Der Friedensnobelpreisträger ist tot

Tod eines Vorbilds

Nein, nicht Barack Obama, obwohl auch das ein Grund zum Feiern wäre. Sondern Nelson Mandela, dessen ANC Feinde bewegungsunfähig machte, ihnen Autoreifen um den Hals legte und diese dann anzündete. Sein Tod macht den Blogwart betroffen und sehr, sehr traurig. Und natürlich hatte der Führer des ANC, Nelson Mandela, nichts mit dieser Praxis zu tun, niemals hat er selbst Menschen die Sehnen zerschnitten, um sie dann qualvoll verbrennen zu lassen. Das hat für ihn seine Frau erledigt. Winni Mandela. Denn er selbst saß ja ihm Apartheid – Gefängnis der Weißen. Die wiederum haben ihm auch nie einen brennenden Autoreifen um den Hals gelegt, diese verfluchten Scheusale. Sie hätten es aber getan, wenn sie es getan hätten. Weshalb es gut ist, daß dieses Regime hinweggefegt wurde.

Und natürlich kann so ein Führer nicht alles wissen, was seine Leute so treiben. Oder gar verurteilen. Oder vielleicht unterbinden. Oder vielleicht gar dafür verantwortlich sein. PI war damals sogar für das Attentat von Anders Behring Breivik verantwortlich, wegen seiner islamophoben Beiträge. Die diesen Anders Behring Breivik total verhetzt haben. Haben deutsche Medienschaffende herausgefunden. Nelson Mandela aber ist aus der Asche der verbrannten Opfer des ANC auferstanden wie der legendäre Phönix, oder der Heiland, nur hat der eben seinen Feinden niemals brennende Reifen um den Hals gelegt. Weshalb Jesus auch nicht würdig war, den Friedensnobelpreis zu empfangen. Aber Autos gab es damals ja noch nicht. Und das ist wirklich ein Jammer.

Bild: Sie wurden beide mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der eine führte einen brutalen Bürgerkrieg gegen die Rasse, die den Staat Südafrika erst zum Blühen gebracht hatte, der andere wurde der erste schwarze Präsident, der Hochzeitsgesellschaften aus der Luft bombardieren läßt und die umbringen, von denen ihm der Geheimdienst sagt, es wären Terroristen. Barack Obama verliert in Nelson Mandela einen persönlichen Helden: “Ich finde es gut, wie der mit seinen Feinden umgegangen ist, wer verdächtig war, mußte im Feuer sterben. Zur Abschreckung. Zack, Feuerzeug an,  da hat auch kein Jammern und Klagen genützt. Es wurde nicht lange gefackelt, hö, hö. Ein echter schwarzer Held eben. Ich kann mir mein eigenes Leben ohne sein Beispiel nicht vorstellen.” Wer jetzt aber erwartet, Obama würde sich, wegen dieser Leere, die Mandelas Ableben bei ihm hinterläßt, eine Kugel in den Kopf schießen, der ist schief gewickelt.

About these ads

3 Responses to “Der Friedensnobelpreisträger ist tot”


  1. 1 Post-Achtundsechziger 7. Dezember 2013 um 12:22

    Ja, es gibt so viele, deren Tod man feiern könnte – wenn einer Hochzeitsgesellschaften per Drohnenbeschuß tötet oder ein anderer sich mit insgesamt 221 Terroranschlägen und Hochverrat den “Friedens”-Nobelpreis redlich verdient hat, ist das allemal ein Grund, sich über deren Ableben zu freuen! Wir sind ja inzwischen “tolerant” und tolerieren alles, was solche “Über-Menschen” tun oder getan haben, auch wenn normalerweise die “Strafverfolgungs”-Behörden tätig werden, handelte es sich beim Täter um unsereiner. Jemand sagte mal:

    “Zum ,Terroristen’ wird man nur durch Fehlschläge. Gelungene Terrorakte führen ins Reich der legitimen Macht.”

  2. 2 eulenfurz 9. Dezember 2013 um 07:33

    Über Mandela hörte ich das erste Mal auf dem Schulklo. Da stand der Spruch: “Wie Mandela sitz ich hier, die braune Masse unter mir.”

    Ich dachte damals, das Mandela wäre eine Krankheit, vielleicht eine Mandelentzündung, die zu Darmkatarrh führt.

  3. 3 Molot 9. Dezember 2013 um 20:18

    Ein Kommunist war er, der Herr Mandela.
    Und jetzt ist er ein guter Kommunist.


Comments are currently closed.



Dezember 2013
M D M D F S S
« Nov   Jan »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Blog Stats

  • 1,342,019 hits

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 53 Followern an

%d Bloggern gefällt das: