Archiv für 3. März 2011

Pharao verprügelt

Seit der Mordtat an Marwa S. war nicht mehr so viel Entsetzen im Lande der Pyramiden. Ein 29-jähriger Ägypter ist in einem Havelberger Gewerbegebiet von zwei Männern angegriffen und verletzt worden. Hätten die drei Schläger gewußt, daß sie einen Ägypter vor sich haben, einen Vertreter der revolutionären Massen, die nun Freiheit, Menschenrechte und Demokratie in Ägypten einführen werden, gleich hätten sie sich eigenhändig die Fressen poliert, um sich anschließend vor den nächsten Zug zu werfen. Jetzt werden wir die Nofretete wohl zurückgeben müssen, damit sie geklaut werden kann. Wer hätte jemals so etwas ahnen können?

Das Doppelleben des Islam

Ungeheuerlich, wie auf WELT – ONLINE wieder der Haß auf unsere islamischen Wurzeln und Traditionen geschürt wird, die neben den mickrigen jüdischen und noch mickrigeren christlichen zu dem gehören, was Bundespräsidenten Wulff so stolz macht, der, nebenbei bemerkt, nicht der Bundespräsident Saudi – Arabiens oder des Iran ist. Kein Grund aber, sich für dieses Staatsoberhaupt fremdzuschämen, der schon bald wegen des zelebrierten Hitlergrußes seiner Frau zum Ehegatten einer Vorbestraften wird, nein, dieser Autor will nicht verdammen, nur seine Verachtung über dieses Demokratengesindel ausspucken. Pfui!

Ihn kotzt es schlicht an, daß sich so ein Mensch hinstellt und behauptet, zu seinen Wurzel gehöre die durchaus bereichernde Kultur, auf Befehl eines höheren Wesens loszuziehen und so viel Menschen wie möglich zu ermorden. Dazu hat ihm seine Oma zu oft den Spruch erzählt: „Was Du nicht willst, das man Dir tu´, das füg` auch keinem andern zu.“  Wir müssen uns aber immer nur sagen, nach außen hin sind die mehreren Millionen Muslime in Deutschland, die sich ja nicht eingeschlichen haben, sondern von unseren Irren gebeten wurden  zu kommen, auch gut integriert, zumindest ein kleiner Teil von ihnen, der nicht begriffen hat, daß man in Deutschland nicht arbeiten muß, das müssen nur die Deutschen, bis sie dann beschließen, loszuziehen, und so viel wie möglich von den Ungläubigen zu ermorden. Und bis dahin sind wir in Sicherheit. Freuen wir uns also daran.

Einmal Halsabschneider – immer Halsabschneider

 

Ein Demokrat

Nein, hier geht es nicht um den guten alten, aber zutiefst verlogenen Guttenberg den das Deutsche Facebook – Volk ob dieser Tugend wiederhaben will, anscheinend erachtet es zu lügen und zu betrügen als Normalität und Tugend und schreitet damit Seit an Seit mit der Kanzlerin. Vor den Düppeler Schanzen ist im März 1864 noch Ruhe, da kommt es gerade zupass, daß noch Nachrichten aus Amerika über den großen Teich gelangen. In immerhin drei Wochen. Mit dem Schiff.

Der Autor fragt sich, angesichts schnatternder Gänse vor Kameras in Asien oder Afrika, ob die Zeiten damals nicht besser waren. Als Nachrichten Ereignisse betrafen, in der Umgebung und an den Landesgrenzen und niemand panisch flehte: „Nehmt die Neger auf! Jetzt! Bevor sie alle sterben. Wir sind dazu verpflichtet!“  Niemand wäre damals auf so eine irrwitzige Idee gekommen. Heute wird die Aufmerksamkeit aber auf Kontinente gelenkt, die uns im Grunde genommen nichts angehen, während die Probleme  daheim immer weiter wachsen.

Amerika. New York, 10. Febr. Während in den beiden ersten Wintern des Krieges die Armeen um die jetzige Jahreszeit noch im festen Winterschlafe lagen, herrscht diesmal im Westen, wie im Osten geschäftige Bewegung. In Osttennessee läßt Longstreet (Conförderierte Staaten von Amerika) die Bundestruppen nicht zur Ruhe kommen und nimmt, wenn er auch nach dem Treffen von Seviersville nicht weiter vorgerückt ist, doch immerhin eine sehr drohende Haltung gegen Knoxville zu seiner Linken und gegen Cumberland Cap zu seiner Rechten ein.

Interessante Vorgänge haben am 6. und 7. Februar in Ostvirginien stattgehabt. Die Nacht zwischen beiden Tagen war eine schreckliche für die Bewohner von Richmond, wo der Ruf: „Die Yankee´s kommen!“ ein panisches Entsetzen verbreitete. In der Tat „kamen“ die Yanke´s `, nur leider nicht weit genug. General Butler (USA) hatte mit den Behörden zu Washington vor einigen Wochen einen trefflichen Plan zur Befreiung der in Richmon d gefangenen Bundessoldaten verabredet. Das tiefste Geheimnis war darüber bewahrt worden, so daß die sonst Alles ausspionierenden Correspondenten der hiesigen Zeitungen auch nicht die leiseste Andeutung erlangten. Ein Verräter aber, ein „Demokrat“, der zum Feinde überlief, verriet diesem das, was in Butler´s Departement vor sich ging und vereitelte dadurch den ganzen Plan, dessen Gelingen von der vollständigen Überrumpelung des Feindes abhing. – Am Morgen des 6. ritt eine Kavallerie – Kolonne von Yorktown über New Kent-Court-House nach Richmond ab, während sich zugleich ein Corps Infanterie von Williamsberg in Marsch setzte, um sie zu unterstützen. In der folgenden Nacht kam die Kavallerie an den Chickahominy, zehn englische Meilen von Richmond an. Noch anderthalb Stunden und sie hätten in die verödeten Straßen der Stadt hinein galloppieren, das Libby – Gefängnis umringen, die darin befindlichen Gefangenen befreien und wohl auch ohne Schwierigkeit die Stadt so lange behaupten können, bis die Infanterie herangekommen wäre. Aber der Verräter hatte bereits im Laufe des Tages die Rebellenkommandeure in Kenntnis gesetzt und diese hatten augenblicklich in die wenigen, für Kavallerie passierbaren Stellen des Chickahominy große Bäume fällen lassen, so daß der Flußübergang unmöglich war. Denn abgesehen von den Zugängen zu den wenigen Furten ist das Ufer des Flusses auf viele Meilen hin eine breite morastige Niederung; über die sich kaum Fußgänger, geschweige Kavallerie, bewegen können und der Fluß selbst tief, mit schlammigem Boden.

Daß nur und nur dieses materielle Hindernis die Überrumpelung der Stadt vereitelte, darüber lassen die Schilderungen, die man aus Richmond über die Schreckensnacht erhält, keinen Zweifel. An Soldaten fehlte es fast ganz; die paar Tausend Mann, welche die Besatzung gebildet hatten, waren einige Tage vorher auf die Nachricht hin, daß Meade (USA) eine Vorwärtsbewegung beabsichtige, zu Lee (CSA) geschickt worden. Als in der Nacht die Bürger durch das Geschrei: „Die Yanke´`s! Die Yankee`s!“ aus dem Schlaf gerissen wurden und in wilder Hast durch die Straßen stürzten, blieb den Militärbehörden nichts übrig, als alle Männer pêle-mêle (franz. Mischmasch) aufzugreifen, ihnen die ersten besten Waffen in die Hände zu geben und sie in die Erdschanzen hinauszuschicken. Schreckensgerüchte, daß Meade mit seiner ganzen Armee über den Rapidan gegangen  und im Anmarsch auf Richmond begriffen sei, steigerten noch die Panik, die sich erst legte, als der Sonntag Morgen herankam, ohne daß sich die Yankee`s hätten sehen lassen. New York, 19. Febr. Der Kongreß hat ein Amendement zur Verfassung angenommen, welches die Abschaffung der Sklaverei ausspricht. *Coburger Zeitung 03-03-1864* Was wäre, hätte der Süden gewonnen? Rest bei youtube

 


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