Archiv für 14. März 2011

Weisse Deutsche gehören nicht zu Deutschland

…. Über eine Sache habe ich mich aktuell gerade sehr aufgeregt. Das Berliner Landgericht hat gerade drei NPD-Funktionäre freigesprochen, darunter den NPD-Parteichef, die zur Fußball-WM 2006 einen Flyer gegen den farbigen Spieler Patrick Owomoyela herausgebracht hatten. Darauf stand: „Weiß ist nicht nur eine Farbe – Für eine echte Nationalmannschaft“. Dieses Urteil ist ein Freibrief für Rassismus. Manchmal denke ich fast: Wir haben zu viele Richter, die für alles Verständnis haben, aber nichts begreifen. … So Dieter Graumann. Als nächsten Schritt kündigte er an, eine Studie in Auftrag zu geben, die eindeutig belege, daß Deutschland schon immer von Schwarzen, Braunen oder Gelben besiedelt war, Weiße bildeten immer eine Minderheit, noch vor Einfall der Römer, dabei hoffe er ganz stark auf die Unterstützung durch Dr. Naika Foroutan, die sich mit solchen Studien auskenne, alternativ würde er auch an das Institut Schellnhuber herantreten oder den Bundespräsidenten, alle drei Personen, beteuerte Graumann, zeichneten sich durch hohe Wissenschaftlichkeit und Wahrheitsliebe aus, die auch ihm am Herzen liege. Der Autor freut sich schon darauf.

Demokratiebewegung in Mexiko

Auch 1911 blühen überall auf der Welt neue Demokratien auf, genährt und gestützt durch das wunderbare Amerika, das die Welt nach seinen Vorstellungen zu ordnen versucht. Japanische Soldaten für Mexiko? Was man in Europa längst vermutete, daß die Furcht vor Japan bei der plötzlichen Mobilisierung der amerikanischen Armee im Spiele ist, scheint  sich nach dem Neuyorker Telegrammen Londoner Blätter zu bestätigen. Ein Vertreter des mexikanischen Revolutionskomitees, der augenblicklich in Texas weilt, behauptet, von absolut zuverlässiger Seite erfahren zu haben, daß Präsident Diaz mit Japan ein geheimes Abkommen getroffen habe, wonach 15 000 ehemalige japanische Soldaten, bestehend aus Arbeitern und Farmern, in Mexiko gelandet werden sollen. Diese sollen dann sofort mexikanische Uniformen anlegen und gegen die Rebellen marschieren. Präsident Diaz ist augenblicklich nicht imstande, eine genügende Anzahl  zuverlässiger Truppen unter seinen eigenen Landsleuten aufzubringen. *Die Neue Zeitung 14.03.1911*

Die Vereinigten Staaten und Mexiko. Washington, 14. März. (W.T.B.) Wie die Dinge heute stehen, wird wahrscheinlich im Repräsentantenhaus nach der Zusammenberufung der außerordentlichen Sezession die Regierung Taft interpellieren, weshalb so eine kostspielige Mobilisierung vorgenommen worden sei. (Die der amerikanischen Streitkräfte an der Grenze zu Mexiko.) Die Regierung scheint bereits eine Antwort für die Interpellation zu haben, in der  die Aufrechterhaltung des Neutralitätsgesetzes betont wird. Das Vorgehen der Vereinigten Staaten gegenüber Mexiko erkläre sich noch aus einem anderen Grunde: Die drohende Möglichkeit der intimen Annäherung Mexikos an Japan und eine die  Monroedoktrin bedrohende Erwerbung von Privilegien, die für die japanische Kriegsflotte ausgebeutet werden könnten. (Häfen und Versorgungseinrichtungen in Mexiko.) Die Haltung Mexikos dem übermächtigen Nachbarn gegenüber werde hier als erklärlich zugegeben in Anbetracht des erregten mexikanischen Charakters und der Empörung der mexikanischen Regierung über die Nahrung, die die Revolutionäre aus den Vereinigten Staaten bezogen haben. *Freiburger Zeitung 14.03.1911*

Verständigung ohne Draht

Luftschiffahrt. Frankfurt a. M. 14. März. Zum ersten Mal ist es gelungen, durch elektrische Wellen eine Verständigung zwischen einem schwebenden Ballon und der Erde herzustellen. Von dem benachbarten Griesheim stieg ein Freiballon auf; die ihm nachgesandten elektrischen Wellen wurden von der mitgenommenen Empfangsstation aufgefangen. Bis zu 600 Meter war die Verständigung sehr gut. *Freiburger Zeitung 14.03.1911*

Grüße aus dem Totenreich

… Die 22-jährige Valentina Resetarits studiert in Tokio. Ihre Eltern und ihr Bruder waren zum Urlaub hier. Angst, dass hier bald alles zusammenbricht und verseucht wird, haben sie nicht. «Was uns nervös macht, ist, dass aus Europa die schlimmsten Nachrichten über Japan kommen. Dort glauben alle, hier geht die Welt unter», sagt die 56-jährige Marianne Resetarits. «Aber wenn man durch Tokio läuft, ist alles ruhig. Die Leute leben ihr Leben wie zuvor.» … Nur für die Mitarbeiter am Flughafen scheint die Welt nicht Kopf zu stehen. Sie betreuen lächelnd ihre Kunden, leihen spontan Stifte aus, halten hinter dem Schalter ein Schwätzchen. … Siehe auch dieser BLOG aus Japan. Als Alternative zur verlogenen Panikmache deutscher Medien, die verzweifelt beklagen, warum die Japaner nicht schreiend herumrennen, Geschäfte plündern oder Menschenketten gegen Atomkraftwerke bilden. Bitte auch mal die Sperrstunden beachten, in denen die Privathaushalte ohne Elektroenergie sind, damit die Wirtschaft aufrechterhalten werden kann. DIE GRÜNEN und die CDU bekommen uns auch dorthin, völlig ohne Erdbeben und Tsunami.

„Meine Schule in Japan“


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