Posts Tagged 'Weststudenten studieren nicht gern an Ost-Universitäten'

Die Pest an Bord

Ihre Zukunft ist dahin. Fast möchte man mitleiden, mit den LeprakrankInnen, die so gekleidet sind, damit gesunde Leute früh auf ihr Gebrechen aufmerksam werden und damit niemand ihre Makel sieht, wie die Krankheit sie zerfrißt und man kann ahnen, da stecken Menschen dahinter, Frauen sogar, die nun vor den Toren der Universität stehen und weiter studieren möchten, was auch immer.

Dennoch, die Hoffnung schwindet nimmer. Kommt nach Deutschland, Ihr AussätzigInnen, die ihr mühselig und beladen seid, hier findet Ihr Autoritäten, die sich Humanisten nennen, die bestimmen, Lepra paßt zu uns, sie bereichert unsere Kultur und es gibt nichts Schöneres als wenn einem beim Lambada die Nase aus dem Gesicht fällt.

AussätzigInnen ausgesperrt

Ossiphobie weiter vorhanden

Trotz intensiver Bemühungen von Werkstätten der Kulturen, die die Mär verbreiten, Ostdeutsche hätten sich im Herbst 1989 selbst von einer Diktatur befreit, was Westdeutschen im Übrigen nie gelungen ist, weil sie solches nie unternahmen und lieber darauf warteten, bis arabische, afrikanische und indische Soldaten mit ihren Landungsbooten in der Normandie erschienen und sich von den Landungspunkten, Gold, Juno, Sword und Omaha in  Richtung Berliner Führerbunker durchkämpften, weswegen wir ihrer auch demütig gedenken, ist die Ossiphobie, also die unbegründete, irrationale und krankhafte Furcht vor dem gemeinen Ostdeutschen weiterhin unter den besseren Menschen Deutschlands verbreitet, ohne daß sie entsprechend gebührend bekämpft wird, so wie die Islamophobie, also die völlig unbegründete Furcht vor islamischen Steinigungsritualen oder islamisch patriarchalisch-archaisch motivierten Ehren- oder Filmemachermorden.

So führen von Ossiphobie motivierte Märchen, die,  zum Beispiel der der jüdischen Religionsgemeinschaft beigetretene Stephan Kramer,   mit Leidenschaft  zum Besten gibt, wie

Gestern Farbige, heute Ausländer, morgen Schwule und Lesben oder vielleicht Juden.

keinesfalls zu einem gesellschaftlichen Aufschrei, in dem vor Generalverdacht, Pauschalisierung oder Schaffung einer ossifeindlichen Atmosphäre gewarnt wird, sondern man kann sich sicher sein, daß in das Lied, das ein von Phobie Gebeutelter angefangen hat zu singen, gleich ein ganzer Chor Gleichgesinnter einfallen wird.

Dabei ist die Ossiphobie völlig unbegreiflich, weisen sie doch, nämlich die Ossis, gegenüber den geschätzten muselmanischen Zuwanderern und Parallelgesellschaftern, die wir zu lieben täglich ermahnt werden, viele nützliche Eigenschaften auf, die jene nicht mitbringen.

  • Ossis benötigen keinen Dolmetscher. Erwachsene Ossis befleißigen sich von Anfang an, kommen sie in die demokratischeren Bundesländer, der deutschen Sprache, was ihrer Integration ungemein zugute kommt. Neugeborene Ossis erlernen in den ersten Lebensjahren spielend Deutsch, wie auch Lesen und Schreiben und müssen also keine fremdsprachigen Handreichungen gedruckt bekommen, damit sie wissen, wo das Sozialgeld beantragt wird.
  • Ossis sind daran gewöhnt, ihre Kinder in staatlichen Betreuungseinrichtungen abzugeben, um den Tag vor ihnen in Ruhe verbringen zu können. Während dort ihrem Nachwuchs die Ideologie einer Ursula von der Leyen oder Margot Honecker eingehämmert wird, bilden sich die Erwachsenen mittels der Fernsehprogramme des Staatsfernsehens weiter und diskutieren mit ihren Artgenossen am Getränkestand über soziale Gerechtigkeit, Managergehälter oder die sozialistische Revolution.
  • Ossis sind auch sehr reisefreudig. Auf der Suche nach Arbeit scheuen sie keine Wege, weder vom Nordpol  noch zum Südpol, um ihr Glück in Norwegen, Holland, Dänemark oder der Schweiz zu suchen und arbeiten dabei für Löhne, für die ihre demokratischeren Brüder und Schwestern nicht einmal  den Zeh unter der Bettdecke hervorstrecken würden.
  • Ossis verzichten fast völlig darauf, es als ihr verbrieftes Recht anzusehen, 16 jährige Mädchen zu vergewaltigen und das dann Heirat zu nennen, Geschlechtsverkehr unter Verwandten, bis auf finstere Winkel im hohen Gebirg, wird mehrheitlich völlig abgelehnt.
  • Kein Ossi besteht darauf, das sozialistische Recht als Parallelgesetzgebung in das heutige Deutschland einzuführen, auch eine Forderung, Arbeiter- und Bauerninspektionen einzuführen, wurde noch nie vernommen.
  • Obwohl auch Ossis dauermaulen und herumprampienen, hat sich noch niemand von ihnen mit den Juden verglichen, wohl, weil der Holocaust nur eine Viertelstunde  des sozialistischen Geschichtsunterrichts füllte.
  • Auch mit vollgepissten Jogginghosen dürfen Ossis ungestraft in der geordneten Presse abgebildet werden, ohne daß der verantwortliche Redakteur oder Journalist um sein Leben rennen muß, wie zum Beispiel die Mohammedkarikaturisten oder der Verfasser der Satanischen Verse, zu deren Verteidigung man sagen muß, daß sie die Todesfatwas einfach provoziert haben, nicht wahr? . …

Natürlich gibt es auch in Ostdeutschland noch wilde Gegenden, in denen zum Beispiel der Parlamentsinder Edathy keinem demokratischeren Mitbürger empfehlen würde, den PKW zu verlassen aber ist das Reißen eines unvorsichtigen Touristen durch Löwen in der Serengeti für uns ein Grund, eine Afrikaphobie zu entwickeln oder vor dem Besuch Afrikas eindringlich zu warnen?

Ich glaube nein. Im Gegenteil, das durchcolorierte Volk wäre schwer beleidigt, das uns vom Hitlerfaschismus befreit hat. Und das zu Recht.

Zeit also, für die toleranteren Bürger  Deutschlands, ihre irrationale, krankhafte und unbegründete Furcht vor der FDJ-Sekretärin, dem Informellen Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR, dem Parteisekretär der SED, dem Mitglied der Nationalen Front der DDR und dem gemeinen Skinhead fallenzulassen und sie so zu sehen, wie sie sind. Schrullige, liebenswerte Menschen, mit bereichernden Traditionen, Wertvorstellungen und fremdartigen Ritualen, die unser Land einfach bunter machen.

Freundschaft!

Gesänge fremder Ossis


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