Das Großpolnische Reich

Man schreibt uns (1911) zur Ostmarkenfrage: (Als Deutschland noch eine direkte Grenze zu Rußland hatte.) Prof. Bernhard sagt in seinem bekannten Buche – Das polnische Gemeinwesen im Preußischen Staate – : „Die Polen sind Virtuosen des Geheimnisses und auf diesem Gebiete so feine Psychologen, daß sie sogar Vorgänge, die zufällig bekannt wurden, wieder zu verhüllen wissen.“

Die Richtigkeit dieses Ausspruchs  kann ich auf Grund 40jährigen Aufenthalts in Russisch – Polen und in unseren Ostmarken nur bestätigen. Und die Polen haben ein wesentliches Interesse, ihr letztes Ziel, die Errichtung eines großpolnischen Reiches, vor den Deutschen geheimzuhalten, um diese nicht aus ihrer Sorglosigkeit aufzurütteln.

Wenn die Polen nur die Sicherung ihrer Sprache und ihrer Eigenart erstrebten, so könnten wir sie ruhig gewähren lassen. Aber leider ist dem nicht so.

Es gibt viele Deutsche, die sagen: „Eine Polengefahr besteht nicht. Nur auf den Trümmern dreier Kaiserreiche könnte sich ein selbständiges Polenreich entfalten. Aus dem Munde vieler Polen haben wir gehört, daß sie nicht an ein solches dächten, höchstens täten das einige Schwärmer.“ Diese Deutschen werden durch viele indirekte Anzeichen, welche die letzten Ziele der Polen erkennen lassen, nicht überzeugt werden Einige dieser Wahrnehmungen seien hier angeführt.

Seit 50 Jahren boykottieren die Polen das deutsche Gewerbe (Kauft nicht bei Deutschen!). Die national gesinnten deutschen Lehrer und die Geistlichen katholischer Konfession werden von den Polen maßlos drangsaliert, wenn sie der Polonisierung entgegenarbeiten. Überhaupt sind die sonst so liebenswürdigen und gutmütigen Polen von einer brutalen Rücksichtslosigkeit, wenn es sich darum handelt, Widerstände zu überwinden, die sich ihren nationalen Bestrebungen entgegenstellen. – Auch im Auslande nähren sie den Haß gegen alles Deutsche. Im Jahre 1905 hielt in Krakau der Verein junger Kaufleute eine Versammlung ab, in welcher sich die anwesenden Geschäftsinhaber auf Ehrenwort verpflichteten, aus Preußen nur solche Waren zu beziehen, die sich anderwärts nicht ersetzen ließen. – In einer höheren Töchterschule Lembergs waren im Jahre 1909 neue, recht praktische Tintenfässer eingeführt worden. Als die höheren Töchter sich diese Tintenfässer näher ansahen, warfen sie die Gläser zum Fenster hinaus. Warum? Weil auf den Tintenfässern das verhaßte „Berlin“ als Herkunftsort angegeben war.

Wie weit der Einfluß des Polentums bereits reicht, darüber berichtete ein hiesiger Herr, der in der Ostmark gelebt hat, in einer politischen Versammlung: Ein ihm befreundeter deutscher Kaplan habe auf die Frage, wo er wohl angestellt würde, etwa erwidert, „ich komme, wie alle deutschen Pfarrer, nach der märkischen Sandstreubüchse. Hier (Gegend mit gemischter Bevölkerung) werden nur Polen angestellt!“ In dieser Gegend (Oberschlesien) hat das Polentum daher auch mit die größten Triumphe gefeiert. Sämtliche 11 Reichstagswahlkreise waren 1898 noch in deutschem (Zentrums – ) Besitz – 1907 gingen 5 an die Polen über.

An dieser Stelle sei kurz erwähnt, daß 1919 und bis 1939 ein massiver Genozid durch Polen an Deutschen verübt wurde, mit allen kulturellen Bereicherungen, die die menschliche Phantasie so hergibt und die den Beifall Maria Böhmers, CDU, finden würden. Es war eben ein günstiger Augenblick. Der deutsche Staat hatte sich der Gnade äusserer Feinde ergeben und war in innere Kämpfe mit den demokratischen Sozialisten Liebknechts und Luxemburgs verwickelt, ausbaden mußten es die Deutschen in denen von den Türken Polen befallenen Gebieten, heute muß der WESTEN aber keine Angst haben, die Zeiten haben sich ja schliesslich geändert, wie die Bürgerkriege auf der Welt klar beweisen.

Haben wir nun noch andere unumstößliche Beweise für die Behauptung, daß die Polen ein großpolnisches Reich erstreben? Ja! Es gibt Deutsche, die Einblick in die polnische Volksseele erhalten und zwar deutsche Familien in polnischen Gegenden, die aus Mangel an deutschen Nachbarn fast nur mit Polen verkehren, mit diesen befreundet sind und ihnen tiefe Sympathien entgegenbringen. Sprechen diese Deutschen nun noch fertig polnisch und nehmen sie ganz oder teilweise polnische Art, Sitten und  Gebräuche an, so sind die Polen überzeugt, daß ihnen die Polonisierung der Familie gelungen sei. Dann zögern sie nicht mit vor Begeisterung flammenden Augen von ihrer ruhmreichen Vergangenheit zu sprechen und allen Möglichkeiten zur Wiederherstellung ihres Reiches zu erörtern. Dann geben sie auf Befragen ganz bescheiden an, das neue Polenreich müsse noch umfangreicher werden als zur Zeit seiner größten Ausdehnung. (Das polnische Reich umfasste 1466 unter Kasimir IV. 1173 000 qkm mit über 35 Millionen Einwöhnern. Es hatte also einen mehr als doppelt so großen Flächeninhalt als das heutige deutsche Reich mit seinen 540 484 qkm und war das bevölkertste Land Europas.)

Die Polen erklären auch, sie seien früher schlechte Politiker gewesen, hätten in ihrem großen Schmerze wiederholt in gewaltigen Zuckungen (Revolutionen: 1831, 1848 uns 1862/63) Ausdruck gegeben und unnütz Ströme von Blut vergossen. Jetzt hätten sie warten gelernt und würden erst losschlagen, wenn sie auf einen Erfolg sicher rechnen könnten. Natürlich ist der leitende Gedanke ein Krieg zwischen beiden Mächtegruppierungen. Aus dem Gebiet des verlierenden Teils würde, so hoffen sie, ein neues polnisches Reich als Phönix aus der Asche erstehen. Die Abrechnung mit dem gewinnenden Teile bliebe einem späteren Zeitpunkte vorbehalten. Sie zählen dabei auch auf die Mitwirkung des größten Teils der österreichischen Slawen (diese betragen mit Einschluß der Polen etwa 52 Prozent der Bevölkerung Österreichs). Deutscher Michel wach auf! Schärfe dein Schwert, ehe es zu spät ist! – *Freiburger Zeitung 29.04.1911*

Bild: Die *Wiener Bilder* berichten  vom Eifersuchtsduell zwischen der Vicomtesse von B. und ihrer Freundin Madame de G., die mit ihrem Ehemann herumtechtelte. „… Am nächsten Tage fand ein Duell statt, das unser Titelbild veranschaulicht. Die pikante Blonde im Hintergrunde ist Madame de G., die feurige schlanke Schwarze, die vor ihr steht, ist die Ehefrau. Der Stift unseres Zeichners hat den Augenblick im Bilde festgehalten , da die Vicomtesse ihre Rivalin durch einen Stich in die Schulter kampfunfähig macht.“

14 Responses to “Das Großpolnische Reich”


  1. 1 Prosemit 29. April 2011 um 05:07

    Danke für den Beitrag.

    Geschichte ereignet sich nicht zufällig und nicht plötzich und unerwartet, von seltenen Ausnamhen abgesehen, wo Kaiser Willem Zwo plötzlich einfiel, den ersten Weltkrieg vom Zaun zu brechen.

    Eifersuchtsduell

    Bei der Kombination Duell und Polen verweise ich gerne auf Casanovas Memoiren und sein Pistolenduell mit dem polnischen Adeligen Branicki im zehnten Band der gessammelten Werke, den er dabai tödlich verwundet. Er mußte darauf hin aus Polen fliehen.

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/604/3

  2. 2 Blond 29. April 2011 um 08:55

    Schnell mal noch – speziell für Prosemit – einen OT-Link
    auf http://www.achgut.com/dadgdx/
    am linken 😉 Rand findet man:
    Cartoon von Jan Tomaschoff –

    So „argumentiert“ man mit Grünen
    😀

  3. 3 Onkel Peter 29. April 2011 um 09:25

    Das hat mit der heutigen Situation nicht mehr viel zu tun. Polen verhelfen ostdeutschem Dorf zu neuer Blüte Berichtete die Zeitung „Die Welt“ neulich und alle freuen sich darüber. Wieviele dieser neuen Bürger des Ortes HarzIV beantragt haben hat man in dem Artikel leider nicht erwähnt. Man hielt es jedenfalls für nicht erwähnenswert. Das macht aber auch weiter nichts, weil die Polonisierung doch offiziell erwünscht ist. Das ist eben der entscheidende Unterschied zu früher.

  4. 4 Karl Eduard 29. April 2011 um 10:35

    Ich hab den Artikel auch nur gebracht, weil er mir unterm heutigen Datum aufgefallen ist und darin die Idee von Großpolen auftauchte, die bis 1939 kräftig realisiert wurde. Ob Großpolen heute noch eine Rolle spielt – keine Ahnung.

  5. 5 Onkel Peter 29. April 2011 um 11:20

    @KarlEduard:

    Ob Großpolen heute noch eine Rolle spielt – keine Ahnung.

    Alle Gebiete in welchen runde anstatt eckige Burganlagen standen gehören im Grunde zu Polen. Das meinte bereits Konrad-Adenauer und viele Bundesbürger meinen das heute ebenfalls.

  6. 6 TodesstrafefürBRDPolitiker 29. April 2011 um 18:16

    Polens grosse Vision während des 2. Weltkrieges bestand darin, ein grosspolnisches Reich zu gründen, dass Weissrussland, die Tschechoslowakei, Ostdeutschland (von Königsberg bis Leipzig) usw. miteinbezog. Im Grunde also nur Chauvinismus + Faschismus und die selbe Denkweise herrscht in diesem Land immer noch. Diese ungeheu’re Wut der Polen kommt von daher, da das polnische Volk sich anscheinend bewusst ist, dass es im Gegensatz zu Deutschland oder Russland zu nichts in der Weltgeschichte gebracht hat.

  7. 7 Bexbacher 30. April 2011 um 17:14

    Interessant wäre natürlich hier ein längerer Auszug aus dem Buch von Prof. Bernhard, welches in AntiquRIATEN SO so um die 90 Teuros gehandelt wird. Auch das Buch von Prof. Alexander Wäber: Preußen und Polen wäre in diesem Zusammenhang hilfreich.
    Der oben erwähnte Genozid = Völkermord an Dt in Polen zwischen 1919-Ende August 1939 entbehrt jeder Grundlage. Es gab eine sehr starke Unterdrückung der Volksdeutschen, Enteignung, Berufsverbote etc. und erzwungene Abwanderung von ca. 800.000 bis möglicherweise 1 Million. Die auch bei metapedia ohne Beleg genannte Zahl von 60.000 ermordeten Volksdeutschen zw. 1919 und Ende August 1939 wurde ja noch nicht mal von der NS-Presse behauptet und stellt eine Erfindung -ohne jeglichen Beleg von J. Nolywaika dar.Wie sehen die Zahlen aus. Der VB vom 30. 8. 1939 erwähnt 68 ermordete Volksdeutsche!!!Nirgendwo- in der gesamten dt. Presse von 1919 – 1939 geschweige denn in der Lit. (s. von Oertzen: Das ist Polen, Berlin 1939)werden diese reinen Phantasiezahlen genannt. Bei den Kämpfen in OS gab es ca.3.000 gefallene Freikorpskämpfer-in Posen knapp 2000. S. auch das deutsche Standardwerk von Albert Kotowski: Polens Politik gegenüber seiner deutschen Minderheit.Wiesbaden 1998
    Der polnische Staat setzte glasklar auf die absolute Verdrängung, Enteignung und Abwanderung der Deutschen. Dies ist vielfältig belegt. Ich habe alle Jahrgänge der Publikationen des „Ostmarkenverbandes und des „Bundes Deutscher Osten“ durchgesehen- warum findet man nirgendwo einen Hinweis auf die 60.000 ermordeten Dt., die Autor „rauhreif“ bei metapedia grob geschichtsfälschend erwähnt!!!???

  8. 8 Karl Eduard 30. April 2011 um 20:28

    Da mußt Du Dich an Metapedia wenden oder den Herrgott. Genozid bedeutet auch Vertreibung. Wer blieb wurde erschlagen oder drangsaliert bis er wegzog. Wegen so etwas auf dem Balkan hat Joschka Fischer mal „Nie wieder Auschwitz“ gerufen.

  9. 9 Bexbacher 1. Mai 2011 um 10:49

    @ Karl Eduard
    Beides ist zwecklos!

  10. 10 Onkel Peter 1. Mai 2011 um 19:45

    Berliner“ will Partei für Polen in Deutschland gründen.

    Meldet „Die Welt“. Nur ohne Anführungszeichen.

    Der Berliner Anwalt Stefan Hambura, selbst vor Jahren aus Polen zugewandert, will eine politische Partei gründen, die die Rechte von Deutschpolen vertritt. Seiner Meinung nach sollte diese von der Fünf-Prozent-Hürde befreit sein – doch das ist nur möglich, wenn Deutschland den eingebürgerten Polen den Status einer nationalen Minderheit zugesteht

    Was belegt, dass sämtliche angeblichen polnischen Bestrebungen ein großpolnisches Reich zu gründen ins Reich der Fabeln zu verweisen ist.

  11. 11 Unaufgeregter 2. Mai 2011 um 10:27

    Herr Bexbacher treibt unter vielerlei Namen auch in anderen Foren sein Unwesen. Dabei versucht er ständig, die polnischen Verbrechen zu verharmlosen, zu relativieren oder sogar zu leugnen. Er geht dabei immer nach dem selben Muster vor. Offenbar hat Herr Bexbacher viel Zeit für solcherlei Aktivitäten in Foren. Nur eines tut er dabei nie: Sich einem offenen Dialog zu stellen. Dem weicht er beständig aus.

  12. 12 Bexbacher 2. Mai 2011 um 13:22

    @ unaufgeregter,
    ich fürchte, da überschätzt du meine Netzaktivitäten kolossal!!! Ich bin weder polonophil noch Polenfresser! Lasst Fakten sprechen.Nicht nur bei metapedia gibt es „Autoren“, die von wissenschaftlichen Standards nicht die mindeste Ahnung haben. Hast Du eigentlich auch Sachargumente? Welche Fremdsprachen sprichst Du? Beherrscht du eine slawische Sprache? Im übrigen bin ich nur bei deutschlandecho hin und wieder aktiv. Dieser Problemkreis wurde dort nicht angesprochen. Und noch was: Ich lasse mich weder von der kriminellen, antideutschen antifa einschüchtern noch von kleinen,braunen Nazis!Klar!


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