Archiv für 27. März 2011

Schlechte Nachrichten Genossen

Wer hat das Recht zu leben? Fragt DIE NEUE ZEITUNG am 27.03.1919 und bezieht sich auf die ungarische sozialistische Revolution: Allgemeiner Arbeitszwang. Budapest 26. März. (U. T.-R.-B.) Eine Verordnung des revolutionären regierenden Rates betreffend das Recht zur Arbeit und den Arbeitszwang besagt: Nachdem der Proletarierstaat die Abschaffung des Privateigentums damit begonnen hat, daß er die den Rahmen des Kleingewerbes übersteigenden Betriebe und Wohnhäuser in öffentliches Eigentum übernommen hat, haben im Proletarierstaate nur diejenigen das Recht zu leben, die Arbeit, entweder körperliche oder geistige zur Aufrechterhaltung der Gesellschaft verrichten. Die Räterepublik ordnet daher den allgemeinen Arbeitszwang an und setzt das Recht auf Arbeit fest. Der Staat ist verpflichtet, all jene zu erhalten, die arbeitsunfähig sind, sowie jene, die arbeiten wollen, denen der Staat aber keine Arbeit verschaffen kann.

 

Ist Jesus homophob?

Soziale Gerechtigkeit in Aktion

Es ist 1919. Deutschland befindet sich noch im Kriegszustand mit den Alliierten. Die Kämpfe hat Deutschland einseitig beendet, im Vertrauen auf den amerikanischen Präsidenten Wilson, es regiert eine sozialdemokratische Regierung und verteilt  den Reichtum der Reichen sozial gerecht unter die Witwen, Waisen und andere verdiente Revolutionäre. Die Coburger Zeitung empört sich, sicherlich hat der Journalist nichts abbekommen.

Eisenach, 24. März. Unglaubliche Vorgänge spielten sich im hiesigen Schloß ab. Von der provisorischen Regierung war die Nachricht eingegangen, daß mit Genehmigung des früheren Großherzogs das gesamte Mobiliar des Eisenacher Schlosses freihändig zu angemessenen Preisen an die Bevölkerung verkauft werden solle. Es war an den Verkauf die ausdrückliche Bedingung geknüpft, daß Kriegsbeschädigte und bedürftige Kriegsteilnehmer besonders berücksichtigt werden sollten. Angeblich, um den reellen Verkauf der Sachen zu überwachen, war das Mitglied der Weimarischen Regierung, Louis Hill mit noch einem anderen Manne nach Eisenach gekommen. Die Bekanntgabe des bevorstehenden Verkaufs war widerrechtlich nur in der „Eisenacher Volkszeitung“ erfolgt, so daß der größte Teil der Bevölkerung hiervon nichts erfahren hat. Die Leute wurden erst aufmerksam, als das wertvolle Mobiliar fuhrenweise aus dem Schloss abgefahren wurde.

Wie die „Eisenacher Tagespost“ berichtet, hat nun der Beauftragte Hill diese günstige Gelegenheit dazu benutzt, sich selbst und seine näheren Freunde, in der ungehörigsten Weise  zu bereichern. Dem Arbeiterrat, der mit den „Schiebungen“ nichts zu tun haben soll, wurden von Hill in fast gewaltsamer Weise die Schlüssel zu den Schloßräumlichkeiten abgefordert. Nun begann Hill und seine Helfershelfer ihre Tätigkeit. Zunächst wurden die besten und wertvollsten Sachen und Möbel unter sie verteilt und einer ganz willkürlichen Taxierung unterworfen. So haben Hill und derLagerhalter Böttger ganze Wohnungs – und Zimmereinrichtungen von kostbaren Rokoko – und Empire Möbeln für 500 oder 600 M. „gekauft“. Reich geschnitzte Tische und Stühle, letztere mit Seidenpolstern versehen, waren z.B. mit 2 – 5 M. taxiert worden.

Inzwischen hatten sich die Räume des Schlosses mit einer neugierigen und kauflustigen Menge gefüllt, die nun endlich auch zum Kauf zugelassen wurde. Was aber Hill und Genossen übrig gelassen hatten, waren meist wertlose Gegenstände. Die Erregung in der immer zahlreicher werdenden Menschenmenge schwoll mächtig an und schliesslich wurde Hill von einigen aufgeregten Frauen regelrecht verprügelt. Es begann ein wüstes Plündern. Sehr wertvolle Portieren, Gardinen, Sores, Vorhänge usw. wurden herabgerissen, in Säcke und Bettücher wahllos gestopft und hinweggeschleppt, bis dann endlich der weitere „Verkauf“ eingestellt wurde.

England lässt Kakao ins Land – Freude! Freude! Freude! Die deutsche Kakaoindustrie, besonders die linksrheinischen Fabriken erwartet noch vor Ostern einige Ladungen Rohkakao. Auch Kakaopulver wird in Deutschland erwartet, da die englische Regierung bereits erlaubt hat, bis zu 300 000 Kilo Kakaopulver im Monat einzuführen. *Coburger Zeitung 27.03.1919* Bild: Aus den Berliner Spartakistentagen: Die Kämpfe der Regierungstruppen auf den Dächern der Häuser. Quelle: Wiener Bilder.

Schellnhuber will das Land regieren

Jetzt ist die Zeit, sagt Schellnhuber, um ehrliche Leute, wie ihn, die sich nicht auf Kosten der Allgenmeinheit, durch Lügen und Phantasien, durchschlauchen, als weise Ombudsleute einzusetzen, die dem deutschen Parlament sagen, wo es lang geht. So etwa in der Art von Hitler etwa, nur ohne Bart und natürlich weiser und hochbegabter. Wie wir den Bundespräsidenten Wulff kennen, wird der auf Schellnhubers Brief, in dem sich Schellnhuber als Berater ankündigt, mit Freude reagieren und einer Einsetzung zum unbeschränkten Klimaherrscher steht nur eines im Wege, er hat keinen Migrationshintergrund. Den sollte der Hochbegabte schleunigst irgendwo ausgraben, sonst klappt das nicht mit der Ombudstätigkeit.  Schon lange wünscht sich das Deutsche Volk wieder jemanden, an dessen Lippen es hängen kann, und warum sollte sich Schellnhuber nicht als derjenige empfehlen? Schliesslich ist er ja nicht größenwahnsinnig, sondern nur ehrlich besorgt.


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