Archiv für September 2012

Phantomnazis

sorgen für klingelnde Kassen. Wegen der herbeiphantasierten NSU – Morde erhalten jetzt alle Schmarotzer, die hauptamtlich Rechts bekämpfen, mehr Geld. Die Mindestlohnfriseuse wird es freuen. Tja, selber schuld, sagt der Blogwart. Ihr Nagel – und sonstigen Studio – Inhaberinnen, hättet eben studieren sollen, was auch Anetta Kahane studiert hat. Dumm gelaufen.

Wie Zivilcourage funktioniert

zeigt nachfolgendes Bild. Gestern, am Samstag, führte die NPD in Stendal, in der Altmark, eine genehmigte Demonstration durch. Um diese an der Ausübung ihres verfassungsmäßigen Grundrechtes zu hindern, hatte sich allerlei Volks versammelt, und zelebrierte Zivilcourage. Hier schirmt die Polizei vier tapfere Bürger vor den vorübermarschierenden Nazihorden ab und so, oder so ähnlich, verläuft die Angelegenheit immer.

Friedensgebete, Mahnwachen, Kirchenglockenläuten und Onanieren gegen Rechts, wobei es eigentlich heißen müßte, gegen die Ausübung demokratischer Grundrechte. Und mittenmang die Tapfersten der Tapferen, die in voller Kenntnis, daß deutsche Polizeisten zwischen ihnen und der Braunen Brut stehen, einige angenehme Stunden verbringen, im vollen Bewußtsein, wieder einmal das Vierte Reich knapp verhindert zu haben. Sollte allerdings einmal ein Häuflein sogenannter Rechter von Tausenden Antifas umgeben sein, schallt es trotzig: „Deutsche Polizisten – schützen die Faschisten!“ Vielleicht sollten die Polizisten einfach mal beiseite treten, wie sie das ja immer öfter tun, wenn Eingeborene Opfer migrantischer Fachkräfte werden, dann trennt sich die Spreu der Couragierten schnell vom Weizen. Und mal ehrlich, einige Blessuren, eingefangen, im harten Abwehrkampf gegen den heraufmarschierenden Faschismus, die zieren doch erst den Mann. Frauen mit Kleinkindern, die zur frühen Indoktrinierung und als menschliche Schutzschilde mitgenommen wurden, sollten dann ihre Kinder aber besser daheime lassen.

Muss Grass jetzt sterben?

Welt Online titelt: „Grass provoziert Israel mit neuem Gedichtband.“ Offenbar fürchtet die Zeitung, der Staat Israel könnte den verantwortungslosen Dichter in einer Reaktion auf dessen neuesten literarischen Erguss, entweder mittels chirugischem Luftschlag ins Weltall blasen oder durch eine schöne Spionin nach Rom locken, von wo er seine bewußtlose Weiterreise nach Israel vor ein Tribunal antreten wird. Wie, zur Hölle, kommt die Zeitung darauf? Hoffentlich hat Außenminister Westerwelle bereits reagiert und klargemacht, wer von der Hand des Mossad stirbt, der hat es sich selbst zuzuschreiben. Und, hat der ZDJ schon gebellt?

Linker Terror

In Stendal, in der Altmark, setzt der Stadtrat ein Zeichen gegen Rechts und tagt auf dem Marktplatz. Der Blogwart will jetzt nicht so tun, als wäre er verwundert, denn gegen Rechts zu sein, heißt in diesem Falle gegen eine genehmigte Demonstration der NPD, Partei der V – Männer des Verfassungsschutzes, Zivilcourage zu zeigen. Was hätte die NPD vorgehabt, von der die Zeitung fabuliert, es wäre ein Nazi – Aufmarsch, als schrieben wir das Jahr 1932? Brandschatzen und Plündern? Die Parteibüros der Kommunisten verwüsten? Juden auf der Straße jagen, um sie anschliessend ins Ghetto zu schicken? Scheint so, bei der zitternden Tapferkeit der Stendaler Bürger. Daß diese Trottel, gemeint ist nicht die NPD, genau die Verhältnisse praktizieren, vor denen sie angeblich die furchtsame Stadt bewahren wollen, fällt diesen Erzdemokraten nicht im Traum ein oder aber sie wissen genau was sie tun und dann ist es um so schlimmer.

Natürlich ist es sehr verdienstvoll, das Vierte Reich zu verhindern und es, ganz nebenbei, selbst aufzubauen. Demokratie in Deutschland ist, wenn alle Menschen dieselben Auffassungen nachplappern, die auch CDU, CSU, SPD, FDP, SED/PDS/Die LINKE – PDS/DIE LINKE vertreten und wenn nicht, dann muß den Meinungs – Nazis Einhalt geboten werden.

Und die zum wiederholten Male gestellte Frage lautet: Worin unterscheidet sich dieser Staat noch vom vielgeschmähten Weißrußland, in dem man ja nicht sagen darf, was man will, sondern nur das, was dem Lukaschenko genehm ist? Nun, ganz klar darin, daß in Weißrußland die meisten Leute wissen, daß sie einer Meinungsdiktatur unterliegen, wohingegen in Deutschland die Masse der Leute die Meinungsdiktatur durchsetzt. Und wer Klamotten der falschen Marke verkauft, dem wird eben die Fassade des Geschäftes beschmiert. Wieder und wieder. Soll er doch FDJ – Hemden verkaufen, statt Thor Steinar, dieser unbelehrbare Ladeninhaber.

An dieser Stelle muß sich der Blogwart bei den Weißrussen entschuldigen, weil er Weißrußland ja nicht kennt, er weiß nur, es liegt auf der Achse des Bösen und die Menschen huschen verängstigt auf den Straßen umher, schreiben die deutschen Medien. Und da wird es wohl stimmen. Genauso wie es stimmt, daß durch Sitzen gegen Rechts Zivilcourage demonstriert wird. Aber eigentlich ist es eine Art Wellnesstherapie. Man fühlt sich gut und geht kein Risiko ein. Und solange es nicht zu kalt draußen ist, sollte man das Wetter nutzen. Im Winter, wenn sich der Zivilcouragierte den Arsch abfriert, muß der Bürgermut pausieren. Da bleiben auch die Nazis Zuhause. Die haben aus dem kalten Winter vor Moskau gelernt.

Bild: Wer Sachen feilbietet, die auch schon Hitler, Himmler oder Thälmann hätten benutzen können, muß die ganze Härte der Maßnahmen zivilcouragierter Bürger verspüren. Dieser Ladeninhaber bietet Thor Steinar feil, von der wir wissen, insbesondere Nazis finden die Klamotten geil, weshalb ihnen, durch Beschmieren der Geschäftsfassade, die Spaßquelle entzogen werden muß. Natürlich sitzt der Stendaler Stadtrat nicht vor dem Geschäft Courage, zum Zeichen gegen den linken Terror. Erstens ist er nicht lebensmüde und zweitens ja Teil desselben.

Friß mich Kumpel

Dümmer geht immer und die evangelische Kirche macht es vor. Soll man seine Feinde bis zur Selbstvernichtung lieben? Ei gewiß doch. Und wenn Dich nächstens ein Marrokaner im Amt absticht, sei froh darüber, denn „Freundschaft ist immer möglich, wenn einer den anderen achtet – egal wie verschieden die Partner sind – ob sie hell- oder dunkelhäutig sind, welche Sprache sie sprechen und ob sie Junge oder Mädchen sind.“

Und kein Aug das tränenleer

Das Blut der von einem Marrokaner ermordeten Sachbearbeiterin in Neuss ist noch nicht trocken, da richten weinende Menschen, landauf, landab, Altäre ein, für die Betreuerin  der Herzen, die so viel Gutes tat, in einem kaltherzigen System und unter den brutalen Dolchstößen eines uneingeladenen Afrikaners ihr junges Leben aushauchte. Wie vielen Menschen hätte die Frau noch helfen können, wie viele Abgaben entrichten können, mit denen Leute, wie ihr Mörder, in Deutschland ausgehalten werden, weil es einfach ihr Grundrecht ist, wie die Bundesregierung sagt. Eine Trauerfeier wird die Bundeskanzlerin nicht abhalten, wie für die ermordeten Döner, weil Deutsche ihr scheißegal sind, außer, wenn es um den Wiedereinzug ins Kanzleramt geht,  und es ein Alltagsmord war. Also etwas völlig Alltägliches. Marrokaner gehören zu Deutschland, betonte sie auf einer Pressekonferenz und die Angehörigen sollten sich mal nicht so haben. Geld, also Entschädigung würde es auch nicht geben, obwohl es doch die Bundesregierungen waren, die die Zuwanderung der Mörder ermöglichen. Die Polizei prüft inzwischen, ob die Sachbearbeiterin ihren Mörder nicht irgendwie provoziert hat. Leute aus diesen Gegenden sind kulturell sehr sensibel. Sollte das der Fall sein, könnte gegen die Tote ein Verfahren wegen Beihilfe zum Mord eingeleitet werden, gerade nach der Aufregung um den Mohammed – Film ist das wichtig. Sagt die Bundeskanzlerin. Wir müssen da Farbe bekennen.

Bild: Wie jetzt bekannt wurde, werden die Bilder der ermordeten Sachbearbeiterin an den provisorischen Gedenkstätten auf Geheiss der Bundesregierung gegen die der Marwa S. ausgetauscht. Zwar sei es bedauerlich, daß auch einmal eine Deutsche ermordet wurde, die schreckliche Bluttat an der göttlichen Marwa S. dürfe aber nicht in Vergessenheit geraten. Wehret den Anfängen.

ökologischer Einsitzer

Getrieben von der Bundesregierung, ihre Autos immer ökologischer und energiesparender zu gestalten, plant die deutsche Autoindustrie  für das Jahr 2013, anscheinend einen Einsitzer herauszubringen, der nicht nur äußerst kraftstoffsparend ist, sondern auch für ein umfangreiches Beschäftigungsprogramm für zugewanderte Fachkräfte ohne Anstellung in Deutschland sorgen wird. Vorab ein Foto.


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