Machtvoller Vertrauensbeweis in die …

Zur Görlitzer Oberbürgermeisterwahl sei nur soviel gesagt: Den Bonner Ultras und Kriegshetzern in der AfD, die die Errungenschaften der Deutschen Demokratischen Republik unter der Führung der …listischen Einheitspartei Deutschlands, im Bündnis mit den Parteien der nationalen Front der DDR und aller klassenbewußten Werktätigen, gestützt durch den Bruderbund mit der Sowjetunion,  haben die fortschrittlichen Kräfte unseres Volkes eine entschiedene Abfuhr erteilt, damit sich so etwas, wie damals, am 13. August 1961, nicht wiederholt. Als unser Politbüro, unter Leitung des Genossen Ulbricht, einfach so beschlossen hat, die Grenzen unseres Staates zu sichern.

Nationale Front

Nationale Front: Die Parteien tragen alle einen anderen Namen, verfolgen aber dieselbe Politik.   (Symbolbild in Schwarz weiß. )

Waren Sommer schon immer heiß?

Die Kokotte

So, schnell noch ein Selfie und dann ab in die Badeanstalt. Hauptsache die Männer glotzten nicht wieder so aufdringlich. Denn wenn Frauen sich ausziehen, dann nur für sich. Das mußte mal gesagt werden. (Frau, Symbolbild)

Wer freut sich auf den Winter … . Der Blogwart auf jeden Fall. Und bei all dem Klimagedöns fragt er sich, ob Sommer schon immer so richtig heiß waren? Hier bei uns, wo immer das ist.

Und wenn er so im schwindenden Gedächtnis kramt, dann erinnert er sich, daß es in den Sommerferien eigentlich nichts Schöneres gab, als im Flußbad im Gras auf einer Decke zu liegen, die Fliegen und Bremsen surren um einen herum auf der Suche nach Blut, die mitgebrachten Tee-, Leber- oder Schlackwurststullen duften im Butterbrotpapier vor sich hin und wenn die letzten Wassertropfen abgetrocknet sind, dann geht es wieder hinein in das kühlende Nass so bei 20 – 22 Grad Wassertemperatur, denn außerhalb ist es viel zu heiß.

Oder das Dahinschmelzen in den Schulbänken, trotz der dicken Backsteinmauern, immer mal wieder einen Blick auf das Thermometer geworfen und um Hitzefrei gewünscht.

Noch viel später, auch im Sommer, auf Wache, weitab vom Schuß, ließen wir uns die nackten Rücken braten und noch sehr viel später, beim Anlandetraining am Ostseestrand, die neidischen Blicke auf die Badegäste außerhalb der Panzerwagenkolonnen, die müssen auch gedacht haben, die armen Kerle, in ihren Eisenkästen, was müssen die Schwitzen. Und glücklich der, dessen Fahrzeug die Rampe verfehlte und absoff.

Ja, auch schon früher waren die Sommer heiß. Man soll es nicht glauben.

Maas kratzt am singulären Opfertum

Der Heiko hat es immer noch nicht kapiert:

Maas kratzt am Opferstatus

In all der gesamten Menschheitsgeschichte darf es nur eine Opfergruppe geben, deren Schicksal so singulär war und ist, daß jeglicher Wischiwaschivergleich mit einem Tabu belegt ist. Entsprechend kriegt er auch „Feuer“ von denen, die Angst haben, im Wettlauf um die Opferrolle abzufallen.

Was gelten da die Opfer der Mongolenstürme über Europa und Asien, was die 10 Millionen Kongolesen, die von den Belgiern ermordet wurden unter König Leopold. Ja, wenn es 6 Millionen gewesen wären, dann … , was die von europäischen Krankheiten und Feuerwaffen hingerafften Ur-Einwohner Amerikas, ein Fliegenschiss, wie Herr Gauland sagen könnte, im Vergleich zum Holocaust, zumal die anderen Toten keine Juden waren?

Kann man nur hoffen, Herr Maass lernt daraus. Ich meine, jemand, der von sich behauptet, wegen Auschwitz in die Politik gegangen zu sein, sollte doch wissen, was er schreiben darf und was nicht.

Faul, Dumm? – Faul!

Da der Blogwart gerade auf dem Klo mal wieder den „Holt“ liest … Wieso rufen Kunden eigentlich außerhalb der Geschäftszeiten im Büro an? Und nicht nur außerhalb der Geschäftszeiten, sondern sehr außerhalb. Wie gegen 22.00 Uhr oder am Wochenende. Ist das Degeneration? Ist das Gedankenlosigkeit? Kommt gerade nichts im Fernsehen oder ist Werbepause?

Da wir weder Polizei, Rettungssanitäter, Apotheke, Arzt, Feuerwehr oder Handwerkernotdienst sind, ist es für den Blogwart nicht nachvollziehbar, wieso Kunden außerhalb der Zeiten, von denen sie wissen, wir sind nicht erreichbar, unsere Telefonnummer wählen. Was erhoffen die sich davon? Daß mit ihrem Anruf jemand vor dem Telefon materialisiert, um den Hörer abzunehmen? In der Woche ist das noch ein wenig verzeihlich, so eine Stunde vor Büroöffnung oder danach aber 20.00 Uhr oder 22.00 Uhr? Unbegreiflich.

Bin ich schön

Hm, Langeweile? Kein Einschlafen möglich? Greif zum Smartphone und ruf einfach mal an. Vielleicht ist ja jemand da. Kurz vor Mitternacht oder am Sonntag. Wer weiß? (Kunde, Symbolbild, In Wahrheit sind die nicht so jung und sexy.)

Die Katze

Nur eine Katze. Irgendwo im Bild.

Willst Du Dein Herz

Gegen das Denunziantentum

Gegen das DenunziantentumWeil es so schön ist, wird es wieder hervorgekramt. Hervorhebungen vom Blogwart. Das war, glaubt der Blogwart sich zu erinnern, aus einem der „Zeitungszeugen“.

Berlin, 28. April.

In letzter Zeit mehren sich wieder die Anzeichen verwerflichen Denunziantentums. Die Nachprüfung der bei der Polizeibehörde wegen angeblich staatsfeindlicher Äußerungen erstatteten Anzeigen ergibt sehr oft, daß die Anzeigen ausschließlich persönlichen Streitigkeiten entspringen und daß es sich um Äußerungen handelt, die teilweise viele Monate zurückliegen Namentlich werden bei Hausstreitigkeiten die Gegner oft politisch verdächtigt.

Der Reichsminister des Innern hat daher die Landesregierungen ersucht, den Polizeibehörden erneut eine scharfe Bekämpfung dieses Denunziantentums zur Pflicht zu machen. Die Neufassung des § 164 des Strafgesetzbuches durch das Gesetz vom 26. Mai 1933 gibt die Möglichkeit, mit hohen Gefängnisstrafen gegen die des nationalsozialistischen Staates unwürdige Erscheinung leichtfertiger Angebereien wirksam vorzugehen.

Jetzt kann sich jedermann denken, warum sich das, also die scharfe Bekämpfung des Denunziantentums, nie mehr wiederholen darf, in Deutschland. Da könnte ja jeder kommen, der mich hindern will meinen Nachbarn als Rassisten anzuzeigen und Volksverhetzer, weil der Arsch wieder mal auf meinem Parkplatz parkt. Ein Wiederholungstäter!

Was hätten sie damals eigentlich mit dieser, ähm, Frau Kahane gemacht, die das ja nun stiftungsmäßig betreibt? Festungshaft zum Schreiben ihrer Memoiren?

Hätte der Reichsminister des Inneren eine Denunziantenstiftung finanziert, wäre er schön aus dem Schneider gewesen. Aber Internet war damals ja noch ganz schön Neuland.

Arm aber DDR – Deutsch

Fakenews:

„Milchkanne, Eier und Mehl als Hochgefühle am Sonntag. Butterbrot und ein langer Fußweg zur Schule waren meine Kindheit. Mitte der 80er Jahre sah ich die deutsche Ostseeküste als NVA-Marinesoldat das erstmals und durfte durch das Land fahren.“

Hat youwatch mit dem Titel

Wir waren arm, aber doch deutsch

von einem Blog übernommen, dessen Autor 1965 das Licht der Welt erblickt haben soll. In Sachsen. Das liest sich allerdings wie wie der Erlebnisbericht der Elterngeneration. Ist also Fake!

Unsereiner, also vier Jahre jünger, hatte immer, beide Eltern arbeiteten, Schulbrote mit den verschiedensten Wurstbelägen, die oft im Papierkorb landeten, weil der Bäcker, bei dem es die Streuselkuchen zu 10 Pfennigen gab, nahe an der Schule lag,  oder weil  – kein Appetit und nach Hause wollte man das Zeug nicht wieder bringen. Und die Schwester ebenso. Maximal wurde getauscht untereinander. „Was hast denn Du drauf?“  Und kein Mitschüler saß mit Hungerödemen und traurigen Augen „nur“ mit Butterbroten herum. Das war vielleicht so, als Teddy Thälmann noch zur Schule ging, der solidarisch seine Mitschüler fütterte, wie die DDR-Heldenverklärung verlauten ließ. Oder um 1953 bis zum August  1961.

Villa Bacho

Wir waren so arm, damals, wir hatten nicht einmal Stolpersteine zum Polieren. Das ist es, was uns bis heute traumatisiert hat.

Und was heißt, langer Fußweg zur Schule? Hundert Meter? Fünfhundert Meter? Einen Kilometer? Zwei? Darüber hinaus gab es bereits Busverkehr. Wahrscheinlich auch in Sachsen. Oder das Fahrrad. So um 1973. Von Mifa oder Diamant. Wer also in diesen kleinen Dingen „flunkert“, wie kann der erwarten, daß der Rest geglaubt wird? Klar, wurde niemand mit dem Trabi, Wartburg oder Shiguli zur Schule kutschiert, dafür war das Auto viel zu schaden und wer Laufen oder Radeln konnte, tat das auch, gelangweilte Helikoptermütter gab es auch nicht. Die Eltern ließen uns Kindern die lange Leine, Hauptsache, die Hausaufgaben wurden gemacht, das Zeugnis stimmte und was auf dem Dorf so anfiel oder im Haushalt, blieb nicht liegen.

Und das mit der Milch, dem Mehl und den Eiern, die Sonntags Kinderaugen leuchten ließen – , ja, wie, als Kuchen oder Eierkuchen vielleicht, doch nicht als Hauptmahlzeit! Wen wollen die da verscheissern? Gab es keine Kartoffeln, kein Schnitzel, keinen Klops, keine Roulade, keine „Stippe“, keine Bockwurst, keinen Fisch, sondern nur „arme Ritter“? Von welchem Land ist da die Rede? Doch nicht von der DDR ab 1965 und folgende.

Auch 1983 gab es bereits die Deutsche Reichsbahn der DDR mit der man zu Spottpreisen auch von Sachsen an die Ostsee fahren konnte. Auch mit Zelt! Oder als Tramper. Da benötigte man nicht mal einen Ferienplatz des FDGB! Wer als junger Mensch, also vor dem Wehrdienst, noch nicht an der Ostsee war, um das weite, weite Meer zu sehen, es muß ja nicht mal der Balaton gewesen sein, der sollte das im Rückblick nicht in solchem Jammerton vortragen.

Es gab im Übrigen keine NVA-Marinesoldaten, es gab Matrosen, Maate und Offiziere der Volksmarine, selbst im zum Küstenverteidigungsregiment umgemodelten Mot-Schützenregiment. Was jemand, der zum Wehrdienst an Bord oder an Land einberufen wurde, hätte wissen können. Immerhin 18 Monate vertane Lebenszeit mit äußerst kargem Urlaub und wenig Ausgang.   Aber das ist nur ein wenig Erbsenzählerei und, wo es um das Große, Ganze geht, da macht ja ein wenig Seemannsgarn nichts aus. Oder?

Die Wahrheit gesagt hat der Blogbetreiber nur in einem Punkt. Die Bevölkerung der DDR hatte sowohl Heimat, wenn auch sozialistisch, als auch Vaterland und die Jugend wurde dazu angehalten, die Heimat zu schützen und zu verteidigen.

Daß es in der Praxis damit nicht weit her war, die Umweltvernichtung hingenommen wurde, versucht wurde, die DRK, GST und den Wehrdienst zu umgehen, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt.


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