Archiv für Januar 2011

Da war doch mal etwas

zum Beispiel dieser Ruhollah Musavi Chomeini, der im Westen konserviert wurde, bevor er dem Iran die Freiheit von diesem unsäglichen Regime des Schahs brachte. Eine tolle Revolution war das damals. Eine tolle Revolution. Der wir so großartige Iranerinnen wie Nargess Eskandari Grünberg und Dr. Naika Foroutan verdanken. Auf die, die aus Ägypten und Tunesien kommen werden, auf der Flucht vor der neuen Freiheit,  freuen wir uns schon jetzt ganz ganz dolle, vor allem wegen ihrer Weisheiten, die sie mitbringen.

Juchhuuu!

Ägypten hat etliche Tausend Gefangene verloren. Die Ägypter können aber beruhigt sein. Es handelt sich überwiegend um Falschparker, Leute, die ihre Steuern nicht bezahlt haben, sowie um Freiheitskämpfer, die das Existenzrecht Israels bestreiten. DIE LINKE hat Letztere nach Deutschland eingeladen, auf dem Wege über einen Asylantrag, immerhin würden sie ja politisch verfolgt, in Deutschland könnten sie dann Vorträge halten, vor den Genossen, wie die Juden Schuld daran sind, daß seit 1948 immer noch kein eigenständiger palästinensischer Staat entstanden ist und wie man es schafft, trotz permanenter Ausrottung die Bevölkerungszahl stetig zu vermehren. Ohne Ausländer einzuführen. Was auch die Radebeuler Indianer brennend interessieren dürfte.

Wir aber wissen, in demokratischen Gesellschaften, in denen das Staatsoberhaupt mehr als eine Legislaturperiode regiert, sitzt immer nur die Opposition ein, das wird ein Freudentag, wenn sich auch in Deutschland die Kerkertüren öffnen und die Gefangenen nach Hause gehen dürfen. In die Türkei, den Libanon, in die Schweiz, die Sächsische, oder ins wohlduftende Arabien.

Die Not im Osten

Ein Mitglied des deutschen Ostmarken Vereins schreibt uns: (Der Freiburger Zeitung vom 01.02.1919.)  Mit Strömen deutschen Blutes ist das russische Polen (das ehemalige Kongresspolen) vom russischen Joche befreit. Man sollte meinen , daß die Polen für diese Hochtat ein Gefühl der Dankbarkeit empfinden sollten. Aber dem ist nicht so. Es ist so gekommen, wie alle Kenner des polnischen Volkes und seiner Geschichte voraussagten. Die Polen haben ja immer Wohltaten und Entgegenkommen als Schwäche ausgelegt und darin einen Anreiz erblickt, neue politische Forderungen zu erheben und zu verwirklichen. Ob die Polen die Fähigkeit jetzt besitzen, ein großes Reich zu regieren muß sehr bezweifelt werden. Ich erinnere daran, daß das ehemalige Königreich Polen vor seinem Zusammenbruch 120 Jahre lang sich in einem Zustand der völligen Auflösung aller staatlichen Ordnung und politischer Zucht befand. Die größten Verbrechen wurden selbst von hohen Würdenträgern ungeahndet begangen, Bestechlichkeit und Mißwirtschaft herrschte in dem in Verfall geratenen Staatswesen. Innere und äußere Kriege zerrütteten das Land. Armut, Elend, Krankheiten (Syphilis: 80 Proz. bei eingestellten Rekruten) nahmen überhand. Städte und Dörfer wurden entvölkert. Die Äcker lagen wüst. Der aus Deutschen bestehende Mittelstand wurde durch Unduldsamkeit zur Auswanderung gezwungen. Mangel an Gemeinsinn, Habgier, Narrenfanatismus und Bestechlichkeit waren selbst im polnischen Reichstage in erschreckender Weise zutage getreten. Das Land glich schließlich einem leblosen Körper. Die mit Zustimmung des polnischen Reichstages erfolgte Besetzung Polens war nicht ein Unrecht, sondern die notwendige Folge der Mißwirtschaft.

Die Polen bedrohen jetzt unsere durch Jahrhunderte lange deutsche Kulturarbeit  zu hoher Blüte gelangten Ostmarken. Sie haben einen großen Teil der Provinz Posen mit Einschluß der Stadt und Festung Posen besetzt und marschieren auf die Mark Brandenburg. Damit ist der Bestand und die Zukunft unseres Vaterlandes gefährdet. Unsere Volksernährung ist auf die Zufuhren aus den Ostmarken angewiesen. Dringend bedarf unsere Industrie der oberschlesischen Kohle.

In Posen hat der polnische Pöbel furchtbar gehaust. Die schmutzigsten Schandtaten hat er gegen die deutsche Bevölkerung verübt. So ist z.B. ein deutscher Kaufmann (Israelit) der sich mit Worten gegen Ausplünderung durch den polnischen Pöbel wehrte, einfach über den Haufen geschossen worden. Bei der Beerdigung wurde sein Sarg mit Kot beworfen und die Trauerfeier gestört – Bezeichnend für die Gesinnung der Polen ist auch die Äußerung eines polnischen Blattes (Dzennik Berlinski) über den deutschen Höchstkommandierenden in der Mark Brandenburg, den Sozialdemokraten Noske: „Auch er der rote Sozialist, erhebt unerbittlich seine brutale Faust gegen die Polen usw.“ Auch die deutschen Sozialisten seien Todfeinde des polnischen Volkes. Obwohl „rot“ bleiben sie doch Deutsche. Im Herzen aber jedes Deutschen glüht eine unermeßliche Wut und ein grenzenloser Haß gegen die …  (Hier endet vorerst die Druckerfarbe.)

… Denn die Polen haben uns aus den von ihnen besetzten östlichen Provinzen die Zufuhr der Überschüsse, namentlich von Kartoffeln und Getreide, so gut wie abgeschnitten. In Oberschlesien beschlagnahmten sie die für die deutsche Industrie notwendigen Kohlevorräte. Die Not in Deutschland steigt und trotzdem nimmt uns polnische Zügellosigkeit das, was wir zum Leben nötig haben. Es werden auch die Vorräte der Zuckerfabriken im Osten von den Polen ergriffen und nach Polen verschleppt.

Man zehrt an unserem Mark, man kennt keine Rücksichten mehr auf die Lebensbedürfnisse des deutschen Volkes. Dürfen wir länger ruhig zusehen, das man uns frevelhaft das unserem Leben Nötige aus der Hand schlägt? Nein, es gilt, alle Widerstände zu organisieren und alles zu tun, um die Lebensmittelversorgung, die ohnehin äußerst mangelhaft ist, nicht noch weiter verschlimmern zu lassen. Die Überschüsse in den östlichen Provinzen sind für uns eine Lebensfrage und wir müssen sie mit allen Mitteln für uns sichern.

Heute kann der durch das deutsche Schulwesen und die Medien aufgeklärte Mensch nur mit dem Kopf schütteln über diesen unsensiblen tendenziösen „Hilferuf“. Denn natürlich wachsen Lebensmittel im Supermarkt nach und eine Industrie, die damals mit Kohlen angetrieben wurde und mit Elektrizität aus Kohlekraftwerken, haben wir heute nicht mehr nötig. Wir sind eine Dienstleistungsgesellschaft, die sich gegenseitig die Hintern wischt, die Fußnägel schneidet, den Rücken physiotherapiert, frisiert, Webseiten bastelt, die Kinder hütet, damit Elter Eins und Zwei nicht vorm Fernsehprogramm gestört werden, oder Beauftragte für irgendwas sind. Dafür geben wir uns gegenseitig Geld, das auf den Banken gezüchtet wird, und erhalten im Gegenzug von allen Kontinenten Fertigprodukte, denn da schätzt man Deutsche mit sauberem Hintern, die frisiert sind, die Fingernägel schön kurz geschnitten haben und sich auf  Talkshows amüsieren.

Außerdem, wenn nichts zu Essen da ist, dann demonstriert man eben so lange, bis welches da ist. Nichts erträgt fehlendes Essen oder fehlende Bildung weniger, als wenn Hungernde und doofe Studenten lauthals protestieren und Städte anzünden, da kommt das Essen sofort angefahren. Aber, die damals hatten eben noch nicht den Bildungsstand, wie wir heute.

Und von einem Lebensmittelrettungsschirm für Polen, oder einem Kohlerettungsschirm, hatten die auch keine Ahnung. Deutschland hätte nur den Rest, den die Entente gelassen hat, zusammenkratzen müssen und Polen alles übergeben sollen, denn, würde die Kanzlerin sagen, wenn der Pole satt ist und es warm hat, dann geht es auch dem Deutschen gut oder wollt Ihr etwa eine Wiederholung von Verdun?!  Na also!

Das Wort Kulturarbeit hat übrigens nichts mit Kulturwerkstatt zu tun, wenn sich Kulturwerkstättler das auch und ihrem Publikum einreden, damit sie Geld für unproduktive Tätigkeit bekommen. Kulturarbeit meinte in diesem Beitrag die Erschliessung und Nutzbarmachung des Landes. Fruchtbare Äcker, leistungsfähige Industrie, zuverlässige Verkehrswege, hervorragende Bildungsinstitute, moderne Rechtsprechung und ein fortschrittliches Gesundheitswesen. Das alles kommt nicht durch verlogene Ausstellungen zustande oder dem Rasseln von Bongos. Das hört sich jetzt komisch an. Ist aber so.

Bild: Simplizissimus 28.06.1922: Die deutschen Oberschlesier werden von Frankreichs Hunden über die Grenze gehetzt.

Der Krautkopf aus dem Garten

Warum brauchen wir Kolonien? Fragt am 01.02.1919 die *Freiburger Zeitung*. Wenn die Erde bebt und das Haus erschüttert, richten sich alle Gedanken der Bewohner darauf, das zerrissene Haus zu stützen, das zerfallende neu zu bauen. Sie haben nicht Zeit, an ihre entfernten Felder zu denken. Wie aber, wenn die Nachbarn Feld und Früchte rauben? Dann kehren Hunger und Mangel im neu errichteten Hause ein.

Unmöglich scheint es uns heute, weiter zu denken, als an den Wiederaufbau unseres Vaterlandes, unserer Volkswirtschaft. Fast traumhaft fern liegt der Gedanke an die aufblühenden Kolonien, die wir einmal besaßen. Hat es Zweck, von ihnen zu reden, jetzt, wo uns, im Innern gebunden, jede Möglichkeit des Handelns nach außen genommen scheint? – Ja. Denn unser Volk braucht Kolonien.

Wer es früher noch nicht wußte, dem haben es die Kriegsjahre eindrücklich klargemacht was die kolonialen Erzeugnisse für den Volkshaushalt bedeuten. Die Wirtschaft eines jeden Volkes bedarf, entsprechend der Einwohnerzahl, eine „Basis“, einer ungefähr zu errechnenden Fläche von Land, denn nicht Geld und Industrie, sondern allein das Land bringt die Rohstoffe hervor, derer wir zum Leben bedürfen. Nun hat sich das deutsche Volk in den letzten Jahrzehnten so gewaltig vermehrt, daß die Gesamtfläche des Deutschen Reiches nicht mehr annähernd den Umfang jener Fläche erreicht, die als Grundlage der Wirtschaft des 50 Millionenvolkes notwendig wäre. Als wertvolle Ergänzung dieser Bodenfläche müssen die Kolonien hinzutreten und die Nahrungs – und Kleidungsstoffe hervorbringen, die das Mutterland zu liefern nicht mehr imstande ist

Aber haben wir nur Geld, so können wir ja, was wir brauchen, von anderen Völkern kaufen!

Gewiß. Jedoch die Hausfrau weiß, wie viel billiger der Krautkopf aus dem eigenen Garten ist als vom Gemüsehändler. Denn zu diesem wollen Erzeuger und Verkäufer ihren Profit haben und sie können unsere Notlage ausnutzend, jeden Preis von uns verlangen.  Besitzen wir keine Kolonien, so hängt es ganz von dem guten Willen anderer Völker, insbesondere der Engländer und Amerikaner ab, ob sie uns diejenigen Erzeugnisse, die wir für Nahrung, Kleidung und Industrie dringend brauchen überhaupt und zu erträglichen Preisen liefern wollen.

Wir brauchen Kolonien und wir haben ein Recht darauf. Die Erde ist groß genug um bei gerechter Verteilung alle Bewohner zu nähren, zu kleiden und ihnen Stoff zu Arbeit zu geben. Und eine gerechte Schlichtung der kolonialen Ansprüche dürfen wir auf Grund der Botschaft Wilsons, auf der der Waffenstillstandsvertrag sich aufbaut, erwarten.

Aber wir können nicht erwarten, daß unser Recht uns ohne weiteres zugestanden wird. Wir müssen es fordern. Laut sagen müssen wir es, daß wir auf unserem Rechte bestehen, unsere Kolonien zurückhaben wollen.

Wer soll es sagen? Unsere Regierung? Ja, aber hinter ihr muß das ganze Volk stehen. Der Wille eines großen Volkes ist eine Macht, auch wenn es geschlagen ist. Raffen wir uns zu einem einheitlichen Willen auf, geben wir ihm einen starken und deutlichen Ausdruck, so wird die Welt ihn hören müssen.

Kolonialbesitz ist Lebensfrage, des Volkes und jedes einzelnen; auch der deutschen Frauen. Sie, die sie mit einem Schlage mit bestimmend für die Politik unseres Vaterlandes geworden sind, dürfen nicht gleichgültig in dieser Frage beiseite stehen. Lange schon haben deutsche Frauen die Wichtigkeit derselben erkannt; die Geschichte des Frauenbunds der Deutschen Kolonialgesellschaft bezeugt es. Und viele deutsche Männer und Frauen haben drüben in den Kolonien in zähem Ringen eine neue Heimat geschaffen, in der heimisches Familienleben erblühte – und die der Krieg zerstört hat.

Viele von ihnen haben lebenslang draußen für das Deutschtum gekämpft und während der Kriegsjahre sich heldenhaft gegen eine erdrückende Übermacht gewehrt. Eine Pflicht des Dankes ist es für uns, zu ihnen zu stehen.

Der Reichsverband der Kolonialdeutschen plant eine große Kundgebung und fordert das gesamte Volk, ohne Unterschied der Parteien auf, sich derselben anzuschliessen: „Wir fordern Kolonialbesitz!“ Wird sie zu einem machtvollen Ausdruck des Volkswillens, so kann sie auf der bevorstehenden Friedenskonferenz nicht überhört werden, Nutzen wir alle diese Mittel, einen direkten Einfluß auszuüben auf eine der bedeutsamsten Lebensfragen unseres Volkes! Eine große Zahl bedeutender Verbände u.a. die Vorsitzenden des Bundes Deutscher Frauenvereine, des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft, der deutschen Frauenvereine vom Roten Kreuz für die Kolonien, des Deutsch-Evangelischen  Frauenbundes und des Zentral Verbandes des Katholischen Frauenbundes schließen sich dem Aufruf zu dieser Kundgebung an.

Alle, die an der vaterländischen Tat teilhaben und mitwirken wollen insbesonders sei die Mitarbeit allen Vereinen warm empfohlen -, erhalten Aufrufe und Listen zur Eintragung der Namen in beliebiger Zahl vom Reichsverband der Kolonialdeutschen, Ausschuß für Kolonialwerbung, Berlin NW 7, Neue Wilhelmstraße 2, 3 Stock.

Bild: Kundgebung für den Anschluß Österreichs an Deutschland. *Wiener Bilder 9.2.1919*

 

Zur Frauenquote

Auch behinderte Menschen möchten ein erfülltes Leben führen, und in Aufsichtsräten oder in anderen leitenden Positionen ihre fehlenden Kompetenzen beweisen,  wären sie dummerweise nicht geistig und körperlich anders. Deshalb schreibt der Gesetzgeber ja auch Arbeitgebern vor, Schwachsinnige oder Lahme  einzustellen, ebenso könnte er sie auch auf Privathaushalte verteilen, was er im Grunde damit ja auch tut.  Gut, daß nun auch die fehlenden Potentiale von Frauen anerkannt wurden, durch die Forderung einer Frauenquote, die alleine wegen des biologischen Unterschieds in bestimmte Positionen gehievt gehören, ob sie dort Nutzen bringen oder nicht. Was dabei herauskommt, kann man täglich am intellektuellen Einsatz von Kanzlerin, Ministerinnen und Staatssekretärinnen erleben. Wofür wir durchaus dankbar sind.

Kaisers Geburtstag

Vor hundert Jahren wurden in Deutschland noch Freudenfeste gefeiert, zum Beispiel, den Geburtstag des Kaisers, da hatten die Sieger des kommenden Ersten Weltkrieges die Alleinschuld am Krieg noch nicht sozial gerecht auf Deutschland verteilt, während man sich heute eher mürrisch ein „Happy Holocaust Day“ wünscht, die blutgetränkten Verbände wechselt und im beflissenen Geisseln fortfährt, um die ewige Schuld zu lindern. Die *Coburger Zeitung vom 29.01.1911* berichtet:

Kaisers Geburtstag. Berlin, 27. Jan. Gegen 10 Uhr versammelten sich die zur Gratulationscour befohlenen Herren in der Schloßkapelle. Um 10.15 erschien der Hof mit großen Vortritt. Der Kaiser trug die Uniform des ersten Garderegiments mit den Ketten der Preußischen Orden und dem grünen Bande der sächsischen Rautenkrone; die Kaiserin hatte eine dunkelviolette Robe angelegt mit gleichfarbigem Hut. Der König von Sachsen trug die Uniform seines Ulanenregiments. Während des Einzuges sang die Gemeinde „Lobe den Herrn„; Oberhofprediger Dryander predigte über Psalm 28, Vers 7. Nach abermaligem Chorgesang und dem niederländischen Dankgebet verließ der Hof unter den Klängen Wilhelms von Nassauen die Kapelle, um sich in den weißen Saal zu begeben. Hier stellte sich das Kaiserpaar vor den Stufen des Thrones auf und neben ihnen die Prinzen und die sonstigen Fürstlichkeiten. Alsdann begann unter den Klängen der Musik, während im Lustgarten Salut geschossen wurde, die Gratulationscour. Hinter  dem diplomatischen Corps schritt der Reichskanzler, dem der Kaiser kräftig die Hand schüttelte.

Der Reichstag war vertreten durch seinen Präsidenten, Graf von Schwerin – Loewitz, das Herrenhaus durch Freiherrn von Landsberg, das Abgeordnetenhaus durch das ganze Präsidium. Nach der Cour nahm der Kaiser die Glückwünsche des Staatsministeriums entgegen, um 12 Uhr begab sich der Kaiser zu Fuß mit den Prinzen ins Zeughaus; der Regen hat inzwischen nachgelassen. Im Lichthof war das Offizierskorps der Garnision versammelt und empfing den Kaiser mit dreifachem Hurra. Gegen 1 Uhr kehrte der Kaiser ins Schloß zurück, wo Frühstückstafel stattfand.

Bei der Feier des Reichstages hielt der Reichstagspräsident Dr. Graf von Schwerin – Loewitz den einzigen Toast, dem wir folgende Ausführungen entnehmen:

„Heute kann man ohne Übertreibung sagen, daß unser Volk – ja, daß ganz Europa seinen 40jährigen Frieden in erster Linie der ungewöhnlichen militärischen Begabung unseres Kaisers – freilich immer verbunden mit der vollkommensten Selbstüberwindung und der ernstesten Auffassung seiner Herrscherpflicht – verdankt. Denn was hätte uns wohl ein noch so friedliebender Herr genützt, wenn er nicht in so hervorragendem Maße wie unser Kaiser befähigt gewesen wäre, unsere Wehrmacht vor der Erschlaffung, vor dem Rückgang ihrer Schlagfertigkeit, vor dem Verfall zu bewahren.

Der Redner hob die außerordentliche Vermehrung der Bevölkerung und des Nationalvermögens während der Regierungszeit Kaiser Wilhelms hervor und sagte:

„Wir sind also kein  armes Volk mehr, wie vor einem halben Jahrhundert. Das Erfreulichste an dieser allgemeinen Zunahme unseres Wohlstandes aber ist, daß sie sich bei uns auf alle Schichten der Bevölkerung und auf alle Erwerbsstände mit einer Gleichmäßigkeit verteilt, wie in keinem anderen Lande der Welt.

Der Redner erwähnte noch die inneren politischen Verhältnisse, mit denen wohl niemand heute vollkommen zufrieden sein wird. Trotzdem habe unsere wirtschaftliche, soziale und weltpolitische Entwicklung, so gut wie gar nicht berührt von unseren inneren Kämpfen, ihren Siegeslauf fortgesetzt, und das deute auf innere Kraft dieser Entwicklung und auf innere Gesundheit unsers ganzen Volkstums, die auch die inneren Krisen siegreich überwinden werde.

Auch die Nachrichten aus dem Auslande besagen, daß das Geburtsfest des Kaisers von den deutschen Kolonien festlich und bei hoher Begeisterung begangen worden ist.

An dieser Stelle muß der Blogautor schmerzlich das völlige Fehlen des Hinweises  auf unsere islamischen Wurzeln und Traditionen feststellen, entweder hat sich das unser gegewärtiger Bundespräsident nur ausgedacht, dieser Schelm, oder sie wurden absichtsvoll und schamhaft verschwiegen.

 

 

Nofretete muß sterben!

Jetzt wird es aber Zeit, daß Deutschland diese entführte Ägypterin Nofretete zurückgibt, damit ihr von den Ägyptern endgültig der Garaus gemacht werden kann. Wie der Live – Ticker von WELT – ONLINE meldete, nehmen Plünderungen von Banken zu, in einigen Wohnvierteln haben sich bereits Nachbarschaftswachen gebildet, um Angriffe auf Hab und Gut der Bewohner abzuwehren. Auch die größte Schatzkammer der 4.000-jährigen Kulturgeschichte des Landes der Pharaonen, das Ägyptische Museum, ist betroffen: Zwei Mumien wurde der Kopf abgerissen, rund zehn Artefakte aus Glasvitrinen gerissen und beschädigt, der Museumsladen verwüstet. Gestohlen wurde jedoch nichts. Was jeden Menschen beruhigen sollte, es geht den sensiblen Randalierern, die noch vor Monaten um die entschlafene Marwa S. bittere Freudentränen weinten, lediglich um Zerstörung, wahrscheinlich glauben sie, die Mumien gehören zur gegenwärtigen Regierung, so etwas kann vorkommen. Daß Museen mit Regierungsgebäuden verwechselt werden. Und die edlen Revolutionäre bedürfen ab und zu auch etwas Kleingeld, um sich zwischen den ganzen Revoluzzereien auch mal einen Snack und eine Erfrischung zu gönnen.

In Berlin ging es derweil ähnlich edel zu, Berlin leistet sich ganze Hundertschaften Schwarzvermummter, die planmäßig aufmarschierten, um ein gestohlenes Haus zu verteidigen, in der Liebigstraße. Donnerwetter, hat da der Blogwart gedacht, jetzt kriegen schon linke Politiker zu Lebzeiten eigene Straßen, Stefan Liebig, was hat der eigentlich getan, wie viele Tote hat der auf dem Kerbholz, aber dann war es nur ein Hörfehler. Er schreibt sich nämlich mit CH und vor ihm ist sowieso Gregor Gysi dran. Damit, eine Straße zu bekommen. Jedenfalls wurde ein Journalist verletzt, von den Revolutionären, das ist neu, sowie mehrere Polizisten, das ist normal und Gewohnheitsrecht der Linken, deswegen gibt es ja den Länderfinanzausgleich, damit Berlins Verbrecherbanden weiterhin tun können, was sie immer tun. Sich um die soziale Gerechtigkeit Sorgen machen und das Schweinesystem bekämpfen, das sie ernährt. Hört sich jetzt komisch an. Ist aber so.

 


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