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Zu den Leberwurstereien

  1. Wer Trolle füttert muß nicht über ihre Aufdringlichkeit klagen
  2. Im Sinne von „As der Schwerter“ stellt der Blogwart klar, daß es nicht seine Aufgabe ist, anderen die Arbeit des Suchens und Nachdenkens abzunehmen. Schon gar nicht opfert er seine Zeit für das Schreiben auf, um mit Leuten zu diskutieren, die nachgeifern, was ihnen die Propaganda seit ihrer Geburt ins Hirn geblasen hat.
  3. Wem die Jacke passt, der zieht sie sich an.
  4. Nur getroffene Hunde bellen.
  5. Der Blogwart wird ganz bestimmt keinen Canossagang auf sich nehmen, nur weil jemand gebellt hat oder eine Jacke, die ihm nicht zugedacht war, anzieht, um dann die beleidigte Leberwurst zu geben. Da käme der Blogwart zu nichts Anderem.
  6. Letztens: Das hier ist das Schilfrohr des König Midas (einfach mal googeln), der Blogwart hat aber noch andere Interessen, weswegen Beiträge schon mal im Spam hängen, bevor der Blogwart wieder reinschaut.

Danke für die Aufmerksamkeit.

seid-bereit

Bild: Kaum konnte der kleine DDR-Bürger laufen, kam er in die Obhut von Kinderkrippe und Kindergarten, wo ihm freundliche  -Gärtnerinnen erzählten, wie treu und kühn Ernst Thälmann war, wie schrecklich der Bombenkrieg und wie einst der Vater von der SA verprügelt wurde. Zum Glück kam dann aber die Sowjetarmee und hat die Deutschen befreit. Im Osten. Fortan war der kleine DDR-Bürger der Sowjetarmee dankbar, bewunderte Ernst Thälmann und bemitleidete den Westen, in den sich all die Nazis und Ausbeuter gerettet hatten, als in der künftigen DDR Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck und auch Otto Grotewohl die Arbeiter und Bauernmacht errichteten. Diese Haltung wurde in den kommenden Jahren gefestigt.

In weniger gefestigten Elternhäusern schauten die stolzen Arbeiter – und Bauern das Fernsehen des Klassenfeindes und nahmen die eigene Propaganda kaum noch ernst. Sie lernten, daß nicht Alles nur schwarz und weiß ist, auch wenn einige jetzt glaubten, dem Putzmittel aus dem Westen entstiege wirklich ein glatzköpfiger New Yorker „Bulle“ der die Küche wienert.

Später, gegen 1990, merkten viele DDR-Bürger, daß sie mit Arbeitslosengeld keine großen Sprünge machen können und daß, wenn es überall Milka und Dosenbier zu kaufen gibt, es eigentlich gar nichts besonderes ist. Etliche stellten auch fest, Der Schwarze Kanal hatte nicht immer gelogen. Da war es aber zu spät.

So kann der Mensch verschiedene Lernphasen bewältigen, mit oder ohne Anstoß. Er kann auf dem Weg des Lernens und Nachsinnens stehenbleiben oder trotzig die Erkenntnis und das Weitergehen verweigern. Frei nach dem Motto: „Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Aber das ist das Problem jedes Einzelnen.


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