Posts Tagged 'Winter'

Ein Demokrat

Nein, hier geht es nicht um den guten alten, aber zutiefst verlogenen Guttenberg den das Deutsche Facebook – Volk ob dieser Tugend wiederhaben will, anscheinend erachtet es zu lügen und zu betrügen als Normalität und Tugend und schreitet damit Seit an Seit mit der Kanzlerin. Vor den Düppeler Schanzen ist im März 1864 noch Ruhe, da kommt es gerade zupass, daß noch Nachrichten aus Amerika über den großen Teich gelangen. In immerhin drei Wochen. Mit dem Schiff.

Der Autor fragt sich, angesichts schnatternder Gänse vor Kameras in Asien oder Afrika, ob die Zeiten damals nicht besser waren. Als Nachrichten Ereignisse betrafen, in der Umgebung und an den Landesgrenzen und niemand panisch flehte: „Nehmt die Neger auf! Jetzt! Bevor sie alle sterben. Wir sind dazu verpflichtet!“  Niemand wäre damals auf so eine irrwitzige Idee gekommen. Heute wird die Aufmerksamkeit aber auf Kontinente gelenkt, die uns im Grunde genommen nichts angehen, während die Probleme  daheim immer weiter wachsen.

Amerika. New York, 10. Febr. Während in den beiden ersten Wintern des Krieges die Armeen um die jetzige Jahreszeit noch im festen Winterschlafe lagen, herrscht diesmal im Westen, wie im Osten geschäftige Bewegung. In Osttennessee läßt Longstreet (Conförderierte Staaten von Amerika) die Bundestruppen nicht zur Ruhe kommen und nimmt, wenn er auch nach dem Treffen von Seviersville nicht weiter vorgerückt ist, doch immerhin eine sehr drohende Haltung gegen Knoxville zu seiner Linken und gegen Cumberland Cap zu seiner Rechten ein.

Interessante Vorgänge haben am 6. und 7. Februar in Ostvirginien stattgehabt. Die Nacht zwischen beiden Tagen war eine schreckliche für die Bewohner von Richmond, wo der Ruf: „Die Yankee´s kommen!“ ein panisches Entsetzen verbreitete. In der Tat „kamen“ die Yanke´s `, nur leider nicht weit genug. General Butler (USA) hatte mit den Behörden zu Washington vor einigen Wochen einen trefflichen Plan zur Befreiung der in Richmon d gefangenen Bundessoldaten verabredet. Das tiefste Geheimnis war darüber bewahrt worden, so daß die sonst Alles ausspionierenden Correspondenten der hiesigen Zeitungen auch nicht die leiseste Andeutung erlangten. Ein Verräter aber, ein „Demokrat“, der zum Feinde überlief, verriet diesem das, was in Butler´s Departement vor sich ging und vereitelte dadurch den ganzen Plan, dessen Gelingen von der vollständigen Überrumpelung des Feindes abhing. – Am Morgen des 6. ritt eine Kavallerie – Kolonne von Yorktown über New Kent-Court-House nach Richmond ab, während sich zugleich ein Corps Infanterie von Williamsberg in Marsch setzte, um sie zu unterstützen. In der folgenden Nacht kam die Kavallerie an den Chickahominy, zehn englische Meilen von Richmond an. Noch anderthalb Stunden und sie hätten in die verödeten Straßen der Stadt hinein galloppieren, das Libby – Gefängnis umringen, die darin befindlichen Gefangenen befreien und wohl auch ohne Schwierigkeit die Stadt so lange behaupten können, bis die Infanterie herangekommen wäre. Aber der Verräter hatte bereits im Laufe des Tages die Rebellenkommandeure in Kenntnis gesetzt und diese hatten augenblicklich in die wenigen, für Kavallerie passierbaren Stellen des Chickahominy große Bäume fällen lassen, so daß der Flußübergang unmöglich war. Denn abgesehen von den Zugängen zu den wenigen Furten ist das Ufer des Flusses auf viele Meilen hin eine breite morastige Niederung; über die sich kaum Fußgänger, geschweige Kavallerie, bewegen können und der Fluß selbst tief, mit schlammigem Boden.

Daß nur und nur dieses materielle Hindernis die Überrumpelung der Stadt vereitelte, darüber lassen die Schilderungen, die man aus Richmond über die Schreckensnacht erhält, keinen Zweifel. An Soldaten fehlte es fast ganz; die paar Tausend Mann, welche die Besatzung gebildet hatten, waren einige Tage vorher auf die Nachricht hin, daß Meade (USA) eine Vorwärtsbewegung beabsichtige, zu Lee (CSA) geschickt worden. Als in der Nacht die Bürger durch das Geschrei: „Die Yanke´`s! Die Yankee`s!“ aus dem Schlaf gerissen wurden und in wilder Hast durch die Straßen stürzten, blieb den Militärbehörden nichts übrig, als alle Männer pêle-mêle (franz. Mischmasch) aufzugreifen, ihnen die ersten besten Waffen in die Hände zu geben und sie in die Erdschanzen hinauszuschicken. Schreckensgerüchte, daß Meade mit seiner ganzen Armee über den Rapidan gegangen  und im Anmarsch auf Richmond begriffen sei, steigerten noch die Panik, die sich erst legte, als der Sonntag Morgen herankam, ohne daß sich die Yankee`s hätten sehen lassen. New York, 19. Febr. Der Kongreß hat ein Amendement zur Verfassung angenommen, welches die Abschaffung der Sklaverei ausspricht. *Coburger Zeitung 03-03-1864* Was wäre, hätte der Süden gewonnen? Rest bei youtube

 

In Deutschland ist es kalt

Obwohl es Januar 1933 und Winter ist! Ein Phänomen, das schon damals die Menschen in Angst und Fassungslosigkeit stürzte, noch bevor es die merkelgemachte Erderwärmung bis in die Köpfe unserer Menschen schaffte. Aus Protest dagegen, schneiden deutsche Werftarbeiter einen Dampfer in der Mitte auseinander, so wie LINKE heute ganze Städte verwüsten – gedeckt von der ROTEN HILFE, während sich vor der Lorelei das Eis auftürmt. Auch das Wattenmeer ist eingefroren, wir können nur hoffen, daß sich die Inselbewohner zuvor reichlich mit Hamstern eingedeckt haben. Das Flugzeug das die Post bringt, hat nur geringe Mengen zum Abwurf an Bord.

Warm ist es dagegen in Indien, das englische Kronkolonie wurde, weil die Pferderennplätze auf der Insel einfach nicht mehr den Bedarf decken konnten. Dankbar schüttelt ein colorierter Händler dem Abgesandten der Kolonialmacht die Hände, für die dauernde Fremdherrschaft, er weiß, in der Zukunft wird einer seiner Nachfahren im deutschen Bundestag sitzen, sich dafür rächen und unsere Demokratie demontieren. Japan, auch scharf auf Pferderennen, sendet inzwischen Truppen nach China, um  die Herzen der dortigen Eingeborenen und ihre Zustimmung zur Errichtung von Derbyplätzen zu gewinnen, 6 Jahre bevor der große Volksschauspieler Adolf Hitler in der Rolle als Größter Feldherr aller Zeiten zu brillieren begann, war die Welt ein friedlicher Ort, wir müssen uns das nur immer wieder intensiv einreden.

Unbeachtet und doch wiederentdeckt, preußische Truppen, in Nazi-Uniformen,  führen einen gefangenen türkischen Paukenschläger mit sich und spielen den türkischen Marsch, ihm zum Hohne auf einem Schellenbaum, ich weiß, was Kenan Kolat dazu sagen wird,  und Recht hat er, ein weiterer Punkt, auf dem sich die berechtigte Forderung gründet, jeden Türken, für alle Zeit, mit unseren Steuergeldern zu ernähren, was auch gut so für sie ist.

Hindenburg, kaum mehr als ein Schatten seiner Selbst, eher wie das Produkt einer Seance wirkend, winkt aus dem Fenster, er hat die Regierung zu einer nationalen Sammlung für die Ärmsten der Armen aufgerufen, deren Schere schon damals klaffte,  gekommen sind aber Hitler und Hugenberg und Papen, um die Regierung der nationalen Sammlung zu bilden, so etwas passiert, wenn im Alter nur noch genuschelt wird. Derweil tanzen Irrlicher auf der Straße herum und verbotene Symbole werden in die Kamera gehalten, es ist eine Schande, kann ich da nur sagen. Eine Schande ist das. Herr Avenarius, übernehmen Sie!

Damals wars

Nie sah man jemals Schlimmeres

Jedenfalls seit Einführung der Tagesschau. Nun, da etliche Autofahrer im Schnee feststecken und die Bahn sich entschuldigt, man habe nicht gewusst, was Winter sei, Kinder völlig verängstigt die weisse Pracht beweinen, da erinnern wir uns mit Wehmut an eine Zeit, als die Voraussetzung, ins Fernsehen zu kommen oder Sendungen zu gestalten gar, noch nicht völlige Verblödung war. Im Winter gefror regelmässig das Wasser zu Eis, mal mehr, mal weniger und Menschen bauten sogenannte Schneemänner, die ihnen die täglichen Verrichtungen abnehmen sollten. Selbst bei Hans-Christian Andersen gibt es einige schöne Geschichten darüber, die die Leute damals Märchen nannten, weil sie auch so gemeint waren, nur heute sagen Klimainstitutshäuptlinge wissenschaftliche Analysen dazu, weil wir ihnen weitere Forschungsgelder sponern sollen und jede Menge Flugreisen. Und wer will nicht als Lügenbaron andauernd im Mittelpunkt stehen und bei Pressekonferenzen? Jeder doch!

Jedenfalls wußten die Menschen eine Zeit lang, daß es im Winter kalt ist, daß Schnee fällt und daß man erfrieren kann.  Wann hat sich das aber geändert? Mit der Einführung der Zentralheizung? Hier ein Lehrfilm für die Kleinen, daß Winter hart und tödlich enden kann und am Besten, man bleibt im Bett. Und nicht immer ist eine weise Bundeskanzlerin da, die das Klima reguliert oder ein Gnom, der Eis in Zuckerstangen verwandelt.

Katastrophisch!


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