Archiv für November 2009

Du sollst nicht stehlen

Im Bundeswehr-Feldlager im afghanischen Masar-i- Scharif sind T-Shirts mit Bezug auf die verheerende Tankwagen-Bombardierung und das christliche Gebot „Du sollst nicht stehlen!“ aufgetaucht. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom Sonntag wurden sie in einem nicht von Deutschen betriebenen Laden auf dem Lagergelände verkauft.

Offenbar gibt es so etwas wie Galgenhumor in Afghanistan, was natürlich abscheulich ist und vor Gutmenschlichkeit triefende Scheinheilige verzweifelt in ihre Kopfkissen weinen lässt, über die Schlechtigkeit der Welt. Schließlich ist es ja Deutschland, das die Taliban dazu zwingt, Tanklaster zu stehlen, die  damit gegen die soziale Ungerechtigkeit in der Benzinversorgung zwischen Mannheim und Kundus zu protestieren.

Und wo, bitte schön, steht auf Diebstahl die Todesstrafe?  Im deutschen Strafgesetzbuch? Ich meine, Tankstellenpächter hätten sicherlich nichts dagegen, wenn nach erfolgreichem Benzindiebstahl  500 Meter weiter die strafende Hand Gottes zuschlüge, in Form einer Hellfirerakete. Das hätte unerwartete abschreckende Wirkung. Und einen hohen Lerneffekt. Wer seinen schicken getunten VW nur noch mit gestohlenem Kraftstoff betreiben kann, wird es sich überlegen, ob es ihm das Risiko wert ist. Denn was nützt das schönste Automobil, wenn es ein Haufen Schrott ist und der Fahrer als zellulare Wolke herabrieselt?

Die Taliban freilich wissen nun, daß sie fürderhin ungestraft Ausrüstung erbeuten dürfen, ohne daß ein beherzter Oberst sie zusammenschiessen läßt. So etwas hat jeweils eine Regierungsumbildung zur Folge, in Deutschland, und so viele Ministeranwärter hat nicht mal die CDU, Ausweg wäre, man ließe auch mal Wagenknecht und Drohsel ran, als Platzhalter, sozusagen.

Natürlich hat der Kommandeur des Regionalkommandos Nord (RC North) Brigadegeneral Setzer … sofort den Verkauf dieses geschmacklosen T-Shirts stoppen lassen. In einer Region, in der eine Religion beheimatet ist, die fürs Stehlen die Amputation der diebischen Gliedmaßen vorsieht und bei Wiederholung den Tod, der kann man doch nicht mit so einem Bibelspruch kommen. Schließlich könnte das die Taliban in ihren religiösen Gefühlen verletzen und den Feind in seinen religiösen Gefühlen zu schonen, das hat oberste Priorität im Regionalkommando Nord. Man will ja schließlich keine Angriffe provozieren, die müssten die tapferen Soldaten wieder in ihren Feldlagern aussitzen und die Verbündeten es ausbaden. Aber Koranverse auf der Brust, die wären schon in Ordnung. Wie:

5:38 Schneidet dem Dieb und der Diebin die Hände ab; als Vergeltung für das, was sie begangen, und als abschreckende Strafe von Allah.

Was natürlich wieder etwas ganz anderes heißt, sagen die Rechtsausleger. Hand abschneiden, das hieße Enteignung, ja, nimm dem Dieb sein Eigentum, wie „Töte“ auch nicht heißt, bring ihn um oder „Hau die Frau zu Brei“, mach ihr Komplimente. Wer es glaubt wird selig.

Mit diesem Spruch aber und seinen langschweifigen Erläuterungen, damit könnten auch die Taliban zufrieden gestellt werden und dem Versprechen von Seiten des wackeren Heeres, bei künftigen Beutezügen fest die Augen zuzukneifen, die Ohren zuzuhalten und laut zu singen. Vielleicht „zum Rhein, zum Rhein, zum Rhein“?

Unsensibles Liedgut

Sorge um die Terrortürme

Die Schweiz fällt hinter die Aufklärung zurück, schreibt ein Mensch im TAGESSPIEGEL und man möchte ihn fragen, was er vorher genommen hat. Und auch in der DIE WELT wissen die Redakteure nicht was sie tun oder doch? Einerseits ist die Schweiz nun verloren, so bar des Menschenrecht, ein Minarett zu bauen, wenn in der Türkei keine Kirche gebaut wird, wann war das zum letzten Male, interessiert es keinen Schreiberling, andererseits herrscht die volle Empörung, daß Protestanten anscheinend dem Auftrage ihres Herrn Jesus nachkommen wollen, und seine Lehre verbreiten! Bah! Pfui! Was natürlich auch wieder in finstere Zeiten führt, so mit der Missionierung zum christlichen Glauben.

Ja was denn nun? Ist seine Religion ausüben, nun ein Menschenrecht oder nicht? Oder ist es nur ein Menschenrecht für die Koraniten, die natürlich immer mit Allah sprechen können, auch ohne daß der Muezzin vom Terrorturm tropft, und das auch ausgiebig demonstrieren, wie sie da vor den Kameras sitzen, mal mit Sprengstoffgürtel, mal ohne. Was man wohl auch Missionierung nennt, Menschen dafür zu begeistern, andere Menschen umzubringen. Allerdings kannst Du christliche Selbstmordattentäter wirklich an den Fingern abzählen, weil Jesus nie sprach, jetzt geht los und schlachtet die Ungläubigen ab, im Namen Allahs kracht es dagegen spektakulär jeden Tag, man muß sich nur mal die Nachrichten ansehen, wo der Islam so richtig verwurzelt ist.

Das hatten anscheinend auch die Schweizer im Auge, denn „wir haben übersehen, dass ein großer Teil der Bevölkerung Angst vor einem international aggressiven Islam hat“, sagte FDP-Generalsekretär Stefan Brupbacher. Weshalb nichts notwendiger ist, als den Lesern und Hörern und Zuschauern der Zeitungen, des Radios und des Staatsfernsehens einzuhämmern, Islam bedeutet Friede und da ist was dran. Wer einmal, umgebracht von koranischer Anleitung, unterm Rasen liegt, der hat ihn erreicht, den Frieden islamischer Ausprägung.

Jüngste Anstrengungen, den den Reisenden des „Newski Express“ zu verschaffen, waren von Erfolg gekrönt, die russischen Nachrichtenagenturen drucksen herum, erst der islamisch motivierte Mord an einem orthodoxen Priester, jetzt dieser Bombenanschlag, doch das chinesische Fernsehen zeigt, wo der Tschetschene randaliert und geahnt haben wir es natürlich schon vorher.

So wie der zerbombte „Newski-Express“ hätte der Kölner Regionalexpress aussehen können, als sich zwei islamisch motivierte Studenten  daran machten, aus Verärgerung über mangelnden Respekt dem Islam gegenüber, einige Reisende umzubringen, was am Ende nicht funktionierte, weshalb wir so etwas auch nicht ernst nehmen müssen, sagt die geordnete Presse. Außerdem ist es deren Menschenrecht, im Rahmen der Religionsausübung, und die wollen wir ihnen nicht verwehren, die Menschenrechte. Wo kämen wir denn da hin?

Alles Nazis in der Schweiz

Unglaublich, die Antiminarettinitiative in der Schweiz hat wohl gewonnen. Schlimm, wenn eine Regierung einem Volk solche Freiheiten läßt und die Initiatoren haben doch tatsächlich, so klagen die Nachfolger des Goebbelschen Propagandafernsehens, mit einem Spiel geworben, „bei dem man Imame und Minarette abschießen kann“. Abschießen, das haben sie in Gänsefüsschen gebracht, die Schmuddelschreiberlinge, die für ihre Lügen Zwangsabgaben erheben lassen. Ich habe das selbst gespielt und  abgeschossene Imame, die gackernd wie die Moorhühner vom Minarett fallen, die konnte ich wirklich nicht erkennen,  vielleicht hat das ARD eine P18-Version entdeckt? Aber seit wann interessiert diese Haderlumpen die Wahrheit?

Worum ging es? Geht es um die Ausweisung der Koraniten? Nein. Geht es um die Sprengung der Moscheen? Nein! Wird der Islam nun als menschenverachtende und gewaltfördernde Ideologie verboten? Nimmermehr! Weshalb heulen dann unsere Meinungsbildner auf, als hätten die Schweizer eben hunderttausene Allahdisten auf die Backofenschaufel gesetzt?

Die Minarette sollen verboten werden. Minarett, das sind die Dinger, von denen der Muezzin seinen Schwanzvergleich ruft. „Unserer ist größer als Euer Gott oder eure Gesetze und wir pfeifen drauf“. Nur darum geht es.

Woanders initiieren Leute gegen Kraftwerke oder Windparks, weil sie die Landschaft verschandeln. In der Schweiz sind Schweizer anscheinend der Meinung, Minarette tun das auch. Ist das nicht widerwärtig? Ich denke nein.

Advent im Rinderstall

Wozu sind Reiche gut? Um solche Veranstaltungen zu sponsern. Oder was glaubt Ihr, wer die Musike zahlt? Der liebe Gott?

Deutsches Brauchtum, das um so widerwärtiger ist, als wir ja nun den schönen Ramadan als Ersatz haben. Eigentlich wollte ich ja eine Adventsfolge Schillerstraße bringen, mußte mir aber im Auto anhören, was da neuedings für perverser Dreck im Fernsehen läuft. Zum Glück habe ich so ein Gerät nicht mehr.

Ok. Die Rinder wollen nicht. Als Strafe gibt es einen schönen christlichen Hassgesang.

Glückwunsch Frau Köhler

Wie ich eben las, wird diese junge Frau Familienministerin und ich las schon viel Vernünftiges aus ihrem Munde. Auch was die Zuwanderung und Integrationsverweigerung der Koraniten betrifft, dieser merkwürdigen aber gewalttätigen Sekte, von der unsere Politiker behaupten, Leuten, religiös motiviert, die Hälse durchzuschneiden und Schwestern oder Mütter umzubringen oder Ehefrauen, wäre Ausdruck des Friedens, den sie verbreitet. Aber letztendlich sollte man sich keiner Hoffnung hingeben. Den Sozialismus in seinem Lauf, den wird auch Frau Köhler nicht aufhalten wollen.

Ist irgendwie türkophob

Also von unbegreiflichem Widerwillen gegen die grandiose türkische Kultur befallen, zum Beispiel wie sie mit anderen Religionen umgeht. Und Menschenrechte für Religionen? Menschenrechte gelten nur für Menschen. Die hätten sie mal zur Außenministerin machen sollen, statt dieser wandelnden Entschuldigung mit Namen Westerwelle.

Der Winterkrieg

Passend zum Monat, erinnern wir an den vergessenen Krieg, den die ruhmreiche Sowjetarmee im November 1939 gegen Finnland führte, präventiv natürlich, denn so etwas geht, und in dem sie aller Welt den Unwert ihrer Streitkräfte offenbarte, und natürlich auch Hitler. Der Unwert war aber auch schon zuvor offenbart worden, man glaubt ja nicht, was die Menschen damals alles wußten und von dem wir annehmen, sie wußten es nicht! Zeitungen gab es nämlich auch damals schon und Bücher. Und so wie heute unsere Medien  die Erkenntnisse eines Michael Moore oder Günther Wallraff abdrucken, um zu beweisen, wie ungeheuer verderbt Systeme sind, so war es auch damals schon üblich, konkurrierende Diktaturen in eine rechtes Licht zu setzen. Nicht alles in der Zeitung war Propaganda. Und auch heute können wir uns auf den Wahrheitsgehalt unserer Presseerzeugnisse verlassen, schauen wir nur aufs Datum.

In der BERLINER MORGENPOST liest man am 16. November 1938 eine Buchbesprechung  zu „Der verratene Sozialismus“. Ein Buch, das ein Heimkehrer aus der Sowjetunion schrieb, der dort knapp dem Erschiessungskommando entkommen ist. Es handelt sich um den Frontsoldat Karl J. Albrecht,

„er geht nach dem Kriege als Forstmann nach Moskau und bringt es dort bis zum stellvertretenden Volkskommissar. Er nimmt aktiven Anteil an Sitzungen des Politbüros, des Präsidiums der Zentralkontrollkommission, des Plenums des Zentralkommitee der Partei, des Rates der Volkskommissare und des Rates für Arbeit und Verteidigung. … Albrecht ist eine Zeitlang im Zeltlager des Marschalls Blücher, als Reserveoffizier im Range des Stabschefs einer Division. Es ist schon eine phantastische sowjetische Laufbahn. Der hohe Funktionär Moskaus gewinnt einen tiefen Einblick in die Verhältnisse der Roten Armee, deren ganze Kampfunfähigkeit im Ernstfall sich ihm offenbart. Nichts bleibt ihm verborgen, alles lernt er kennen, und zum Schluß und am gründlichsten den Bezirk des russischen „Lebens“, in dem alle russischen Laufbahnen enden: die grausige Hölle der GPU. …“

Wo er, ich erwähnte es schon, vom deutschen Botschafter gerettet wurde. Was weiter mit Albrecht geschieht, nach dem er sein Buch geschrieben hat, das würde den Blogautor wirklich interessieren. Hier aber die finnische Verarbeitung des Winterkrieges in Form eines Spielfilmes. Dem fehlen mehrere Teile, weil youtube, die selektierende Videoplattform, es für nötig befand, sie zu entfernen, vielleicht wegen des Protestes der sowjetischen Genossen. Keine Ahnung.

Und was ist schon der Überfall der Sowjetunion auf Polen und Finnland anderes als eine edle Tat, im Gegensatz zu Hitlers Überfall auf Polen? Na bitte!

Der Film

Umerziehungsprojekt Deutschland


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