Ein Herz für Ziegen

gruen-ja-gruen-sind-alle-meine-kleider

Bild: Da lacht die Lisa. Weil sie immer arbeitsam, fleißig und anstellig ist, wird sich Lisa zum kommenden Nikolaus auf ihr erstes warmes Hemd freuen können. Zeit wird es ja, wo die Temperaturen immer mehr sinken. Hätte sich Lisa hingegen bereits auf der Schule für eine Parteikarriere entschieden, säße sie heute trocken und warm als ahnungslose Ministerin in einem Büro, erzählte den Leuten vom Pferd und schmisse Geld aus dem Fenster, das ihr nicht gehört. Aber es muß ja auch Menschen geben, die die Ziegen füttern. Und die unter Pack rangieren. Jedenfalls so lange, bis auch die Ziegen die Laufbahn Bundeskanzlerin oder Ministerin ins Auge fassen können. Und schlechter würden wir dann auf keinen Fall regiert.

Jede Arbeit ist ihres Lohnes wert

Na, sagt der Arbeiter, im Geldbeutel sieht es ziemlich mau aus, im Grunde werde ich ja unterbezahlt. Schiet Großkonzerne. Mit ihrer Lohndrückerei. Im Baumarkt dann, feilscht er um den Preis der Holzlatten und fährt begeistert mit seinem Schäppchen nach Hause. Seine Frau indes bemängelt beim Bäcker, daß die Brötchen schon wieder zu klein aussehen und kündigt an, künftig beim Stadtbäcker zu kaufen. Besser gleich im ALDI. Der 400 € Kraft hinter dem Tresen ist es egal. Daß sich die Katze schon längst in den Schwanz beißt, haben die Alle noch nicht begriffen.

Jeder von ihnen will so bezahlt werden, daß sie davon auskommen können. Sie selbst aber sorgen dafür, daß das niemals geschieht.

Holocaustverfolgung demnächst noch einfacher

final-fantasy-x

Mit Hilfe der neuen Computersimulation „Final Fantasy X“ werden deutsche Richter demnächst die Anwesenheit hinfälliger Greise in einem Umkreis von 1000 km um sogenannte Vernichtungslager,  noch zügiger mit Strafe belegen. Anhand einer Computersimulation von Auschwitz, in die, all die benötigten Gaskammern, Krematorien, Erschießungsgänge, Abzugsklappen, Holztüren etc, nicht mehr in mühseliger Handarbeit in die bestehende reale Anlage eingefügt werden müssen, können deutsche Richter sich jetzt selbst ein Bild machen. Von dem, was in das virtuelle Vernichtungsprogramm eingefügt wurde. Zügig können sie nun an der Rampe selbst selektieren, die Guten ins Töpfchen usw, Goldzähne herausbrechen, Menschenmassen in Duschräume komplimentieren und anschließend die Habseligkeiten der Toten looten. Davon erwarten sich deutsche Gerichte einen hohen Erkenntnisgewinn.

In den Optionen kann der Spieler den Grad der Grausamkeit einstellen, die Option „Arbeitslager“ wurde auf Protest der jüdischen Verbände vor der Fertigstellung der Computersimulation entfernt. Wie auch die Belohnungen, die der Simulierende erhalten kann, wenn er es trotz mangelndem Brennmaterial schafft, über die Arbeitsleistung der Krematorien hinaus Leichen zu verbrennen. Das, hieß es, würde völlig falsche Anreize schaffen. Im mittleren Schwierigkeitsgrad werden durch das Einstreuen von Zyklon B die Einstreuenden wegen der mangelhaften Abdichtung der Holztüren vergiftet, was Punkteabzug gibt, Modder arbeiten aber bereits an der Umgehung dieses Problems.

Angiffe alliierter Bomberverbände wird es auch in der Simulation geben, nur werfen diese statt Bomben auf die Industriebetriebe, Carepakete über dem Lager ab. Die Aufschrift „Hände weg, dreckiger Kraut“ soll Wachmannschaften abhalten, die Schokolade der Häftlinge aufzufuttern. So wird ein maximal realistisches Bild der damaligen Situation geschaffen.

Mit dem Erfolg dieses Programms bei der Wahrheitsfindung, werden weitere virtuelle Umgebungen programmiert. So planen die Entwickler, nach der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, virtuell die Taten der NSU zu simulieren, in der der Richter dann die Rolle von Opfer, Täter, schusseligem Ermittler oder vom Auftraggeber übertölpeltem Verfassungsschutz V-Mann übernehmen kann. Der Release ist nicht vor Weihnachten 2017 angedacht. Auserwählten wird aber vorher die Beta-Version zugänglich, um Fehler zur Fertigstellung weitgehend auszuschließen. Freuen wir uns darauf.

Und natürlich hat das Ganze keine Beweiskraft. Es dient dem Richter nur dabei, die Wahrheit zu finden.

So schlimm war Napoleon wirklich

welt-geschichte

Unsere tägliche Geschichtsstunde gib uns heute. Amen.

Bild: So schlimm war Napoleon wirklich: Weil Napoleon nach dem Übergang über die Beresina die Brücken verbrennen ließ, gingen Zehntausende Zivilisten elend zugrunde. Ein bisher noch unaufgearbeitetes Kapitel französischer Geschichte. Leider war für den Zusatz, daß auch Zehntausende Soldaten elend zugrunde gingen, kein Platz mehr.

Wo aber, fragt man sich heute, waren da die Deutschen? Haben sie nicht gerufen: Refudschies welcome? Und mit Teddybären nach den Erfrierenden geworfen?

Leider nicht.

Ein Teil der Deutschen war damit beschäftigt, als Teil der Grande Armeè den Rückzug Napoleons  zu decken, der andere Teil war gefallen, erfroren oder verhungert und der größere Teil saß Zuhause und hat dem französischen Kaiser das denkbar Schlechteste gewünscht. Immerhin hatte der die Söhne, Väter und Ehemänner nach Rußland geschleppt, damit sie für die Interessen des Napoleon kämpfen.

Was hatte der aber an der Beresina verloren? Nach einem flott geführten Blitzkrieg, der den russischen Bären zwingen sollte, nach der politischen Pfeife Napoleons zu tanzen, und der kampflosen Einnahme Moskaus, wartete der Kaiser der Franzosen auf die russische Unterwerfung. Als die ausblieb, marschierte der Franzose mit seinem Heer zurück. Mit dem, was noch vom Heer übrigblieb. Mit ihm zogen die Frauen und Huren der Soldaten und die Kollaborateure. Die Strafe ihrer Landsleute fürchtend.

Da die Armee über dieselben Straßen zog, über die sie nach Moskau marschiert war, gab es aus dem Lande keine Lebensmittel mehr zu plündern. Die Armee und die Zivilisten hungerten. Als der Frost kam, der ein besonders strenger gewesen sein soll, erfroren sie.

Das war irgendwie inhuman und wenn Herr Steinmeier schon deutscher Außenminister gewesen wäre, dann hätte der Kreml eine gepfefferte Note bekommen, daß die Russen auf die Menschenrechte pfeifen und so. Obwohl denen der Frost auch zugesetzt hat. Aber der Russe ist es ja gewohnt.

Gott vertritt kein Gender-Gaga

adam-und-eva

Zitat: „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“

Das stammt aus der Bibel und sollte damit die theoretische Glaubensgrundlage für Christen darstellen, wie Das kommunistische Manifest für DIE LINKE.

Die evangelische Fachtagung, darauf weist Hadmut Danisch hin, beschäftigt sich aber am 5. Dezember mit „Gender Gaga?! Kritische Analysen der Anti-Gender-Bewegung und Gegenstrategien für die Kirche„.

„In den angebotenen Workshops stehe die Arbeit an konkreten Gegenstrategien gegen die Gender-Gegner im Mittelpunkt. Es solle erörtert werden, wie sich „kirchliche Funktionsträger_innen“ wirksam und angemessen positionieren könnten. „

Man fragt sich doch, wie Leute, die das Wort Gottes vertreten sollen, oder die Idee des christlichen Gottes, das tun können, wenn sie indirekt behaupten, Alles Quatsch, Gott schuf gar nicht Mann und Frau, als biologisches Geschlecht, damit sie fruchtbar sind und sich vermehren, sondern 60 Gendergeschlechter, die das Geschlecht, je nach Tagesform, wechseln.

Da hilft es auch nicht, gegen den Islam zu diesen Gottesleugnern in eine Kirche zu gehen, um das eigene Immunsystem religiös zu kräftigen, wie es die Bundeskanzlerin empfiehlt. Im Gegenteil.

Bild: Der biologische Adam und die biologische Eva, Mann und Frau. Aus Platzmangel hat der Maler die anderen 58 sozialkonstruierten Gender-Geschlechter in diesem Bild nicht mehr unterbringen können. Der Blogwart empfiehlt: Laß nächstens die Tiere weg, Lucas!

Die sogenannten evangelischen Christen können froh sein, daß es die Inquisition nicht mehr gibt. Das hilft ihnen aber nicht im Zusammenleben mit denen, die jetzt neu zu uns gekommen sind. Die halten so etwas schlicht für eine Lästerung von Gott (Allah.) Und das hat oft unangenehme Folgen.

 

Die Türkei ist ein souveräner Staat

Es gibt Leute in der AfD, die wären besser in der CDU geblieben. Emil Sänze kann gerne privat in die Türkei einmarschieren. Wer keinen deutschen Pass hat und fremde Bürgerkriege in Deutschland austrägt, gehört abgeschoben. Ist ganz einfach.

Zu den Leberwurstereien

  1. Wer Trolle füttert muß nicht über ihre Aufdringlichkeit klagen
  2. Im Sinne von „As der Schwerter“ stellt der Blogwart klar, daß es nicht seine Aufgabe ist, anderen die Arbeit des Suchens und Nachdenkens abzunehmen. Schon gar nicht opfert er seine Zeit für das Schreiben auf, um mit Leuten zu diskutieren, die nachgeifern, was ihnen die Propaganda seit ihrer Geburt ins Hirn geblasen hat.
  3. Wem die Jacke passt, der zieht sie sich an.
  4. Nur getroffene Hunde bellen.
  5. Der Blogwart wird ganz bestimmt keinen Canossagang auf sich nehmen, nur weil jemand gebellt hat oder eine Jacke, die ihm nicht zugedacht war, anzieht, um dann die beleidigte Leberwurst zu geben. Da käme der Blogwart zu nichts Anderem.
  6. Letztens: Das hier ist das Schilfrohr des König Midas (einfach mal googeln), der Blogwart hat aber noch andere Interessen, weswegen Beiträge schon mal im Spam hängen, bevor der Blogwart wieder reinschaut.

Danke für die Aufmerksamkeit.

seid-bereit

Bild: Kaum konnte der kleine DDR-Bürger laufen, kam er in die Obhut von Kinderkrippe und Kindergarten, wo ihm freundliche  -Gärtnerinnen erzählten, wie treu und kühn Ernst Thälmann war, wie schrecklich der Bombenkrieg und wie einst der Vater von der SA verprügelt wurde. Zum Glück kam dann aber die Sowjetarmee und hat die Deutschen befreit. Im Osten. Fortan war der kleine DDR-Bürger der Sowjetarmee dankbar, bewunderte Ernst Thälmann und bemitleidete den Westen, in den sich all die Nazis und Ausbeuter gerettet hatten, als in der künftigen DDR Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck und auch Otto Grotewohl die Arbeiter und Bauernmacht errichteten. Diese Haltung wurde in den kommenden Jahren gefestigt.

In weniger gefestigten Elternhäusern schauten die stolzen Arbeiter – und Bauern das Fernsehen des Klassenfeindes und nahmen die eigene Propaganda kaum noch ernst. Sie lernten, daß nicht Alles nur schwarz und weiß ist, auch wenn einige jetzt glaubten, dem Putzmittel aus dem Westen entstiege wirklich ein glatzköpfiger New Yorker „Bulle“ der die Küche wienert.

Später, gegen 1990, merkten viele DDR-Bürger, daß sie mit Arbeitslosengeld keine großen Sprünge machen können und daß, wenn es überall Milka und Dosenbier zu kaufen gibt, es eigentlich gar nichts besonderes ist. Etliche stellten auch fest, Der Schwarze Kanal hatte nicht immer gelogen. Da war es aber zu spät.

So kann der Mensch verschiedene Lernphasen bewältigen, mit oder ohne Anstoß. Er kann auf dem Weg des Lernens und Nachsinnens stehenbleiben oder trotzig die Erkenntnis und das Weitergehen verweigern. Frei nach dem Motto: „Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Aber das ist das Problem jedes Einzelnen.


Dezember 2016
M D M D F S S
« Nov    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Blog Stats

  • 1,923,756 hits

Archiv