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Westerwelles schmutzige Geschäfte

Hat Westerwelle Geschäfte mit Geldjuden gemacht, fragt sich besorgt die Opposition? Darf so etwas Vorträge halten und sich dafür bezahlen lassen, statt das Honorar der PDS zu spenden, die es dann dahin schafft, wo auch der Goldschatz der SED in der Käuzchenkuhle versenkt liegt? Darf ein Außenminister Polens, der irritierenderweise davon spricht, zu arbeiten, muß mehr einbringen, als faul auf der Gewerkschafterhaut zu liegen, besser gestellt werden als Lieschen Müller, die keine Vorträge hält, sondern nur gepflegten Klatsch mit Clara Schulze, die dafür aber kein Geld nimmt? Ist so etwas moralisch noch tragbar? Geld zu nehmen, für das man gearbeitet hat. In diesem, unserem Lande?

Und dann noch in Liechtenstein, dem hochkarätigen Verbrechersyndikat, das sein Fortbestehen nur dem Umstand verdankt, daß sämtliche deutsche Truppen hart am Hindukusch und am Horn von Afrika damit beschäftigt sind, moderaten Taliban die Aussteigerprämie und den somalischen Piraten ihr Essen auf Rädern zu bringen.

Oh was schaudert uns da. Aber nicht sehr, ahnten wir doch immer, was dieser Schandfleck für einen deutschen Bundestagsabgeordneten, der  nicht stolz darauf verweisen kann, zur RAF-Terroristenunterstützerszene zu gehören oder der kurdischen PKK nahe zu stehen, der Roten Hilfe oder zu den Anhängern Maos oder Pol Pots zu gehören, sondern lediglich schwul ist, alles auf dem Kerbholz hat. Und jetzt das! Er hat Vorträge gehalten und sich dafür bezahlen lassen, wie auch Gorbatschow oder Clinton und das, obwohl er nicht einmal Präsident ist. Na, wenn das nicht dem Faß den Boden ausschlägt, was dann? Muß er erst besoffen über eine rote Ampel fahren, bis er mutig zurücktritt? Ich sage Nein!

Bild: Beamte des deutschen Finanzministeriums beseitigen unterm Jubel der transferabhängigen Massen die letzten Barrieren, die den Staat vom Eigentum der Schmarotzer und Spekulanten trennen.

Für keine Handvoll Dollar mehr

Wie das Leben so spielt, berichtet im tempörären Auftritt auf seiner Internetseite der Nordkurier. Dort lehnte ein HARTZ-IV-Einzelfall, den die Zeitung Falko M. nennt, wobei sie darauf hinweist, auch M. ist nicht sein wahrer Name, einen Job an der Tankstelle ab, der ihm lediglich 160 € mehr Geld über seinem derzeitigen HARTZ IV-Einkommen verschafft hätte, ein Minijob, der aber so mini war, daß Falko M. ihn verachtete, denn seine Träume fliegen weit höher, als sich die Verwalter der Arbeitslosigkeit des Falko M. es je träumen liessen.

Fünf Euro netto pro Stunde, das sei ein Hungerlohn, „eine Riesenfrechheit „, findet Falko M. (Name geändert). Den Vermittlungsvorschlag des Vier-Tore-Job-Service will der 36-jährige Neubrandenburger, der auf Hartz IV angewiesen ist, deshalb nicht annehmen. … Falko M., der gelernter Heizungsbauer ist, sich aber aus gesundheitlichen Gründen umorientieren müsse, wie er sagt, will es statt des Minijobs lieber als selbstständiger Handelsvertreter für Ökostrom versuchen. Im vergangenen Jahr hat er es schon einmal als Handelsvertreter probiert – ohne Erfolg, er musste aufgeben.

Und das ist natürlich traurig, auch, daß die Gemeinschaft der Arbeitenden ihm nicht länger Geld zubilligt, um sich richtig als Handelsvertreter  auszuprobieren. Traurig ist auch, daß der Tankstellenpächter ihm nur 5 € die Stunde zahlen will, wo doch zuerst der deutsche Staat zu 70 Prozent am Verkauf von Kraftstoffen profitiert, mittels Mineralölsteuer und Ökosteuer, dann die Mineralölkonzerne und ganz hinten in der Nahrungskette der Pächter steht, der sich mit dem Verkauf von Alkohol, Zigarretten und Süßigkeiten über Wasser hält.

Viel trauriger aber ist diese Selbstverständlichkeit, mit der ein Handelsvertreterversager den Anspruch erhebt, von der glücklichen Sozialstaatsmenschengemeinschaft weiter ausgehalten zu werden. Und um dieses unverschämte Anspruchsdenken, fahrt zu Arbeit, pendelt, arbeitet umschichtig, damit ich mich auf eure Kosten zu Höherem qualifizieren kann, als Benzin und Bier zu verkaufen, das ist es, was der Herr Westerwelle gemeint hat. Das Menschenrecht, auf Kosten anderer gut zu leben.

Ein Sender der von anderer Leute Geld lebt


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