Es geht durch die Nacht. Die Nacht ist kalt.

Will nicht erschossen werdenNichts fürchtet Sigmar Gabriel mehr als Regierungsverantwortung. Es ist das Eine, mal kurz um den Globus zu jetten, Gletschern beim Kalben zuzusehen oder den kleinen Eisbären Knut zu Tode zu knuddeln aber Regierungsverantwortung übernehmen? Ne! Nicht seit es die AFD gibt. Die will nämlich die Todesstrafe einführen, um dann Regierungsmitglieder erschießen lassen zu können. Herr Gabriel hat schon einmal herumgefragt, wer ihm Asyl gewährt und über ausreichend Platz und Lebensmittel verfügt.

Aber, werter Herr Gabriel, die Todesstrafe könnte in Deutschland nur eingeführt werden, wenn der Bundestag mit Mehrheit  das “Gesetz über die Bestrafung und Aburteilung von Mitgliedern der ehemaligen Regierung Merkel, die des Verrates am deutschen Volk und der deutschen Nation überführt sind, und der zeitweiligen Einführung der Todesstrafe zum Zwecke der Sühne ihrer Verbrechen” beschließt  – oder wie ein solches Gesetz dann immer heißen mag.

Und die Gefahr besteht ja derzeit gar nicht. Es besteht auch nicht die Gefahr eines bewaffneten Marsches nach Berlin durch die AfD, denn die will ja mit demokratischen Mitteln in den Bundestag, nicht mit militärischen.

Es könnte aber ein bischen mehr  Gerangel um die Futtertröge geben, sollte die AfD tatsächlich in den Bundestag einziehen. Dann wird man den Gürtel eben enger schnallen. Nicht? Das kann einem schon Angstträume bescheren.

Terrorzelle aufgeflogen

Schäuble außer KontrolleBild: In einer bundesweiten Fahndung wurde heute, in den frühen Morgenstunden,  der Bundesminister der Finanzen in vorläufigen Gewahrsam genommen Die Polizei war auf ihn aufmerksam geworden, als er in aller Öffentlichkeit dazu aufforderte, die Rattenfänger zu stellen und zu entlarven, die den Menschen nur Elend bringen. Daraus leiteten sie den nicht unbegründeten Verdacht ab, Herr Schäuble plane Gewalttätigkeiten gegen die amtierende Bundeskanzlerin und ihre Regierung. Denn von der Hassrede bis hin zu Mord und Totschlag wäre es nur ein kleiner Schritt. Nicht umsonst gibt es die Löschkolonne bei Facebook.

Gleichzeitig stellte die Polizei den Rollstuhl des Bundesministers bei einer schnell einberufenen Pressekonferenz vor, dessen Komponenten verwendet werden könnten, um eine Bombe zu bauen oder sie darin zu schmugeln. Während der Ingewahrsamnahme leistete der Verdächtige Widerstand und mußte zu seinem Besten ruhig gestellt werden. Gab ein Polizeisprecher bekannt.

Zum Glück konnte der Sachverhalt bis zum späten Vormittag geklärt werden. Herr Schäuble meinte nicht das Elend, das die amtierende Bundeskanzlerin bis zur Stunde angerichtet hatte, mit tatkräftiger Beihilfe des Bundesministers, sondern das Elend, das über die Menschen kommen wird, wenn sie die AfD wählen. Da mache sich die “Flüchtlingslawine” (Orginal Schäuble) wie eine laue Sommerbrise gegen einen ausgewachsenen Tornado.

Das große Aufatmen

Alles ist gutKein Antanzen mehr, keine unsittlichen Berührungen und wer sein Eigentum nicht hergeben will, muß künftig nicht mehr den Tod fürchten, denn: Ausländer sind kaum krimineller als Deutsche. Ja, da haben wir Glück gehabt.

Nach diesen Vorfällen in Köln und Kiel wurde es aber auch Zeit, daß wieder so ein Schwätzer daherkommt, der Beruhigungspillen verteilt.

Die Frage ist nur, wozu benötigen wir weitere Kriminelle aus dem Ausland? Haben wir an den eigenen Kriminellen nicht genug? Warum sollten vernunftbegabte Wesen Kriminalität importieren wollen? Oder den Import von Kriminalität beschönigen?

Der Import von Kriminellen bedeutet ja, die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden steigt. Muß das jemand haben?

Dazu kommt, Migrantenkriminalität wird wesentlich nachlässiger verfolgt, falls sie überhaupt verfolgt wird. Wir importieren also Leute die lernen, daß sie in Deutschland tun und lassen können, was sie wollen. Im Gegensatz zum Deutschen, der immer die volle Härte des Gesetzes spürt und merkt, daß strafbare Handlungen seinerseits nicht erwünscht sind. Da macht das “kaum” einen gewaltigen Unterschied.

Keine Willkommenskultur in Murmansk (Danke für den Link)

General wird man einfach

So was wird General

General Domröse meint, zitieren ihn die Zeitungen, daß mit Bodentruppen der IS nicht besiegt werden kann. Aber AWACS wären ganz gut. Nun lassen wir mal das Vorurteil beiseite, daß die USA die Terroristen in Syrien geschaffen haben, die sie in moderat und weniger moderat unterteilen, es also keinen Grund für die NATO gibt, diese zu bekämpfen. Lassen wir auch beiseite, daß der größte Profiteur des IS die Türkei ist, die das geraubte syrische Erdöl abnimmt und es weiterverkauft.

Aber, ein General, der der Meinung ist, besetzte Gebiete könnten ohne Bodentruppen zurückerobert werden, wie ist der Mann General geworden? Hat der sich hochgeschlafen?

War die Invasion in der Normandie ein strategischer Irrtum? Hätten weitere Bombenteppiche zur Kapitulation der deutschen Wehrmacht geführt? Wohl kaum. Die Rüstrungsbetriebe sind einfach in den Untergrund gegangen, genauso wie es der IS praktiziert. Und da muß er im Kampf Mann gegen Mann herausgeschossen werden.

AWACS sind nur dazu da, den funkelektronischen Kampf zu führen, Befehlsstellen aufzuspüren oder die feindliche Luftwaffe unter Beobachtung zu halten. Der IS hat aber keine Luftwaffe. Eine Luftwaffe hat dort nur Syrien und Rußland und die uneingeladenen NATO – Kräfte. Wem soll das also dienen?

Lesenswert

Wer Nachrichten über die Vorgänge Syrien sucht, die nicht den Propagandaschmieden der NATO entstammen, dem empfielt der Blogwart folgende Seite. * http://de.southfront.org/ * Dumm zu sein, ist keine Schande, wohl aber, in der Dummheit verharren zu wollen.

Merkel bald Vorsitzende der DIE LINKE

Prominente Politiker der DIE LINKE, die sich selbst dafür halten, sollen geäußert haben, wenn die CDU eine solch kompetente Frau nicht mehr wolle, würde DIE LINKE sie mit Freuden nehmen. Programmatische Übereinstimmung bestünde bereits heute. Angela Merkel sei dabei, eine revolutionäre Situation zu schaffen, etwas, das die Linken seit Jahren ohne Erfolg versucht hätten.

Zäune sind inakzeptabel

Maschendrahtzaun

Wie die Berliner Flüchtlingsinitiative HmdZ (Her mit dem Zaster) auf ihrer Facebookseite vermeldete, wurde die minderjährige Syrierin Camilla halberfroren an einem Maschendrahtzaun in einer beliebten Villengegend aufgefunden, in der sie offenbar orientierungslos gestrandet war. Nur dem mehrstündigem Einsatz der Berliner Feuerwehr war es zu verdanken, daß Camilla, die als ihr Alter 7 Jahre angab,  aus der Umklammerung des Zaunes gerettet und in die Obhut eines progressiven SPIEGEL – ONLINE Bloggers übergeben werden konnte. Dieser hatte sich schon immer einen Flüchtling gewünscht. Vor allem, um ein Zeichen zu setzen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme der CDU, DIE LINKE, der SPD und den GRÜNEN hieß es, Zäune müßten ab sofort geächtet werden, damit sich so ein Drama nicht wiederholt. Die Bundeskanzlerin, die erstmals wieder die Deckung verließ, mahnte, man müsse die Ursachen der Zäune bekämpfen und würde gleich nach der Sitzung eine Expertenkommission einberufen, die diese herausfinden solle. Kosten dürften dabei keine Rolle spielen. Wie üblich.

ARD und ZDF würdigten die Rettung der kleinen Camilla mit einer 2 stündigen Sondersendung, während RTL ankündigte, ein Dokudrama drehen zu wollen. Der beliebte Volksschauspieler Til Schweiger äußerte sich in einem Twitterposting abschätzig über die Aufnahme von Camilla durch den Alphablogger bei SPIEGEL ONLINE und schrieb irgendwas mit  “der wolle sie nur ficken.” Was große Empörung hervorrief. Und den Ruf nach Teilhabe.

Feministinnen wiesen betroffen darauf hin, daß die kleine Syrierin nur gerettet worden wäre, weil sie einigermaßen sexy aussehe, man wisse ja, wie Männer seien. Die Feuerwehr antwortete darauf, daß keine Zeit zur Prüfung der inneren Werte Camillas zur Verfügung gestanden hätte, das Mädchen stand kurz vor dem Kältetod, während sich die Feuerwehrmänner bemühten, die Halberfrorene mittels Körperwärme am Leben zu erhalten, an Decken hätte leider niemand gedacht. Die aus Wolle. Die Eintrittszahlen in die Feuerwehr stiegen daraufhin sprunghaft an.

Außerhalb der Maischberger – Runde twitterte Frauke Petry von der rechtsextremen AfD, Camilla würde gar nicht aussehen wie ein siebenjähriges Kind, worauf die Presse einstimmig die Meldung brachte, Petry wolle Kinder an Zäune binden und sie dort erfrieren lassen. Die Umfragezahlen für die AfD stürzten danach in den Keller. Spontan bildeten sich Jagdkommandos “Camilla”, um Frau Petry zu teeren und zu federn. Richard Herzinger erklärte in der WELT, Hitler habe offenbar einen neuen weiblichen Nachfolger. BILD setzte ein Kopfgeld aus. “Tot oder tot.” Alexander Gauland distanzierte sich umgehend. Kinder an Zäune zu binden, wäre keine Lösung. Es müsse andere Wege geben.

Selbst befragt, unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers, erklärte die kleine Camilla, wie froh sie sei, endlich Deutschland erreicht zu haben, nach ihr würden noch weitere Millionen kommen, die so wären wie sie und am liebsten würde sie sofort die Leitung eines Atomkraftwerkes übernehmen, nach einer Woche Schulung, versteht sich. Sie sei qualifiziert.

Jetzt bestürmen die Medien die Bundeskanzlerin, den Atomausstieg zu revidieren, um Camilla die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen. Um Druck auf die Kanzlerin auszuüben, brachten sie Camilla bereits zum Weinen. Das Weinen wurde inzwischen bei Facebook bereits 8 Millionen mal geteilt.


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