinend seinem Höhepunkt entgegen. Ob sich die FDP-Frauen auch dazu geäussert haben, sie wären keinesfalls geeignet, Männerphantasien zu entfachen, ist nicht bekannt. Lärm geschlagen werden muss jedoch.

Vorgelegt hatten die GRÜNEN, die bei ihrer Wiederwahl Sex mit Schwarzen versprachen, was im ganzen Lande helle Begeisterung auslöste, die Verkaufsofferten wurden dann aber schnell wieder zurückgezogen, als die Frage auftauchte, woher die ganzen Schwarzen nehmen, wenn der Wähler die Einlösung des Wahlversprechens einfordert.

Vera Lengsfeld und Angela Merkel können derweil beruhigt weiterschlafen, niemand will wissen, was sie noch zu bieten haben, das, was sie zeigen, reicht mir jedenfalls. Unruhig wird derweil die SPD, weil die JUNGE UNION mit Komasaufen ködert, sagt die SPD. Das hätte auch der SPD einfallen müssen und nun steht die Frage im Raum, ob das noch zu überbieten wäre und womit vor allem? Kein Eisbärenjunges weit und breit in Sicht, kein Gletscher, von dem der Kanzlerkandidat die Tropfen lecken könnte.

DIE LINKE wirbt hingegen dafür, weniger moderate Taliban nicht weiter zu behindern, an Wahltagen Wähler zu ermorden oder Wahllokale zu zerstören, denn was völlig korrupte Regimes sind, wie zum Beispiel die Deutsche Demokratische Republik, politische Heimat jedes guten Genossen, die haben es nicht nötig wählen zu lassen, schon gar nicht unterm Schutz von Bundeswehrsoldaten. Ansonsten präsentiert sie Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, die, die uns in eine bessere Zukunft führen werden, so in 300 bis 400 Jahren, wir wissen ja, wie das geht, wenn erst die Urururururuenkel die Früchte  unserer Arbeit ernten, während es die Funktionäre der DIE LINKE schon jetzt tun. Nämlich Hummer zu essen.

Afghanistan hat die Wahl überstanden

Lebhafte Diskussionen

Im Iran gehen die lebhaften Diskussionen zum Wahlergebnis weiter. Gestritten wird dabei vor allem um Modefragen. Alle Teilnehmer sind sich aber einig, der Islam als Grundidee ist gut, nur muss er demokratischer, sozial gerechter und mit menschlichem Antlitz versehen werden. Oder auch nicht. Immer noch kommt es auch zu Gewalttätigkeiten, die, die sie aber verursachen sind sich sicher, dass das nicht der wahre Islam ist, den sie praktizieren. Iranische Oppositionsgruppen zur herrschenden Mode sollen sich bereits an Bundesinnenminister Schäuble gewandt haben, mit der Bitte, ihnen einige Exemplare des wahren Koran zu übersenden, quasi als Entwicklungshilfe. Eine Antwort aus dem Bundesinnenministerium steht noch aus, es ist aber zu befürchten, dass alle Exemplare des wahren Koran, in dem der wahre Islam beschrieben wird,  sich dauerhaft unter den Kopfkissen der deutschen Politiker befinden, die sich vorm Einschlafen noch einmal intensiv mit den Vorteilen des Islam für eine offene Gesellschaft beschäftigen, ehe sie am nächsten Tag eine neue Großmoschee eröffnen.

Lebhafte Diskussionen zur Kopftuchtrageweise

Good Morning Kabul

Immer noch ist der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch, um die Münchener U-Bahn, die Strassen Köln-Kalks und Berlin sicherer zu machen, kein Krieg, ja, nicht einmal ein Polizeieinsatz. Er ist lediglich eine wahlvorbereitende Maßnahme, um die Opposition, die moderaten Taliban, von der demokratischen Ausübung ihrer Rechte, die Wählenden umzubringen, abzuhalten. Da sind sie den deutschen etablierten Parteien schon etwas voraus, die lassen nur mit Steinen und Flaschen werfen oder diffamieren sie als NAZIS, na, jeder weiss, das das nichts ist, was das Ansehen hebt. Jedenfalls nicht in Deutschland. Kommt man sich da nicht vor, wie Adrian Cronauer, der in seinem Studio von einem Verkehrsstau auf dem Ho-Chi-Min-Pfad erzählt, weil dort ein Wasserbüffel verunglückt ist?

Deutsche Wahlhelfer im Einsatz

Jedenfalls müssen wir keine Furcht haben, dass der Krieg zu uns kommt, wie 11 Prozent der Befragten einer Befragung ganz intensiv fürchten, die nun einmal nötig ist, in einer parlamentarischen Demoskopie, da sonst die Regierenden gar nicht wüssten, wie sie regieren sollten, sind die Wahlprogramme doch sowieso nur noch Eintagsfliegen. Der Krieg ist ja längst hier.

Übrigens auch vor jeglicher militärischer Beteiligung der Bundeswehr. Angst vor den hier versammelten Terroristengruppen, die wechselseitig aus einheimischen linkssozialistischen Erdlöchern kriechen, aus dem schönen Kurdistan kommen, aus dem Libanon, Saudi-Arabien, aus dem fernen Uigurien oder den heimischen Moscheen, hat allerdings niemand der Besorgten , was wesentlich angenehmer ist für den Räuber, Mörder und Messerstecher, denn ein argloses Opfer schwitzt nicht so stark und macht auch wesentlich weniger Arbeit.

Und es ist auch angenehmer, wenn es einen zu Konferenzen einlädt, das Opfer, der Wolf, der zuvor die Grossmutter verspeist hatte, pflegte ja auch erst eine Weile mit Rotkäppchen zu plaudern, um ihm die krankhafte, völlig irrationale Angst vor dessen spitzen Ohren, seinem grossen Maul und den riesigen Augen zu nehmen.

Immerhin, Leute davon abzuhalten, die Ausübung demokratischer Rechte wahrzunehmen, hat in Deutschland einen ganz niedrigen Stellenwert in der Bevölkerung. „Warum müssen die wählen? Wir tun es doch auch nicht!“ und „wenn die Parteien da unten nicht CDU, SPD oder GRÜNE heissen, dann kann das doch keine Demokratie sein, nicht mal DIE PARTEI tritt an, die immer RECHT hat!“  Und das stimmt natürlich. Wahre Demokratie kommt von unserem Parteiensystem. Jedenfalls von den etablierten. Und die wachen eifersüchtig, wie die moderaten Taliban, dass ja keine Konkurrenz erwächst. Da sei Wolfgang Thierse vor.

So kann das ja nichts werden mit dem Aufbau:


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