Seemannsgarn

29.07.1876 Illustrierte Zeitung:

20000 Meilen unter dem Meer

In dem französischen Wochenblatt „La chasse illustrée“ erzählt ein Herr P. Kauffmann einen Vorfall, der jedenfalls zu den seltenen Jagdgeschichten gehört. … Wir befanden uns 18 Mtr. unter der Oberfläche des Meers. Bald bemerkten wir vor uns Felsen, die mit prächtigen Polypen wie mit einem Teppich bedeckt waren. Pflanzen und Blumen der See, die ich nie auf der Erde und ebenso wenig in Aquarien gesehen, die einen grün, die andern roth, noch andere blau oder gelb, sproßten aus den Ritzen der Felsen, und über uns verschlangen ſich Algen zu einem grünen Netz.

Zahlreiche Fische von den verschiedensten Formen und Größen näherten sich neugierig und …. Ich war voll Entzücken über diese Pracht. Wir waren eine Viertelstunde fortgewandert, als der Taucher, der voranschritt, plötzlich halt machte und uns andeutete, ebenfalls stehen zu bleiben. Dann näherte er sich uns und sagte: „Ein Schwertfisch!“ Ein Schauder überlief mich bei diesem Wort, denn die Stärke und Grimmigkeit dieses Ungeheuers sind bekannt, und das, welches sich uns näherte, war etwa zwei Meter lang, während sein Schwert ungefähr einen Meter maß.

Wir beriethen uns einen Augenblick, zogen die Dolchmesser, die wir mitgenommen, und erwarteten den Fisch festen Fußes, denn an Flucht war nicht zu denken. Ich packte krampfhaft mein Messer und legte die Hand auf meine Brust. Anfangs unentschieden, schien das Ungethüm sich von uns entfernen zu wollen. Dann hielt es inne und betrachtete uns einen Augenblick …

Kurz gesagt, es kam zum Kampf, in dem der Schwerfisch angeblich angriff, mit der Absicht, den Tauchern zu schaden. Allerdings gehören Menschen nicht ins Beuteschema eines solchen Fisches, maximal andere Fische oder Kopffüßer. Vielleicht hat dieser Herr auch Jules Verne gelesen und seine Phantasie von 20000 Meilen unter dem Meer beflügeln lassen, daß erst vor vier Jahren erschien. Die Erforschung der Meere stand ja noch ganz am Anfang. Jedenfalls ein schönes Stück Seemannsgarn, das im Ganzen in der Österreichischen Nationalbibliothek in der Illustrierten Zeitung obigen Datums zu finden ist.

5 Responses to “Seemannsgarn”


  1. 1 Tante Lisa 28. Juli 2019 um 17:48

    Naja, so ganz ohne sind die Viecher auch nicht, wenn denn bedrängt. 😀

    Kleiner Angelausflug – Schwertfisch springt ins Boot

  2. 2 Tante Lisa 29. Juli 2019 um 14:18

    – DEPESCHE – DEPESCHE – DEPESCHE – DEPESCHE – DEPESCHE –

    vitzli berichtet folgendes in seinem Kommentarstrang, und zwar:

    – Anfang –

    Ein a c h t j ä h r i g e r Junge ist im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main von einem Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet worden.

    Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll auch die Mutter des Jungen ins Gleisbett gestoßen haben. Die 40-Jährige habe sich aber retten können. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

    Der 40-jährige Angreifer soll zudem versucht haben, einen weiteren Menschen in die Gleise zu stoßen. Dieser habe sich aber in Sicherheit bringen können. Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen Mann aus Eritrea, erklärte die Polizei.

    Erst am 20. Juli wurde im Bahnhof der nordrhein-westfälischen Stadt Voerde eine 34 Jahre alte Mutter vor einen Regionalzug gestoßen und getötet. Der 28-jährige Tatverdächtige sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

    Quelle: GMX

    vitzlis Fazit:

    auch bei dem mörder vor einer woche handelt es sich um einen nordafrikaner.

    deutschland verwandelt sich immer schneller in ein shithole des schreckens. KGE freut sich darauf. Ist die IRRE?

    – Ende –

    Quellenangabe:

    Ein Text von Frankstein: Gewinnt Deutsch wieder an Bedeutung ?
    (Überschrift des Artikels)

    https://vitzlisneuer.wordpress.com/2019/07/29/ein-text-von-frankstein-gewinnt-deutsch-wieder-an-bedeutung/#comment-15927

    [Anmerkung Tantchen: Gleich nach vitzlis Kommentar leistete ich einen Beitrag, wo ich das unsägliche Geschwätz dieser KGE seziere – bisher nur dieses!]

  3. 3 Tante Lisa 29. Juli 2019 um 14:23

    – Nachtrag zu meinem vorherigen Beitrag –

    Das alles ist derart ungeheuerlich, daß ich es an dieser Stelle im Rahmen eines Nachtrags bringen möchte, und zwar:

    – Anfang –

    Katrin Göring Eckardt Flüchtlinge bringen endlich Kultur Die Grünen jedenfalls haben keine ä AfD

    Gleich zu Beginn erbricht KGE folgendes (Mitschrift durch mich, bis zur Sekunde 35):

    Der Migrationsbericht zeigt: Einwanderung in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte!

    1,2 Millionen Einwanderinnen und Einwanderer und 800 Menschen die weggehen, das heißt, es gibt sehr viel Mobilität – das ist so in einem modernen Land.

    Wir profitieren davon, wir profitieren in Deutschland davon, daß Leute hierher kommen und zu unserem wirtschaftlichen Erfolg beitragen.

    Das ist besonders so in den Städten, wo besonders viele Einwanderer sind – ich denke an Stuttgart, ich denke an Frankfurt – das sind boomende Städte.

    Tantchens Fazit:

    Die Mutter mußte mit ansehen, wie ihr Junge von der schweren Bahn zerfetzt wurde; sie hat sich für ihr Leben entschieden, doch ewiglich wird sie sich vorwerfen, sich nicht schützend auf ihren Jungen geworfen zu haben, um mit ihm zu sterben.

    Diese Frau wird nie mehr glücklich werden; mit großer Wahrscheinlichkeit wird sie ihr Leben im passiven Selbstmord, wie vorzugsweise durch Suff, oder aktiven Selbstmord beenden.

    Es ist durchaus nachzuvollziehen, daß vor dem Bundestag ein Graben gezogen wird – doch es wird der hiesigen Obrigkeit einschließlich KGE nichts nützen, da das Deutsche Volk derlei Entartung nimmer hinnimmt!

    – Ende –

  4. 4 Tante Lisa 30. Juli 2019 um 12:00

    Achtung an Gleis 13: Multikulturell durchmischtes Publikum. Bei Einzelfall ins Gleisbett vor Radberührung deutlich „Es lebe die Kanzlerin“ rufen.

    Migrantengewalt = Asylbetrug auf Bahnsteig vor den Zug stoßen

  5. 5 Tante Lisa 30. Juli 2019 um 12:18

    Ein Nachruf von einer kleinen Tageszeitung, den ich kund tun möchte:

    Nach Frankfurt – weiter so?

    Nach der Horrortat am Frankfurter Bahnhof gingen Medien schnell wieder zur Tagesordnung über: Klima und Greta, die jetzt in die USA segelt.

    Entsetzen über den Mord am Frankfurter Hauptbahnhof. Doch das Grauen wurde schnell aus den Schlagzeilen verdrängt. „Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.“ Dabei war es schon das 2. Mal in diesem Monat, daß Menschen in den Tod geschubst wurden.

    Beim SPIEGEL – wie bei anderen – dominierten schon am Nachmittag wieder die üblichen Themen: Klima, Trump und Rußland.

    Der kleine Junge, der gestern sein Leben verlor – heute schon medial vergessen.

    Die Hölle der überlebenden Mutter: Die üblichen Beileidsbekundungen von Seehofer & Co.

    Keiner der politisch Verantwortlichen muß offenbar befürchten, vor einem Gericht zu landen, obwohl seit Jahren vehement vor genau diesen Eskalationen gewarnt wurde.

    .

    Quellenangabe, Pfad deaktiviert:

    -https://www.mmnews.de/vermischtes/128136-nach-frankfurt

    Zum Tod des 8jährigen Kindes – Frau Merkel,…wie schaffen Sie es?


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