Ein Herz für Ziegen

Jetzt, wo die Weihnachtszeit näher rückt und die letzten warmen Tage wohl Geschichte sind, möchte der Blogwart dieses äußert sexistische Foto in die Erinnerung rufen, das Ziegen zu füttern mal wieder nur aufs Geschlecht reduziert und wenn die Ziegen sprechen könnten, gleich würden sie #MeToo meckern. Sollen sie doch.

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Aufs Elektrorad gekommen

Oberleutnant Erler Leutnant Mackenthun 1911

Wenn Gott gewollt hätte, daß der Mensch fliegt, dann hätte er ihm Flügel gegeben. Oder Räder statt der Beine, hätte er gewollt, daß der Mensch fährt. Technischer Fortschritt ist Teufelszeug.

Der Blogwart ist auf ein E-Bike umgestiegen. Interessiert zwar kein Aas aber egal. Es ist nämlich so, daß er seit einigen Wochen die 25 Kilometer zur Arbeit und die 25 Kilometer von der Arbeit mit einem schnöden Fahrrad in jeweils ca. anderthalb Stunden gefahren ist. Oder weniger. Je nach Windrichtung und Stärke. Und es ihn teilweise ganz schön geschlaucht hat. Jetzt, wo der Wind heftiger weht, hat er sich gesagt, ne, daß muß er sich nicht antun. Völlig ausgepumpt ins Büro oder nach Hause zu kommen. Also ist er umgestiegen. Jetzt hat er immer noch 3 Stunden körperliche Bewegung am Tage aber ohne fertig zu sein. Radeln mit Motorunterstützung ist so entspannend.

Und denen, die sagen, Fahren mit dem E-Bike wäre Beschiss, die telefonieren auch nicht, sondern gehen immer brav zum Empfänger ihrer Botschaft und richten sie ihm ins Angesicht aus. Die nutzen auch nicht das Wasserclosett sondern tigern mit dem Spaten ins Umland. Wegen des sportlichen Kicks. Und natürlich jagen sie ihre Nahrung selbst und kaufen sie nicht im Supermarkt. Ist doch logisch.

Monologe über die Justiz

Kulturbonus

16.11.1941 … „Heute: auf der einen Seite blödsinnig harte Urteile, wo das ganze Volk eine Handlung versteht; auf der anderen Seite eine unangebrachte Milde. … Bei gewissen Rohheitsdelikten ist es das gleiche. Fangen, einsperren, auslassen, überwachen, wiedereinfangen; wie die Jägerei das Wild hegt, um es bei Gelegenheit umbringen zu können, so hegen die Juristen die Unterwelt. …Ein Gericht schlägt mir die Begnadigung eines Kerls, der ein Mädchen, das von ihm schwanger wurde, in den Wannsee geworfen hat, mit dem Bemerken vor, der Mann habe das aus Angst vor dem unehelichen Kind getan! Ich habe dabei festgestellt, daß alle, die so etwas taten, bisher immer begnadigt wurden, in Hunderten von Fällen! Das ist aber doch die größte Rohheit! …

08.02.1942: … Die praktische Auswirkung der Gesetzesanwendung faßt der Jurist nicht ins Auge! Aber der Verbrecher kennt die Praxis der Justiz, auf seine Sachkenntnis baut er seine Handlungen auf. Wenn die darauf kommen, daß man bei Beraubung von Zügen allenfalls ein paar Jahre Zuchthaus kriegt! Man bekommt ein geregeltes Leben, sagen die sich, wenn es schlecht geht; … alles ist schön, hygienisch, kein Mensch wird einem etwas tun, dafür bürgt der Justizminister. …

20.08.1942: … Justiz ist kein Selbstzweck. Sie dient der Erhaltung der menschlichen Gesellschaftsordnung, eines Organismus, dem wir Kultur und Fortschritt verdanken. Richtig ist jedes Mittel, das diesem Zweck nützt. … Es ist nicht die Aufgabe der Justiz, milde oder hart zu sein. Es ist einfach ihre Aufgabe, diesem Zweck zu genügen.

02.09.1942: … Der Richter vertieft sich immer mehr in die Seele der Gauner als in die Seele der Opfer.“

Der der diese Monologe führte, führte als Führer Deutschland von 1933 bis 1945 und wie jeder sehen kann, haben wir noch dieselbe Justiz über die sich Herr Hitler damals schon aufgeregt hat. Und mit Sicherheit ist das heute, wie auch gestern, antifaschistischer Widerstand, den unsere Richter Tag für Tag aktiv leben. Voller Zivilcourage.

Rechtsstaat ist doch nicht zahnlos!

Kriegswaffen

Symbolbild, da man bisher nur vermutet, die Rechtsterroristen hätten sich mit der Absicht der Waffenbeschaffung getragen. Wie man überhaupt Vieles vermutet.

Der Blogwart hatte es nun schon aufgegeben zu hoffen,  aber eine beispiellose Aktion unseres Rechtsstaates, um den uns nicht nur die ganze Welt beneidet, sondern auch arabische Clans im Libanon oder kolumbianische Drogenkartelle in Kolumbien, hat sein Vertrauen in das Merkelregime wieder hergestellt.

Was war geschehen: Im ehemaligen Karl – Marx – Stadt hob die Polizei eine rechtsterroristische Zelle aus, die vermutlich geplant hatte, Waffen zu beschaffen und Ausländer zu hetzen. Vermutlich. Vermutlich heißt, man weiß nichts genaues. Und daß ist es ja, was so großartig ist.

Aber noch großartiger ist, daß, weil es keine Hetze in Chemnitz gegeben hat, auf Ausländer, es nur daran lag, daß die vermuteten Rechtsterroristen mit ihrer vermutlichen Planung zur vermutlichen Ausländerhatz, schwer im Rückstand lagen. Denn dann hätten sie vermutlich nicht nur hetzgejagt, sondern vermutlich mit den noch nicht beschafften Waffen geschossen. Was die Polizei zum Glück zu verhindern wußte.

Und sage jetzt noch einmal etwas wie, Vergewaltiger, Messerstecher und Totschläger mit anderem als deutschem Hintergrund würden nicht schwer verfolgt, ja, wie soll die Polizei denn diese Aufgabe bewältigen, wenn sie kaum damit hinterherkommt, vermutliche Straftaten bereits im Vorfeld zu vereiteln, wenn Menschen vermutlich nur denken, sie zu begehen? Vermutlich. Da müßte sie ja bei jedem morgens 06.00 Uhr auf der Matte stehen und kann sich nicht mit Kleinkram wie bereits geschehenen Verbrechen aufhalten. Und da hat der Blogwart vollstes Verständnis und spendet langanhaltend und stehend Ovationen. Und zwar laut.

Unsere Befreier in Sachsen – 1813

… daß, ungeachtet der deutschen Gesinnung der Bewohner des Landes, in ihren Beziehungen zu den Truppen der Verbündeten mancherlei Mißlichkeiten nicht ausbleiben konnten. Nicht wenig trug hiezu bei, daß die moskowitischen Gäste durch nähere Bekanntschaft nicht eben gewannen. Die Naturkindschaft der Kosaken, Baschkiren und Kalmüken offenbarte sich oft dergestalt, daß die guten Sachsen  darob sich entsetzten. Und mehr noch die schönen Sächsinnen, denn die Gefühle dieser Natursöhne äußerte sich keineswegs so zart und empfindsam in dem angeblichen Kosakenliede: „Schöne Minka, ich muß scheiden“ – welches dazumal in deutschen Landen überall gesungen und gedrehorgelt wurde. „Sah man – berichtet der dresdener Augenzeuge – wie die rohe Begierde, von keinem Anstandsgefühle gezügelt, selbst auf offener Straße ehrbare Frauen und Jungfrauen durch unzüchtige Ausbrüche empörte und dem Auge der kindlichen Unschuld Gefahr brachte, so mochte man es nicht für Übertreibung halten, wenn die Bewohner der umliegenden Dörfer erzählten, daß die jungen Bauernmädchen selbst in Schornsteinen Zuflucht suchten, um sich vor Vergewaltigung zu schützen. …

 

*Blücher seine Zeit und sein Leben. Zwölf Bücher in drei Bänden. Von Johannes Scherr. Dritter band. Buch IX – XII. Blücher (1813 – 1819.) Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. Wohlfeile Volksausgabe. Leipzig Verlag von Otto Wigand. 1865.

Spaß mit dem Männermagazin

Der Blogwart hat ja geschrieben, daß er auf den Seiten von Leutnant Dino unterwegs war und seither fallen ihm Sachen auf, denen er vorher keine Beachtung geschenkt hätte. Samstag war so eine Beobachtung. Ein junger Vater schob mit dem Kinderwagen durch den EDEKA und tuttelte mit dem Kind herum und hinter ihm seine Frau mit einer Fresse, als wären für die zukunft alle Anlässe, Geschenke zu bekommen, aus Gründen der Staatsraison abgesagt.

Auf den ersten Blick – ein Traumpaar. Er nicht unattraktiv und in der Rolle des einfühlsamen Gatten und Vaters und sie auch nicht häßlich. Aber eben nur auf den ersten Blick. So, wie sie hinter dem Mann oder Freund oder Kindeskümmerer hertrottete, sah es aus, als hätte sie sich von dieser Beziehung schon innerlich verabschiedet. Und vor ihr der ahnungslose Mann, der das Kind im Kinderwagen bespaßt.

Nicht der Islam ist das Problem

Die Abwesenheit hat der Blogwart mit Lesen verbracht. Neben Viktor Suworow – googeln „Viktor Suworow PDF“ hat er sich bei Wikimannia und dem „Männermagazin“ herumgetrieben und stimmt dem Fazit zu, nicht der Islam ist das Problem, sondern das Weib. Natürlich ist das Leben unter dem Islam gewöhnungsbedürftig aber wer als Mann dem Islam beitritt und die Regeln befolgt, hat sich nichts auszustehen.

Genau wie in westlichen Demokratien darf er öffentlich nicht sagen, was er öffentlich nicht sagen darf und muß sich an die Gesetze halten. Das mit dem Beten, naja, geschenkt.

Aber das eigentliche Problem der westlichen Demokratien ist das Weib. Thilo Sarrazin hat richtig festgestellt, daß Deutschland, betrachtet man die Geburten, sich abschafft aber kann der Mann etwa gebären? Zeugen kann er. Gebären nur die Frau. Und die westliche emanzipierte Frau verweigert sich ihrer natürlichen Rolle und sollte es doch einmal, ungewollt, zur Schwangerschaft kommen, dann wird der sich entwickelnde Mensch abgeschlachtet, der Bauch gehört nämlich der Mutti.

Und woher weiß Mutti das? Weil ihr das weibliche Ideologen eingeblasen haben. Im Islam gehören sowohl Mutti, wie auch ihr Bauch, dem Mann, weshalb überall da, wo der Islam regiert, Geburtenrückgang kein Problem ist. Und wenn Mutti anderer Ansicht ist, dann kann sie ihr Glück auf der Straße suchen. Da Frauen, nach westlicher Lesart die besseren und intelligenteren Menschen sind, ist das auch kein Problem.

Und wer hat denn die Teddys geworfen? Dann sollen sie das auch ausbaden. Oder nicht?

Wir Männer müssen uns nur anpassen und uns sagen, wer die Party bestellt hat, der soll auch die Zeche bezahlen. Der Blogwart kann gerne auf den Weihnachtsmarkt verzichten oder die Disco und wer mit dem Nahverkehr fahren will, um gemessert zu werden, es soll jeder nach seiner Fasson selig werden.

Natürlich war es früher besser, doch wenn es politisch von Frauen so gewollt ist, daß sie wieder in die Gosse gestoßen werden, aus der sie der Mann gezogen hat, wer ist der Blogwart, sich darüber zu mokieren?

Miss Schulterstück

„Miss Schulterstück.“ In Rußland geht es frauenverachtend zu. Da wird die Soldatin nach dem bewertet, was sie hat. Titten und einen  Arsch.

Alexander Suworow hat „Der Eisbrecher“ geschrieben. In dem beweist er, daß Stalin plante, während Hitler mit dem Westen beschäftigt war, im Sommer 1941 bis nach Frankreich durchzustoßen. Lesenswert. Das ändert natürlich nichts am Fakt, daß Hitler am 22.06.1941 den Angriff auf die Sowjetunion begann, relativiert aber das Heldenepos, das jedes Jahr von neuem von Seiten Rußlands aufgetischt wird. Könnten die Russen damit leben, würde ihnen die Staatsführung sagen, Entschuldigung, Ihr seid die ganze Zeit verarscht worden? Die würden sich doch weigern, das zu glauben, ihr ganzes Leben wäre für die Katz, alle Mythen und Legenden futsch.

Und deshalb darf auch ein viel größerer Schwindel nicht als das aufgedeckt werden, was er ist.


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