Archiv für Februar 2010

Falsch abgebogen

Die Bemerkung, die im Kommentarbereich fiel, wir wären nach dem Ersten Weltkrieg falsch abgebogen, hat schon irgendwas.

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An der Seite der Genossen

Der kleine Unterschied zum Islam

GROSSHERZOGLICH BADISCHE privilegierte FREIBURGER ZEITUNG 28. Februar 1810:

Es wird den Lesern angenehm seyn, die vier Propositionen der gallikanischen Kirche zu kennen, von welchen im mitgetheilten Senats-Consult die Rede ist. Sie bestehen im wesentlich in folgenden Punkten: I. Gott hat den Petrus und dessen Nachfolgern und sogar der ganzen Kirche keine, weder direkte noch indirekte, Gewalt in zeitlichen und bürgerlichen Dingen gegeben. Christus hat gesagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt; und ein andermal: Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist, und Gott was Gottes ist. Paulus sagt: Jedermann sey der Obrigkeit unterthan; denn es sey keine obrigkeitliche Gewalt, die nicht von Gott wäre; diejenigen, welche diese Gewalt ausüben, sind von Gott verordnet; wer sich also der Obrigkeit widersetzt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes.“ Wir erklären demnach, daß die Souveräns keiner geistlichen Gewalt im Weltlichen, nach der Ordnung Gottes, unterworfen sind. II. Die gallikanische Kirche billigt die Kirchen-Versammlung von Konstanz, welche erklärt hat, daß die allgemeinen Kirchenversammlungen in Glaubenssachen über den Papst erhoben sind. III. DieRegeln, Gebräuche und Anstalten, die in dem Königreiche und in der gallikanischen Kirche angenommen sind, sollen aufrecht verbleiben. IV. Die Beschlüsse des Papstes in Glaubens-Sachen sind nicht unabänderlich, es sei dann, die Kirche habe sie angenommen.

Man sollte dazu natürlich bedenken, daß zuvor gerade die Franzosen die gottgewollte Ordnung durch ihren Königsmord erschütterten und durch das haufenweise Köpfeabschneiden bei Geistlichen, Nonnen , dem Adel oder ganz normalen Bürgern, und überall Regimewechsel durchführten, wie heute Amerika und seine Verbündeten. Natürlich immer zum Wohle der betroffenen Völker, die daraufhin aus purer Dankbarkeit ihre Steuern an Frankreichs Kommissare zahlten und noch viel mehr, wenn der Menschenbefreier auf französischen Throne gerade knapp an Pferden, Lebensmitteln oder Soldaten für seine Armee war. Da ist es doch interessant zu erfahren, daß auch die Herrschaft des Pariser Pöbels von Gott ist, wie es nun eigentlich auch die der Regierung Karsei sein müsste. Wer an der Macht ist, ist von Gott dazu legitimiert. Komisch, daß das der Bischöfin Kässfrau nie eingefallen ist, die ja nun wahrscheinlich der Naturreligion der GRÜNEN beitreten wird, der Anbetung von Wollpullovern, Kienspänen, Kröten, Fahrrädern und der gewalttätigen Steineschmeisser. Und des Klimas natürlich. Aber der Klimareligion hängen die meisten Christen sowieso an. Ein merkelgemachtes Erdbeben, so mit Leuten, die herumrandalieren, weil ihnen nicht schnell genug geholfen wird , das ist doch was anderes, als ständig auf brennende Dornbüsche oder die Verwandlung in Salzsäulen warten zu müssen. Wo man fast glauben könnte, Gott geht die Welt am Hintern vorbei, so er einen besässe. Aber ganz sicher hat er eine Vagina.

Das ist übrigens auch der Unterschied zum Islam, der ein religiöses Reich nach den Regeln des Koran errichtet, wie bereits im Iran, wo Geistliche hinterm Präsidenten stehen und die Politik bestimmen. Im Übrigen werden die Regeln islamischer Rechtsprechung auch vor deutschen Gerichten angewendet, Dank der Debilen im Richtergewand.  Haben dafür die Pariser Fischweiber die Bastille geschleift? Ich glaube nein.

Vom Glück für andere Nationen zu sterben

Krieg den Palästen

In einer spektakulären Aktion protestierte DIE LINKE im Bundestag gegen die Opfer der moderaten Koranschüler in Afghanistan, die wiederum bewiesen, sie haben den Islam in der Variante Schäuble, Böhmer, Käßmann und Rohe immer noch nicht verstanden, hat das deutsche Bundesbildungsministerium doch versäumt, die Koranausgaben, verfasst in gerechter Sprache, den moderaten Koranschülern rechtzeitig zukommen zu lassen.

Die Abgeordneten der DIE LINKE zeigten dabei demonstrativ Schilder mit den Namen der jüngsten Opfer von unrichtigen Muslimen, die, in begreiflicher Erregung und damit frei von irgendeinem Vorwurf, Tod und Vernichtung in die Strassen Kabuls bringen, vielleicht wollten sie auch nur den mangelnden Streudienst der Kommune kritisieren, der in diesem wenig überraschend harten Winter, den die Bundeskanzlerin extra zusammengemixt hatte, so völlig versagte. Unberührt von diesem humanistischen Verhalten, verwies der Bundestagspräsident die Abgeordneten der Partei hartherzig des kuscheligen Plenarsaals in die eisige Frühlingsluft. Schande über ihn!

Nachtrag: Wie aus, wie immer unglaubwürdigen, Quellen innerhalb DIE LINKE durchsickerte, planen ihre Abgeordneten schon während der nächsten Bundestagssitzung die Namen, der im Namen einer patriarchalisch-archaischen Religion ermordeten Frauen in der Bundesrepublik Deutschland demonstrativ ins Gesicht der entsetzten Aufzeichnungskameras zu halten, um das imperialistische Mordsystem anzuprangern, das unter tätiger Beihilfe der Behörden die Augen vor solchen Unkulturmorden verschliesst, eine Fortsetzung finden wird dieses schöne Beginnen mit dem demonstrativen Trauern um die am antiimperialistischen Schutzwall Gefallenen, wie  Egon Schulz, Peter Göring usw., später wird jener unschuldiger Opfer imperialistischer Machenschaften gedacht, wie der Genossen des Ministeriums für Staatssicherheit, die im Ehrendienst bei der Befragung von Klassenfeinden oder revolutionär wachsamen Herumschnüffelns in fremder Damenwäsche ihr Leben, durch Überanstrengung des Herzens, der guten Sache opferten. Recht so!

Koranschüler setzen Zeichen in Kabul

Weswegen niemand irrational Furcht vor Leuten haben sollte, die intensiv den Koran studieren, weil das wirklich bescheuert wäre.

Westerwelles schmutzige Geschäfte

Hat Westerwelle Geschäfte mit Geldjuden gemacht, fragt sich besorgt die Opposition? Darf so etwas Vorträge halten und sich dafür bezahlen lassen, statt das Honorar der PDS zu spenden, die es dann dahin schafft, wo auch der Goldschatz der SED in der Käuzchenkuhle versenkt liegt? Darf ein Außenminister Polens, der irritierenderweise davon spricht, zu arbeiten, muß mehr einbringen, als faul auf der Gewerkschafterhaut zu liegen, besser gestellt werden als Lieschen Müller, die keine Vorträge hält, sondern nur gepflegten Klatsch mit Clara Schulze, die dafür aber kein Geld nimmt? Ist so etwas moralisch noch tragbar? Geld zu nehmen, für das man gearbeitet hat. In diesem, unserem Lande?

Und dann noch in Liechtenstein, dem hochkarätigen Verbrechersyndikat, das sein Fortbestehen nur dem Umstand verdankt, daß sämtliche deutsche Truppen hart am Hindukusch und am Horn von Afrika damit beschäftigt sind, moderaten Taliban die Aussteigerprämie und den somalischen Piraten ihr Essen auf Rädern zu bringen.

Oh was schaudert uns da. Aber nicht sehr, ahnten wir doch immer, was dieser Schandfleck für einen deutschen Bundestagsabgeordneten, der  nicht stolz darauf verweisen kann, zur RAF-Terroristenunterstützerszene zu gehören oder der kurdischen PKK nahe zu stehen, der Roten Hilfe oder zu den Anhängern Maos oder Pol Pots zu gehören, sondern lediglich schwul ist, alles auf dem Kerbholz hat. Und jetzt das! Er hat Vorträge gehalten und sich dafür bezahlen lassen, wie auch Gorbatschow oder Clinton und das, obwohl er nicht einmal Präsident ist. Na, wenn das nicht dem Faß den Boden ausschlägt, was dann? Muß er erst besoffen über eine rote Ampel fahren, bis er mutig zurücktritt? Ich sage Nein!

Bild: Beamte des deutschen Finanzministeriums beseitigen unterm Jubel der transferabhängigen Massen die letzten Barrieren, die den Staat vom Eigentum der Schmarotzer und Spekulanten trennen.

Unsere Massenvernichtungswaffen

Im ZEITUNGSZEUGEN ist es jetzt der 1. September 1939 und gerade erfahren wir, vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, daß es aber – hurtig, hurtig – höchste Zeit war, Polen zu zerschlagen, ehe polnische Ulanen ihre Pferde im Rhein tränken können.

Heute wissen wir aber, wenn Demokratien ihre Staatsbürger nach Strich und Faden belügen, in dem sie ihnen erzählen, irakische Scud-Raketen könnten binnen 45 Minuten in London niedergehen und dort alles in Schutt und Asche legen, so ist das edel gehandelt, denn immerhin geht es darum, eine abscheuliche Regierung, die ihre Bürger belügt und betrügt, zu beseitigen. Seither sind die Iraker zufriedener mit ihrem Leben, wie die Polen auch, und deutsche Schauspieler dürfen in polnischen Kanalisationen hausen, wo sie von polnischen Kanalarbeitern verpflegt werden.

Aber immerhin gibt es nicht nur miese Nachrichten. Schon früh bemühen sich die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten um ein farbiges Fernsehprogramm, das auch den Bürgern aus Togo gerecht wird oder Phillipa Ebene, der großartigen Kulturwerkstättenleiterin, die heute die Pionierarbeit leistet, damit Farbige im deutschen Fernsehen gebührend repräsentiert werden.

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Unsere Kostenfaktoren

Schlimm, geduldeter Mann aus Togo, weil seine vorgeblichen Gründe, dem deutschen Steuerzahler zur Last zu fallen, nicht anerkannt sind, wird nicht mit Rückschein nach Togo verfrachtet, wo er hingehört, weil man als mitfühlender Mensch ihn nicht seiner Heimat entreissen will, sondern unter behördlichen Auflagen im Saalekreis interniert und immer, wenn er den Antrag stellt, zurück nach Togo fliehen zu dürfen, knöpfen ihm die deutschen Behördennazis 10 € ab, vom kargen Ersparten. Dagegen klagt er nun und beschäftigt steuerzahlerfinanzierte Anwälte, Richter und Verteidiger, was deutlich mehr kosten dürfte als ein Flugticket nach Togo.

Der Kläger ist Vizepräsident der Organisation „Togo Action Plus“, die sich dafür stark macht, dass die gesetzlich vorgesehene Verwaltungsgebühr entfällt. Sie trage zur Ausgrenzung von Flüchtlingen in Deutschland bei, heißt es in der Argumentation.

Da fragt man sich doch voller Empörung, ist es wieder so weit? Werden Menschen gegen ihren Willen in Deutschland festgehalten und auf die kärglichen 1,5 m x 1,5 m ihrer Zelle von der Größe des Saalekreises beschränkt,  wo sie fast wahnsinnig werden und nur die nackten Wälder, Felder, Wiesen und Häuser ansehen dürfen, ohne ihren Füßen den bei Colorierten so beliebten Auslauf gönnen zu dürfen?

Ist dafür Jesse Owens gestartet, daß das Volk, dessen Schoß andauernd Leute gebiert, wie diesen Klaus Ernst, der nicht begreift, daß HARTZ IV-Bezieher keine Steuern zahlen, ausser den üblichen Verbrauchssteuern, sie also auch gar keine hinterziehen können, und sie deshalb zu den Leistungsträgern Deutschlands macht, schon wieder Gebühren erheben darf, gegen lediglich auf deutschem Territorium Geduldete? Darf es das, nach den grausamen Verbrechen gegen Toganer, Togoer oder Togoten durch Deutsche geben?

Wie lange soll das Völkergefängnis Deutschland für edle Menschen noch bestehen, unter den Augen der UNO, in dem Menschen aus unterschiedlichstem Herlaufen gezwungen werden,  ihr Leben von dem zu fristen, was die Bundesregierung den deutschen Arbeiter, Angestellten, Bauern und der werktätigen Intelligenz entzieht, um es Männern aus Togo zu geben, die nichts lieber wollen als nach Togo zurück, und uns nicht weiter auf den Wecker  fallen?

Öffnet die Kerkertore – Jetzt! Und rettet den Mann in einen Flieger nach Togo, denn diese  Freiheit hat er sich verdient. Und wir auch. Und im Übrigen entfallen die 10 € Gebühr für Anträge damit automatisch. Hätte er aber auch von selber darauf kommen können. Oder?

Unser Haus in Togo

Weisser Kolonialist mit deutschem Schäferhund zeigt, in Togo kann man leben, wenn man arbeitet. Wir, in Deutschland, wissen, Arbeit ist nicht mehr nötig, um angenehm zu leben. Es müssen nur alle enteignet werden, die mehr haben als ein Fahrrad.

Schlimmer als der Tod

Wenn heute 12 oder 14 jährige Deutsche erfahren, daß sie Anne Frank ermordet haben, die Autorin der ersten „Feuchtgebiete“, bis Charlotte Roche das Thema dankbar aufgriff, und mit ihr viele wunderbare Menschen, dann kann so etwas schon aufs Gemüt drücken, wenigstens für die nächsten 5 Minuten. Ja, manche Heranwachsende werden durch derartige Enthüllungen so schwer traumatisiert, daß sie für ein nützliches Leben in der Gesellschaft völlig verloren sind und als Mitglied der JUSO, der Roten Hilfe, einer Gewerkschaft oder einfach als von Sozialhilfe abhängige Autonome ihr weiteres Dasein mit dem Anzünden von Müllcontainern verbringen oder danach, die Flutventile in der Bundesrepublik Deutschland zu suchen, um ihren langgehegten Wunsch, das ganze Land wegzuspülen, in die Tat umzusetzen.

Wie gerufen und als Therapie kommt da ein neuer Film über das Leben und Leiden jüdischer Verfolgter, die als Wiedergutmachung von Deutschen gespielt werden dürfen, eine Prüfung, schlimmer als das Dschungelcamp, ja, sogar noch als der Tod.

Extra für diesen Film wurde bei Leipzig eine polnische Kanalisation des Jahres 1943 nachgebaut, authentisch, so, wie wir uns eine polnische Kanalisation aus unseren Kriegs- und Besatzungsjahren vorstellen, von der aber Herbert Knaup, ein Schauspieler, 53, weiß, daß sie ganz anders war, als er und die anderen, die  verfolgte Juden nachzuahmen versuchen,  sie in der Erinnerung tragen.

„In Wirklichkeit wird es da unten aber noch schlimmer gewesen sein: der Gestank, die Ratten, die ganzen Krankheiten, Ekzeme, Ausschläge. Man kann sich nicht vorstellen, wie schlimm das Leben da unten ist.“ Knaup spielt einen Industriellen, der samt Ehefrau und zwei Kindern wochenlang im unterirdischen Labyrinth haust.

Und fast wäre man geneigt zu rufen, recht geschieht ihm, dem Ausbeuter, der gewiß vor dem Kriege eifrige Geschäfte mit den Nazis machte, polnische, ehrliche Arbeiter über den Löffel balbierte und nun, selber betroffen von Elend und Verzweiflung, an die edlen Gefühle von uns Heutigen appelliert, obwohl wir genau wissen, wohin die Geschichte führen wird, nämlich in die Flüchtlingslager von Sabra und Schatila und dahin, daß fleissige und friedliche Palästinenser von unmenschlichen Sperranlagen daran gehindert werden, ihren Sprengstoffgürtel in jüdischen Bäckereien zur Explosion zu bringen. Kann das der polnische Gelegenheitsdieb, wie die Zeitung schreibt, gewollt haben, als er seine menschliche Beute in der Kanalisation deponierte, wo sie dann das Kriegsende überstand? Man weiß es nicht.

Wissen wird man aber, daß diese Kanalisations-Big-Brother-Show, in der gecastete Menschen vorgeben, um ihr Überleben zu kämpfen, der Fernsehknüller werden wird, weiß man doch, wen das Publikum einmal rausgewählt hat, der fällt den Nazis in die Hände und ist für immer verloren. Freuen wir uns darauf.

Unfassbar

Während woanders deutsche Schauspieler gezwungen werden, in polnischen Kanalisationen hocken, die viel schlimmer sind, als der Tod,  üben hier ihre Häscher das spritzerlose Eintauchen. Darf diese Gedankenlosigkeit straflos bleiben? Ich sage nein!

 


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